PSYCHE

Heft 09/10 / September 2011

Wie wir wurden, was wir sind – Subjektwerdung im Schnittpunkt von neuer Entwicklungsforschung und Psychoanalyse

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Helena J. V. Rutherford, Linda C. Mayes

Primäres mütterliches Präokkupiertsein: Die Erforschung des Gehirns werdender und junger Mütter mithilfe bildgebender Verfahren

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Zusammenfassung:

Primäres mütterliches Präokkupiertsein ist ein psychischer Zustand, der durch eine erhöhte Sensibilität für den heranwachsenden Fötus und für das Baby in der postpartalen Phase charakterisiert ist. Die moderne, mit bildgebenden Verfahren arbeitende neurowissenschaftliche Forschung hat die Annahme bestätigt, dass die Mutterschaft neuronale Veränderungen mit sich bringt und dass Mütter auf die Präsentation von Signalen, die ein Baby aussendet, anders reagieren als Nicht-Mütter. Die Autorinnen untersuchen diese Literatur hier mit Blick auf das Präokkupiertsein und gehen der Frage nach, inwieweit dieser Ansatz es ermöglichen kann, psychoanalytische Theorie und Neurobiologie unter dem Aspekt der Signalerkennung zusammenzuführen.

Summary:

Primary maternal preoccupation: Using neuroimaging techniques to explore the parental brain. – Primary maternal preoccupation represents a psychological state in women, marked by heightened sensitivity to one’s infant during pregnancy and the postpartum period. Recent neuroimaging research has supported the proposition that there are neural changes that accompany motherhood, differentiating mothers from non-mothers when presented with infant cues. Here we review this literature within the framework of preoccupation and consider the opportunity this approach provides for integrating psychoanalytic theory with neurobiology within a signal detection framework.

Résumé:

La préoccupation maternelle primaire: L’exploration du cerveau de futures et jeunes mères à l’aide de l’imagerie cérébrale. – La préoccupation maternelle primaire est un état psychique caractérisé par une sensibilité accrûe pour le fétus en développement et le bébé dans la phase post partum. La recherche moderne qui travaille avec l’imagerie cérébrale a confirmé cette supposition: la maternité entraîne des changements neuronaux et les mères réagissent différemment des non-mères face à la présentation de signaux émis par un bébé. Nous prospectons ici cette littérature sous l’aspect de la préoccupation et nous examinons en quoi cette approche permet d’associer, sur la base de la reconnaissance des signaux, théorie psychanalytique et neurobiologie.

PSYCHE Jahrgang 65, Heft 09/10, September 2011
broschiert
ISSN: 0033-2623

Autoren in dieser Ausgabe

Werner Bohleber, Robert N. Emde, Wolfgang Mertens, Stein Bråten, György Gergely, Zsolt Unoka, Peter Fonagy, Patrick Luyten, Kai von Klitzing, Stephanie Stadelmann, Helena J. V. Rutherford, Linda C. Mayes, Marianne Leuzinger-Bohleber, Nicole Pfenning-Meerkötter, Tamara Fischmann, Katrin Luise Läzer, Angelika Wolff, Jonathan Green,


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