MERKUR

Heft 07 / Juli 2019

Heft 842

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Wolfgang Kemp sucht eine Theorie der Form und wird bei Luhmann fündig, aber nicht glücklich. Sophie Schönberger findet nicht, dass der Rechtsstaat ins Museum gehört. Jürgen Große fragt: Wie lebendig sind die Texte und das Denken von Karl Raimund Popper eigentlich noch? Und Robin Detje erzählt keinen Familienroman.

Vorschau auf Merkur, Nr. 842, Juli 2019

Tim Barker zeichnet die Ursachen und Folgen des sogenannten Volcker-Schocks nach: der Anti-Inflationspolitik des US-Notenbank-Chefs Paul Volcker also, die eine Rezession und hohe Arbeitslosenraten nach sich zog. Rainer Maria Kiesow ist politisch weit von Carl Schmitt entfernt, aber wenn es ums Entscheiden geht, muss er sagen, ist Schmitts Kritik an juristischer Hermeneutik heute noch gültig. Wolfgang Kemp begibt sich in der Theorie auf die Suche nach einem brauchbaren und konsistenten Formbegriff, landet bei Luhmann und wird nicht glücklich. Reiner Nägele nimmt sich sein Fach, die Musikwissenschaft, vor – und kann nicht sagen, dass ihm gefällt, was er sieht.

In ihrer Rechtskolumne fragt Sophie Schönberger, ob dem Rechtsstaat durch Musealisierungsmaßnahmen zu helfen ist. Hazel Rosenstrauch bespricht einen Band, der die Geschichte der Privatbank Mendelssohn erzählt. Eine aktuelle Inszenierung von Friedrich Hebbels Maria Magdalena wird Patrick Bahners zum Anlass für Überlegungen zu Tod und Genremalerei.

Jürgen Große fragt: Wie einflussreich und auch wie viel gelesen ist heute eigentlich noch Karl Raimund Popper? Jochen Rack sieht Armut und Schönheit in Marrakesch. Und Robin Detje erzählt ganz ausdrücklich keinen Familienroman.

MERKUR Jahrgang 73, Heft 842, Heft 07, Juli 2019
broschiert
ISSN: 0026-0096

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