Konfliktdynamik

Heft 04 / Oktober 2013

Narrative Dimensionen des Konfliktmanagements

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Friederike Jung, Klaus Peter Kill

Ein Jahr Mediationsgesetz . Vom Nutzen und Nachteil für Anbieter und Verbraucher

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Zusammenfassung:

Die Reaktionen auf die Verabschiedung des Mediationsgesetzes (MediationsG) reichten von uneingeschränkter Begeisterung über »ein Jahrhundertgesetz« (Prantl, 2012) bis zum Verdikt der Verfassungswidrigkeit, die einige Vertreter aus Richter- und Anwaltschaft dem neuen Gesetz attestierten. Die Autoren gehen in ihrem Beitrag der Frage nach, wie sich das neue Gesetz auf den Mediationsmarkt ausgewirkt hat. Sie beleuchten außerdem die Problematik der Selbstvermarktung des eigenständigen Mediators und fragen nach dem Wahrheitsgehalt des propagierten »Nebeneinanders« von richterlicher, anwaltlicher und nicht juristischer Mediatorentätigkeit. Die Autoren betrachten die Marktsituation aus der Anbieter- und Verbraucherperspektive. Am Schluss des Beitrags wagen sie einen Blick in die Zukunft: Wird die Mediation sich als eigenständiges bezahltes Dienstleistungsangebot in unserer Gesellschaft etablieren können oder als bloßer Appendix des staatlichen Justizapparates enden und damit, wie Katharina von Schlieffen (von Schlieffen, 2008) befürchtet, auch als Idee privatautonomer Konfliktbeilegung in Vergessenheit geraten?

Summary:

One Year Mediation Law – of advantage or of detriment for offerors and consumers
Reactions due to mediation law enacting varied from absolute enthusiasm (»a centenary law«, Heribert Prantl, Sueddeutsche Zeitung, 2012-07-02) to the verdict of being in the breach of German constitution, in particular asserted by some representatives of German judges and lawyers. The authors look into the question of how the new law has already affected the mediation market. They shed light on the problem of an independent mediator’s self-marketing and ask for the validity of the propagated side by side of mediation practiced by judges, lawyers, and mediators. The authors view the current market situation deliberately from the perspectives of both the offerors and the consumers. At the end of their article the authors risk a foresight: Will mediation be able to establish itself as an independent range of services offered in our society? Or will it expire as a bare appendix of a state-run administration of justice and thus fall into oblivion as an idea of self-governed conflict management?

Résumé:

Konfliktdynamik Jahrgang 02, Heft 04, Oktober 2013
broschiert
ISSN: 2193-0147

Autoren in dieser Ausgabe

Markus Troja, Alexander Redlich, Hanna Milling, Karin Thier, Christine Erlach, Ulrike Gatzemeier, Jürgen Straub, Manfred Lueger, Ulrike Froschauer, Hermut Kormann, Friederike Jung, Klaus Peter Kill, Richard Mayer, Arist von Schlippe, Rudi Ballreich, Sascha Kilburg, Alexander Redlich, Renate Dendorfer-Ditges, Bernd Schmid,


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