Familiendynamik

Heft 04 / Oktober 2013

Pflegefamilien

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Peter Kaiser

Schwiegermutter mit System . Ressourcen und Anfälligkeiten von Schwiegerbeziehungen

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Zusammenfassung:

Wer eine Partnerschaft eingeht, erhält meistens auch eine Schwiegermutter und verschafft Mutter und Partner/Partnerin eine Schwiegerbeziehung. Die Begegnung der beiden Herkunftsfamilien ist meist ebenso unfreiwillig wie unvermeidlich. Wie komplex Schwiegerbeziehungen sind, zeigt sich anhand von Ansätzen und Befunden verschiedener Disziplinen: Die evolutionäre Perspektive mag sich am »Egoismus« der einzelnen Familien erweisen, die auf Verbreitung ihrer Gene bedacht sind. Diese Tendenz setzt sich fort bei der Weitergabe des sozialen Erbes. Dabei zeigt sich, dass Schwiegerbeziehungen nicht unabhängig sind vom Systemkontext der Herkunftsfamilien, ihrer Subsysteme (v. a. den Paardyaden) sowie ihrer Angehörigen mit ihren je spezifischen Merkmalen. Zugleich unterliegen auch Schwiegerbeziehungen Entwicklungen, Mechanismen und Konstellationen im Lebens- und Familienzyklus. Der Beitrag stellt Befunde aus verschiedenen Forschungsfeldern dar und versucht, Schwiegerbeziehungen multiperspektivisch zu begreifen und sodann ein Modell der Lebens- und Beziehungsqualität für Schwiegerbeziehungen zu skizzieren. Schlussfolgerungen für weitere Forschung sowie für Beratung und Prävention werden diskutiert.

Summary:

The Mother-in-Law System. Resources and vulnerabilities in in-law relations
Engaging in a partnership normally involves acquiring a mother-in-law and establishing an in-law relationship between partner and mother. The encounter between the two families of origin is usually as involuntary as it is inevitable. Just how complex in-law relations can be has been indicated by the approaches and findings of various academic disciplines. The evolutionary perspective is likely to manifest itself in the »egoism« of the individual families, concerned as they are with the distribution of their genes. This tendency is also apparent in the ways social legacies are handed down. Here we see that in-law relations are not divorced from the systemic contexts of the families of origin, their sub-systems (couple dyads, etc.) and their relatives with their specific characteristics. At the same time, in-law relations are also subject to the developments, mechanisms and constellations operative in life cycles and family cycles. The article discusses findings from various research fields and attempts to elaborate a view of in-law relations from a variety of perspectives, proceeding from there to outline a model of life and relationship quality for in-law relations. The author presents conclusions relevant for further research and for counselling and prevention.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 38, Heft 04, Oktober 2013
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Ulrike Borst, Klaus Wolf, Marc Schmid, Anika Unterberg, Martin Schröder, Tania Pérez, Alain Di Gallo, Gabriele Buss, Elisa Schmidt, Wiebke Ahrens, Lena Grones, Mira Willnath, Johannes Jungbauer, Jeanne Rademacher, Wolfgang Lehmann, Daniel Menzel, Renè Lampe, Peter Kaiser, Arist von Schlippe, Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Barbara Kalckreuth, Wolfgang Kalckreuth, Christiane Wiesler, Patrick Fassbind,


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