MERKUR

Heft 04 / April 2014

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Holger Schulze

Körper und Klang . Neuer Materialismus in der Kulturgeschichte

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Zitate:

Das physiologische Modell des Hörens, der Hörempfindlichkeiten und der körperlichen Reaktionen auf Klänge, auf dem das Audiodatenformat MP3 beruht, hat eine zweifelhafte Geschichte. Es ist das Hörmodell einer empirischen Studie von Harvey Fletcher aus den 1920er Jahren, die mit dem Ziel in Auftrag gegeben worden war, den Kapital- und Effektivitätsinteressen des Großbankiers J.P. Morgan zu gehorchen. Dieses Hörmodell wurde also nicht mit dem Ziel entwickelt, musikalische Aufnahmen in ihrem Reichtum möglichst wirksam über die ganze Bandbreite körperlichen Hörvermögens zu übermitteln, sondern sein Ziel war die größtmögliche Reduktion von Sprachaufnahmen: Wie wenig muss ich einem Hörer (es gab nur wenige, männliche Probanden, junge Ostküstenstudierende aus wohlhabenden Akademikerdynastien) bieten, damit er das am Telefon gesprochene Wort noch irgendwie erkennen kann?

MERKUR Jahrgang 68, Heft 779, Heft 04, April 2014
99 Seiten, broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Jürgen Kocka, Helge Rossen-Stadtfeld, Andreas Eckert, Francis Nenik, Christian Demand, Rudolf Stichweh, Melanie Möller, Holger Schulze, Marcel Serr, Hannes Böhringer, Heinrich Niehues-Pröbsting, Günter Hack, Stephan Herczeg,


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