Familiendynamik

Heft 04 / Oktober 2017

Sprache, Kultur, Denken

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Michael B. Buchholz

Obduktion der Objektivität

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Zusammenfassung:

Der Beitrag befasst sich mit der Objektivität von Forschung. Dieses große Stichwort erfreut sich in der Welt der professionellen Praxis ebenso großer Beliebtheit wie in der Welt der psychotherapeutischen Forschung. Es wird gleichzeitig gefürchtet – alles dreht sich um sie, weil meist angenommen wird, mit »Objektivität« könnten alle Fragen entschieden beantwortet werden. Der Beitrag vertritt wissenschaftshistorisch die doppelte These, dass a) Objektivität Geschichte hat, selbst also von historischen und technischen Umständen abhängig und variabel aufgefasst wurde und b) Objektivität mit der Ausbildung eines (wissenschaftlichen) Selbst verbunden ist, welche von der disziplinierenden Selbstzucht bzw. Selbsteliminierung bis zur physiognomischen Wahrnehmung reicht. Die historisch-epistemischen Konflikte um die Objektivität werden nachgezeichnet und zu den historischen Episoden Parallelen aus der empirischen Psychotherapieforschung angeführt, um die Relevanz dieser Überlegungen für die psychotherapeutische Welt leichter greifbar zu machen.

Summary:

How Objective is Objectivity?
The subject of the article is objectivity, with special reference to research. This powerful catchword is just as popular in professional practice as it is in the world of psychotherapeutic research. At the same time it is feared. Everything revolves around it, the normal assumption being that with the help of »objectivity« all issues can be confidently dealt with. The author takes a scientific-historical approach and contends (a) that objectivity has a history of its own, is dependent on historical and technical circumstances, and has been differently interpreted in the course of that history, and (b) that objectivity is bound up with the formation of a (scientific) self, this formation process ranging from extreme self-discipline/self-elimination to physiognomic perception. The author outlines the historical/epistemic conflicts on the subject of objectivity, tracing parallels between various historical episodes and empirical psychotherapy research that help us to grasp the relevance of these ideas for the psychotherapeutic world.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 42, Heft 04, Oktober 2017
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Ulrike Borst, Günther Emlein, Jürgen Kriz, Michael B. Buchholz, Wolfgang Dillo, Walter Grasnick, Barbara Ollefs, Matthias Ochs, Sebastian Baumann, Markus W. Haun, Erhard Wedekind, Bernhard Moritz, Jürgen Kriz, Wolfgang Tschacher, Kurt Lüscher,


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