MERKUR

Heft 04 / April 2015

Das könnte Sie interessieren

Der Wiener Kongress

Das große Fest und die Neuordnung Europas

Wiedersehen mit den Siebzigern

Die wilden Jahre des Lesens

Die Wiedergeburt Roms

Päpste, Herrscher und die Welt des Mittelalters

Aristoteles in Oxford

Wie das finstere Mittelalter die moderne Wissenschaft begründete
Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten

Es geht um das Leben der Boheme und um das Leben der Spießer, in Gegenwart und Vergangenheit, in Texten von Hannelore Schlaffer und Walburga Hülk/Nicola Pöppel/Georg Stanitzek. Claus Pias führt vor, wie Friedrich Kittler die Germanistik gehackt hat. Und Ina Hartwig erkennt die »Reproduktionsmedizin als Metapher« in Leben und Werk Susan Sontags.

>> Dieses Merkur-Heft digital (PDF, epub, mobi)

Einen Streifzug durch die Boheme-Bewegungen vor und nach 1968 unternehmen im Aufmacher des Aprilhefts (Nr. 791) Walburga Hülk, Nicola Pöppel und Georg Stanitzek. Vor 1968 schließt einen Blick auf das Paris des 19. Jahrhunderts ein. Nach 1968 führt bis fast in die Gegenwart, mit Verweisen auf Kathrin Passig, Wolfgang Herrndorf und die Zentrale Intelligenz Agentur. Von Götzenbildern zur Schriftverehrung verfolgt Eckhard Nordhofen die Spur theologischer Fundamentalismen. Claus Pias rekonstruiert, wie der Medientheoretiker Friedrich Kittler in den achtziger Jahren die Germanistik gehackt hat. Um Susan Sontag zwischen Leben und Tod, um »Reproduktionsmedizin als Metapher« und um die Bilder, die Annie Leibovitz macht, geht es einem Essay von Ina Hartwig.

In Simon Rothöhlers Filmkolumne geht es um die Geschichte und digitale Gegenwart der Bilder von der Befreiung aus den nationalsozialistischen Lagern. Harald Bodenschatz blickt auf den sehr unterschiedlichen Umgang mit der faschistischen Architektur in Italien und Deutschland. In seinem Porträt versucht Andreas Eckert, dem nach der Aufdeckung seines eher strategischen Verhältnisses zur Wahrheit recht umstrittenen Literaten/Reporter Ryszard Kapuściński Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Hannelore Schlaffer folgt den Spuren des Spießers von der Jenaer Romantik bis in die Bionade-Boheme des Prenzlauer Bergs. Auf den eher unbeachteten Aspekt einer Freundschaft legt Bernd-Peter Lange seinen Blick: Bert Brecht und Walter Benjamin sind, wie er im Detail darstellt, auch Partner und Gegner im Schachspiel gewesen. In seiner vogelkundlichen Serie begegnet Günter Hack diesmal dem Rotschwanz. Und Stephan Herczeg setzt sein Journal fort.

MERKUR Jahrgang 69, Heft 791, Heft 04, April 2015
112 Seiten, broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Georg Stanitzek, Walburga Hülk, Nicole Pöppel, Eckhard Nordhofen, Claus Pias, Ina Hartwig, Simon Rothöhler, Harald Bodenschatz, Andreas Eckert, Hannelore Schlaffer, Bernd-Peter Lange, Günter Hack, Stephan Herczeg,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
 
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, CH, A

in D und A inkl. MwSt.,
evtl. zzgl. in CH anfallende MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de