MERKUR

Heft 10/11 / Oktober 2013

Wir? Formen der Gemeinschaft in der liberalen Gesellschaft

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Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Thomas E. Schmidt

Als ich mal dazugehörte . Szenenbildung Anfang der Achtziger

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Zitate:

Selbstverständlich teilten wir das adornitische Lebensgefühl, »subkutan«, wie der kleine Schamane der katastrophischen Moderne gesagt hätte. Unsere gute Laune war von keiner gesellschaftlichen Euphorie getragen. Ich bekenne, auch ich las damals die Minima Moralia mit glühenden Wangen. Vermutlich, ich erinnere mich nicht mehr genau, war uns auch schon Habermas´ Unterscheidung geläufig zwischen der halbierten Vernunft, in welcher sich die gesellschaftliche Arbeit organisiert hatte, und der Sinnsphäre, in der Vernunft angeblich in der Vollfettstufe zu haben war, wenngleich als knappes Gut, weil die eindimensionale Rationalität sie dauernd absaugte. Habermas hätten wir erwidert: In unserer Lebenswelt ist überhaupt nichts mehr zu kolonisieren. Zu Adorno: Verzweiflung ja, aber nicht so wie deine larmoyanten, diskursseligen Adepten.

MERKUR Jahrgang 67, Heft 773/774, Heft 10/11, Oktober 2013
broschiert
ISSN: 0026-0096

Autoren in dieser Ausgabe

Christian Demand, Dieter Grimm, Rainer Hank, Cord Riechelmann, Helmut König, Thomas Vesting, Nina Verheyen, Urs Stäheli, Rudolf Helmstetter, David Wagner, Thomas E. Schmidt, Christian Demand, Remigius Bunia, Eva Horn, Erhard Stölting, Kathrin Passig, Kristin Surak, Matthias Dell, Michael Rutschky, Jan Feddersen, Ralph Bollmann, Wolfgang Fach, Stephan Herczeg, Franz Kafka,


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