Kinderanalyse

Heft 01 / Januar 2017

Themenheft II: «Verwahrloste Jugend» heute. Von Sprachlosigkeit zu Selbstbestimmung

Das könnte Sie interessieren

Bindungstraumatisierungen

Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden

Mentalisieren in Gruppen

Reihe Mentalisieren in Klinik und Praxis
Diese Ausgabe erwerben
26,00 EUR
broschiert (zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Georg Bruns

Aschenputtel und Lolita – Wie man Außenseiter wird und bleibt

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Es ist ein fundamentales Bedürfnis der Menschen, die Anerkennung der Gemeinschaft zu erlangen, der sie angehören. Gelingt das nicht, geraten sie leicht in eine Außenseiterposition, die sie zu einer Rolle weiterentwickeln. Wenn bereits Kinder zu Außenseitern werden, wird diese Rolle oft zu einem Teil ihrer Identität. Sie entwickeln das unbewusste Bedürfnis, auch im späteren Leben immer wieder Außenseiter zu werden, indem sie die Umgebung unbewusst dazu bewegen, sie in solch eine Rolle zu drängen, gleichzeitig übernehmen sie selbst sie. Damit verbunden ist meistens eine Entwertung durch andere und eine Selbstentwertung, es entstehen psychische Erkrankungen und eine Dynamik des Scheiterns. Der Übertritt von einer familiär induzierten kindlichen in eine selbstgestaltete, immer wieder hergestellte erwachsene Außenseiterrolle soll am Beispiel einer auf den ersten Blick erfolgreichen Frau gezeigt werden. Sie begann an einem erneuten Punkt des Scheiterns eine psychoanalytische Behandlung und konnte mit deren Hilfe eine Wendung in ihrem selbstzerstörerischen unbewussten Lebensentwurf erreichen.

Summary:

Cinderella and Lolita. How to be an outsider and stay that way
One fundamental human need is to be appreciated by the community one belongs to. People who fail to achieve this can easily find themselves in an outsider position, which they then develop into a role. In the case of child outsiders, this role will frequently become part of their identity. In later life, they develop the unconscious need to repeatedly revert to the outsider position by unconsciously prompting their immediate environment to pressure them into such a role, while at the same time accepting it for themselves. This normally goes hand in hand with devaluation by others and by oneself; psychic disorders ensue, a failure dynamic sets in. The author draws on the case example of an outwardly successful woman to illustrate the transition from a family-induced outsider role in childhood to a self-imposed and recurrent outsider role in adulthood. At a point at which failure once again stared her in the face, she embarked on a course of psychoanalytic treatment. With the help of therapy, she was able to bring about a reversal of the destructive processes operative in her unconscious design for her own life.

Résumé:

Cendrillon et Lolita – Comment on devient et reste un marginal
C’est un besoin fondamental de l’être humain que d’être reconnu par la communauté à laquelle il appartient. S’il n’y parvient pas, il se retrouve facilement dans une position marginale qu’il transforme facilement en rôle. Quand il est déjà marginalisé en tant qu’enfant, ce rôle devient souvent partie intégrante de son identité. Il développe le besoin inconscient de retrouver le statut de marginal dans sa vie future en amenant inconsciemment son entourage à lui faire endosser le rôle; en même temps il l’adopte lui-même. Cela est très souvent lié à une dévalorisation par les autres et par soi-même, à l’apparition de maladies psychiques et à une dynamique de l’échec. À l’aide de l’exemple d’une femme, brillante au premier abord, l’étude veut illustrer comment d’enfant devenu marginal pour des raisons familiales, une personne adopte un rôle d’adulte marginal qu’elle s’est elle-même fabriqué et qu’elle retrouve de façon récurrente. Grâce à une cure psychanalytique entreprise lors d’un nouvel échec dans sa vie, la patiente réussit à reconvertir son projet de vie jusque-là inconsciemment autodestructeur.

Kinderanalyse Jahrgang 25, Heft 01, Januar 2017
broschiert
ISSN: 0942-6051

Autoren in dieser Ausgabe

Michael Günter, Georg Bruns, Christiane Ludwig-Körner, Martin Feuling, Thomas Aichhorn, August Aichhorn,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de