MERKUR

Heft 04 / April 2019

Heft 839

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Horst Dreier verteidigt die Weimarer Verfassung gegen ihre Verächter. Caspar Nickel sieht in der politischen Mitte ebenso viel Radikalismus wie an den Rändern. Die Historikerin Birgit Aschmann fragt nach der Brauchbarkeit von "Stimmungen" als wissenschaftliche Kategorie.

Merkur, Nr. 839, April 2019

Weimar-Vergleiche sind angesichts des Aufstiegs der Rechten gerade en vogue – und die Weimarer Verfassung wird dabei gerne als Problem betrachtet: Der Verfassungsrechtler Horst Dreier erklärt, warum sie besser war, als ihr Ruf heute ist. Aleida Assmann ist gar nicht einverstanden mit der These, die Ivan Krastev und Stephen Holmes im Merkur zu Osteuropa vertraten: dass der Imperativ zur Nachahmung des Westens für die aktuelle Abwendung von der liberalen Demokratie sorgt. Caspar Nickel widerspricht der Ansicht, dass sich nur die rechten und linken Ränder radikalisieren: Die vermeintlich liberale Mitte habe sich mindestens ebenso sehr in ihr eigenes Milieu und ihre vermeintlich weltoffenen Ansichten eingeeigelt. Der Philosoph Andreas Dorschel denkt über das Wesen der Unterbrechung nach.

In Holger Schulzes Klangkolumne geht es um Klangspielereien auf dem neuesten Stand digitaler Technologien. Philipp Oswalt räumt mit ein paar Bauhaus-Mythen auf. Und Joseph Ben Prestel zeichnet anhand einiger Neuerscheinungen die problematische Geschichte der Palästina-Solidarität nach. Richard Schuberth hat zwei Romane ausgegraben, die im Griechenland des 19. Jahrhunderts spielen – und stellt Bezüge zur Gegenwart her.

Die wenig bekannte Geschichte des NS-Reichssippenamts zeichnet Roman Trips-Hebert nach. Die Historikerin Birgit Aschmann fragt nach der Brauchbarkeit von "Stimmungen" als wissenschaftliche Kategorie. Dieter Reinisch berichtet über den untergründig weiterschwelenden Nordirland-Konflikt. Und Robin Detje befasst sich in seiner Schlusskolumne mit Wohnungsfragen.

 

MERKUR Jahrgang 73, Heft 839, Heft 04, April 2019
broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Horst Dreier, Aleida Assmann, Carsten Nickel, Andreas Dorschel, Holger Schulze, Philipp Oswalt, Joseph Ben Prestel, Richard Schuberth, Roman Trips-Hebert, Dieter Reinisch, Birgit Aschmann, Robin Detje,


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