MERKUR

Heft 07 / Juli 2016

Das könnte Sie interessieren

Princeton 66

Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47

1956

Welt im Aufstand

Abenteurer der Ferne

Die großen Entdeckungsfahrten und das Weltwissen der Antike

Die Vandalen

Aufstieg und Fall eines Barbarenreichs

Die Wikinger

Das Zeitalter des Nordens
Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten

Zu diesem Heft - 2016-07

« zurück zum Inhalt

Zitate:

Zu diesem Heft Manche Fragen sind von einer derart selbstverständlichen Schlichtheit, dass man unwillkürlich annimmt, das müsse auch für die Antworten gelten: Können Tiere denken? Sind die Menschenrechte universal? Wie modern ist die Moderne? Wozu sind Völkerkundemuseen da? Die Essays von Reinhard Brandt, Christoph Menke, Barbara Wittmann und Thomas Thiemeyer belegen auf ganz unterschiedliche Weise die Fragwürdigkeit dieser Intuition. Wenn Reinhard Brandt das Bewusstsein des Menschen mit dem der Tiere vergleicht, sind »die elementaren Fakten« zwar »seit Platon und Aristoteles bekannt«. Wie diese Fakten zu interpretieren sind, hält die Philosophie hingegen bis heute in Atem. Und das keineswegs nur, weil sie permanent mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert wird, sondern vor allem weil auf diesem Feld selbst die vermeintlich trivialsten definitorischen Grenzziehungen ständig zahllose nicht-triviale Anschlussfragen provozieren. Christoph Menke deutet die zunehmende Verhärtung der Fronten in den gegenwärtigen Debatten um Flucht und Migration als Indiz dafür, dass die Positionen, die sich hier polar gegenüberstehen, auf gleichermaßen unangemessenen Prämissen beruhen. Der Paradigmenwechsel, für den Menke plädiert, ist von Hannah Arendt inspiriert und fordert durchaus kontraintuitiv, »das Recht des Flüchtlings jenseits der Form der Rechte zu denken«. Dass auch museale Ordnungen sich keineswegs von selbst verstehen, zeigen schließlich die Beiträge von Barbara Wittmann und Thomas Thiemeyer. Wittmann diskutiert, wie sich die erstaunliche Renaissance der lange totgesagten Salonmalerei des 19. Jahrhunderts mit der gängigen Vorstellung verträgt, die künstlerische Moderne habe ein für alle Mal mit ihrer akademischen Vorgeschichte abgeschlossen. Thiemeyer wiederum geht der Frage nach, was die aktuellen Debatten um eine Neuausrichtung der deutschen Völkerkundesammlungen über den Wandel des nationalen Selbstverständnisses anzeigen.
CD/EK

MERKUR Jahrgang 70, Heft 806, Heft 07, Juli 2016
104 Seiten, broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Reinhard Brandt, Barbara Wittmann, Thomas Thiemeyer, Christoph Menke, Andreas Eckert, Jan Wilm, Jan von Brevern, Erika Thomalla, Markus Knell, Hannes Böhringer, Harry Walter,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de