Familiendynamik

Heft 04 / Oktober 2014

Spurensuche – Virginia Satir

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Haja Molter, Michael Grabbe

Virginia Satir. Das bleibt!

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Zusammenfassung:

Virginia Satir zählt zu den frühen Gründerpersönlichkeiten der systemischen Familientherapie. Ihre Arbeit ist geprägt von Einflüssen der humanistischen Psychologie und der kommunikationstheoretischen Seite des systemischen Modells, das mit den Arbeiten Gregory Batesons, Don D. Jacksons und Paul Watzlawicks verknüpft ist. Gegen die vorherrschende therapeutische Haltung ihrer Zeit begann sie sehr früh mit ganzen Familien zu arbeiten. Dabei stellte sie die Menschen mit ihren Ressourcen und Fähigkeiten und nicht die Pathologie in den Vordergrund. Familienmitglieder wurden als zugehörig und hilfreich für Lösungen gesehen, indem die Wahlmöglichkeiten erhöht wurden. Sie schaffte mit den fünf Formen der Kommunikation eine Verbindung zwischen der Beziehungsebene, der Familie als System, und den innerpsychischen Prozessen der Familienmitglieder, die sie in ihrem Konzept von Selbstwert erfahrbar machte. Sie entwickelte über die gesprochene Sprache hinaus originelle erlebnis- und wachstumsorientierte visuelle und körperorientierte Zugänge in der Arbeit mit Familien. Ihre Basisphilosophie zielte auf transformationale Veränderungen im interaktionalen und innerpsychischen System. Kritisch betrachten die Autoren die ausschließlich positive Sicht auf die Bedingungen des Menschseins wie sie dem entwicklungsorientierten Ansatz zu eigen ist. Darüber hinaus würdigen sie Satir als eine Praktikerin, deren Einfluss auf die heutige systemische Praxis nicht zu übersehen ist.

Summary:

Virginia Satir is one of the early founder figures of systemic family therapy. Manifest in her work is the influence of humanist psychology and the communication-theoretic side of the systemic model associated with names like Gregory Bateson, Don D. Jackson and Paul Watzlawick. Flying in the face of prevailing therapeutic attitudes, she began working with whole families at a very early stage. In so doing, she focused on people, their resources and their abilities, not on the pathological side of things. Family members were regarded as part and parcel of the entire constellation, Satir considered them useful in working out solutions, not least because they increased the options available. With her »five kinds of communication« she created a link between the relational plane, the family as a system and the inner-psychic processes taking place in family members. Her concept of self-value helped make this connection real to the people she was working with. Above and beyond spoken language she developed original experience- and growth-oriented visual and physical approaches to her work with families. Her fundamental philosophy was geared to transformational changes in the interactive and inner-psychic system(s). The authors assembled here express some criticism of the exclusively positive view of the human condition inherent in the developmental approach. But they are unstinting in their appreciation of Satir as a practitioner whose impact on present-day systemic practice can hardly be overrated.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 39, Heft 04, Oktober 2014
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Haja Molter, Michael Grabbe, Haja Molter, Sharon Loeschen, Dasa Jendrusakova, Karin Tschanz Cooke, Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer, Jan Weinhold, Christina Hunger, Annette Bornhäuser, Martin Rufer, Günter Schiepek, Haja Molter, Till Jansen, Jürgen Kriz, Arist von Schlippe, Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Hans Rudi Fischer,


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