MERKUR

Heft 04 / April 2014

Das könnte Sie interessieren

Deutsches Herz

Das Modell Deutschland und die europäische Krise

Maos Großer Hunger

Massenmord und Menschenexperiment in China
Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten

Jürgen Kocka fragt, was aus den Verheißungen des Kapitalismus wurde. Andreas Eckert erinnert an afrikanische Nationalhelden und Francis Nenik erzählt vom weißen Antiapartheidkämpfer Edward Vincent Swart. Zur Eröffnung der Reihe »Neues aus der Alten Welt« berichtet Melanie Möller über neue Einschätzungen des Autobiografischen in der Altphilologie. Und dreimal Philosophie: Gründer, Heidegger, Camus.

>> Dieses Merkur-Heft digital (PDF, epub, mobi)

Im Aufmacher des Aprilhefts (Nr. 779) erinnert Jürgen Kocka an die Verheißungen, die sich mit dem Kapitalismus im 19. Jahrhundert verbanden – und geht der Frage nicht, wie der Kapitalismus vom Glanz, den er einst besaß, im Lauf des 20. Jahrhunderts so viel verlor. Der Soziologe Helge Rossen-Stadtfeld untersucht, wie viel Volk überhaupt noch in der Demokratie stecken kann, wenn sie sich in der Europäisierung zunehmend entnationalisiert. Der Afrikawissenschaftler Andreas Eckert lässt drei sehr unterschiedliche »Väter der Nation« und ihre Geschichte Revue passieren. Und Francis Nenik erzählt vom weißen südafrikanischen Antiapartheidkämpfer Edward Vincent Swart.

In seiner Designkolumne porträtiert Christian Demand das nicht nur auf diesem Feld lange fast vergessene Multitalent Norman Bel Geddes. Rudolf Stichweh untersucht in der Soziologiekolumne die seit Beginn der Neuzeit zunehmende Ausdifferenzierung und Autonomisierung der Wissenschaft. Zur Eröffnung einer neuen, nicht an einen einzelnen Autor gebundenen Reihe »Neues aus der Alten Welt« schreibt die Altphilologin Melanie Möller über neue Einschätzungen autobiografischer Formen in der Literatur der Antike. Holger Schulze stellt in einem äußerst kenntnisreichen Rezensionsessay das Feld der »Sound Studies« vor.

Die Marginalien haben einen kleinen Schwerpunkt auf Figuren der Philosophie: Hannes Böhringer erinnert an seinen Lehrer Karlfried Gründer. Heinrich Niehues-Pröbsting nimmt sich Heideggers Werk (bzw. die Person) von den Widmungen in seinen Werken her vor. Daneben befasst sich Marcel Serr mit einem möglichen israelischen Geheimdienstversagen beim Jom-Kippur-Krieg. Günter Hack begibt sich auf die Spur des Eisvogels, und Stephan Herczeg setzt sein Journal fort.

MERKUR Jahrgang 68, Heft 779, Heft 04, April 2014
99 Seiten, broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Jürgen Kocka, Helge Rossen-Stadtfeld, Andreas Eckert, Francis Nenik, Christian Demand, Rudolf Stichweh, Melanie Möller, Holger Schulze, Marcel Serr, Hannes Böhringer, Heinrich Niehues-Pröbsting, Günter Hack, Stephan Herczeg,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de