MERKUR

Heft 07 / Juli 2012

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Philip Manow

Politikkolumne . Wahlkämpfe

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Zitate:

Es ist nicht ganz klar, wo der Wahlkampf entlang der Unterscheidung zwischen der Politik und dem Politischen einzuordnen wäre. Als Spektakel, als Karneval, als rituelle Anarchie scheint er an der Schnittstelle zwischen Ordnung und Unordnung angesiedelt: Er beendet eine alte Ordnung und begründet eine neue – die Zwischenzeit jedoch ist herrschaftslos, wenn auch nicht vollkommen regellos. Helmut Schmidt erwartete 1969 im Bundestagswahlkampf dreißig Tote. Auch wenn es glücklicherweise anders gekommen ist und die Geschichte der bundesdeutschen Wahlkämpfe nicht mehr entfernt an die endemische politische Gewalt der Zwischenkriegszeit erinnert, zeigt sich an der schmidtschen Erwartung doch der politische Ausnahmestatus, den der Wahlkampf in der Demokratie besitzt.

MERKUR Jahrgang 66, Heft 758, Heft 07, Juli 2012
broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Thomas E. Schmidt, Karl-Heinz Kohl, Karl Heinz Götze, Marc Schweska, Philip Manow, Jürgen Osterhammel, Jörn Etzold, Alan Jacobs, Wolfram Nitsch, Rasmus Althaus, Hansjörg Küster, Guy Sorman, Ekkehard Knörer,


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