Kinderanalyse

Heft 03 / Juli 2014

Psychoanalyse und Adoleszenz

Das könnte Sie interessieren

Heinz Walter (Hrsg.)

Vater, wer bist du?

Auf der Suche nach dem »hinreichend guten« Vater

Junge Väter in seelischen Krisen

Wege zur Stärkung der männlichen Identität

Wenn Patienten keine Nähe zulassen

Strategien für eine bindungsbasierte Traumatherapie

Dissoziation bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Grundlagen, klinische Fälle und Strategien
Diese Ausgabe erwerben
26,00 EUR
(zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Elisabeth Brainin

Migration – Fremde – Adoleszenz

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Migration bringt meist auch eine neue Sprache mit sich. In der Adoleszenz erfährt die ursprüngliche Sprache des Herkunftslandes, aber auch die Familiensprache, die intime Körperteile und Körpervorgänge bezeichnet, eine besondere Besetzung. Dies wirkt sich in Behandlungen aus. Traumatische Erfahrungen, Kulturbrüche und der Versuch, sich an eine neue Kultur anzupassen, sind ein Feld für zusätzliche innere Konflikte. Hans Keilsons große Studie über die sequentielle Traumatisierung jüdischer Kriegswaisen in Holland ist die Basis für die Betrachtung jugendlicher Flüchtlinge aus Kriegsgebieten heute.

Summary:

Migration – Elsewhereness – Adolescence
Migration normally implies living with a new language. In adolescence, the original language of one’s home country – and the family idiom used to refer to intimate body parts and physical processes – is subject to a special cathexis. This has its effect on treatment. Traumatic experiences, cultural breaches and the attempt to adapt to a new culture are arenas for new inner conflicts. Hans Keilson’s major study on the sequential traumatisation of Jewish war orphans in Holland is taken here as a basis for reflection on the situation of adolescent refugees from today’s war zones.

Résumé:

La migration entraîne généralement l’apport une nouvelle langue. À l’adolescence, la langue natale liée au pays d’origine de même que la langue familiale pour désigner les parties intimes du corps et les pratiques corporels prennent une connotation particulière. Ceci joue un rôle dans les thérapies. Les expériences traumatisantes, les ruptures culturelles et l’effort pour s’adapter à la nouvelle culture sont un terrain propice à des conflits intérieurs supplémentaires. La grande étude de Hans Keilson sur les traumatismes séquentiels d’orphelins de guerre juifs en Hollande sert de base à l’observation de réfugiés adolescents venant de territoires aujourd’hui en guerre.

Kinderanalyse Jahrgang 22, Heft 03, Juli 2014
broschiert
ISSN: 0942-6051

Autoren in dieser Ausgabe

Jörg Wiesse, Samy Teicher, Elisabeth Brainin, Holger Salge, Michael Günter,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de