Familiendynamik

Heft 04 / Oktober 2014

Spurensuche – Virginia Satir

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Karin Tschanz Cooke

Genuin Satir – Die systemischen Konzepte einer Pionierin machen Schule . Eine Würdigung mit historischem Fokus

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Zusammenfassung:

Eine beachtliche Anzahl der Konzepte, Methoden und Interventionen der systemischen Familientherapie Virginia Satirs zeigten sich als wirksam und setzten sich nicht nur in den Satir-Instituten in Nord-, Latein- und Südamerika, Europa, Asien und Australien durch, sondern sie wurden auch von anderen Ansätzen und Modellen der Familien- und Systemtherapie übernommen, zum Teil ohne Erwähnung Satirs als Urheberin. Auf der Basis eines eingehenden Quellenstudiums kann gezeigt werden, dass Satir im Bereich der systemischen Familientherapie die Ressourcen-, Wachstums-, Veränderungs-, Erfahrungsorientierung und das Konzept des Reframing pionierhaft vorwärtstrieb und zudem als Erste Werte und Spiritualität in ihren Ansatz einschloss. Diese Arbeit versucht aufzuzeigen, welche Erkenntnisse und Modelle genuin von Satir entwickelt wurden. Weiter liegt das Augenmerk auf der Gewichtung ihres Selbstverständnisses und ihrer Vision als systemische Familientherapeutin. Genuin resp. einzigartig war insbesondere die Art und Weise, wie sie in ihrem therapeutischen Schaffen, Ausbilden und in ihren Publikationen die Bedeutung der persönlichen Kongruenz, der Wertschätzung, der Verantwortung und der Hoffnung als eine Haltung umsetzte und als unverzichtbare Pfeiler ihres Ansatzes ins Zentrum stellte. Es sind Erkenntnisse, die aus heutiger Sicht selbstverständlich erscheinen, nicht aber 1951, als Satir dezidiert systemtherapeutisch, ressourcen- und erfahrungsorientiert zu arbeiten begann und sich von der Problemorientierung löste.

Summary:

Authentic Satir – An (historical) appreciation of a pioneering figure in systemic family therapy
An appreciable number of the ideas, methods and interventions proposed by systemic family therapist Virginia Satir have proved their efficacy. Not only have they established themselves at the Satir Institutes in North, South and Latin America, Europe, Asia and Australia, they have also been adopted by other approaches and models, frequently without any acknowledgement of Satir’s authorship. Detailed study of sources indicates that, in the field of systemic family therapy, Satir was one of the pioneers in gearing this form of therapy to resources, growth, change and experience, as well as pressing ahead with her »reframing« concept. In addition, she was the first to integrate values and spirituality into her approach. The article attempts to indicate those insights and models that were genuinely developed by Satir, also centring on the importance she attached to her own professional identity and her vision as a systemic family therapist. Especially authentic was the way in which she transformed the significance of personal congruence, appreciation, responsibility and hope into an attitude she upheld stoutly in her therapeutic work, student training and publications, establishing these features as indispensable pillars supporting her approach. From a modern-day perspective these insights may appear unremarkable, but they were startlingly innovative in 1951, when Satir determinedly threw in her lot with systems therapy and resource activation, gradually turning away from problem orientation in the process.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 39, Heft 04, Oktober 2014
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Haja Molter, Michael Grabbe, Haja Molter, Sharon Loeschen, Dasa Jendrusakova, Karin Tschanz Cooke, Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer, Jan Weinhold, Christina Hunger, Annette Bornhäuser, Martin Rufer, Günter Schiepek, Haja Molter, Till Jansen, Jürgen Kriz, Arist von Schlippe, Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Hans Rudi Fischer,


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