MERKUR

Heft 04 / April 2012

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Adam Krzemiński

Polens Erfahrung mit Europa . Eine Erinnerung an Fürst Adam Czartoryski

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Zitate:

Wegen seiner Betonung der moralischen Komponente in der Politik hält man Czartoryski oft für einen romantischen Utopisten und realpolitischen Verlierer. Beides ist nur teilweise richtig. Eigentlich war er ein Aufklärer, der seinen Kant und Rousseau ebenso gut kannte wie Montesquieu, Hume und Hobbes. Zwar baute er als konservativer Liberaler ausdrücklich christliche Werte in seine politische Philosophie ein, doch der überschwängliche Messianismus der polnischen Nationaldichter war ihm suspekt. Auch gescheitert war er nur teilweise. Zwar erwies sich seine »russische Option« der polnischen Politik als Trugschluss, doch in Wien hat er trotz allem einiges erreicht. Vor allem den offiziellen Widerruf der Teilungsakte von 1785 und des Petersburger Protokolls, in dem die drei Teilungsmächte sich dazu verpflichteten, selbst den Namen Polens aus dem politischen Diskurs zu tilgen. Dank Czartoryski gab es wieder einen polnischen Bauern auf dem europäischen Schachbrett, die »polnische Frage« war wieder offen.

MERKUR Jahrgang 66, Heft 755, Heft 04, April 2012
broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Ralph Bollmann, Helmut Fangmann, Benno Heussen, Adam Krzemiński, Birgit Recki, Jürgen Kaube, Michael Maar, Rosten Woo, Martin Urmann, Michael Esders, Wolfgang Marx, Kai Spanke, Christian Demand, Ekkehard Knörer,


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