PSYCHE

Heft 12 / Dezember 2020

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Im Dezember-Heft der PSYCHE

geht SYLVIA SCHULZE einem bisher noch kaum beschriebenen Affekt nach: der Verachtung im Gegenübertragungserleben des Analytikers. In zwei Fallvignetten schildert sie, wie verächtliche Gefühle in der Gegenübertragung auftauchen und welche Über-Ich-Konflikte aktiviert werden, und sie beschreibt, wie sie mithilfe einer differenzierenden Selbstanalyse bearbeitet und modifiziert werden können.

Auch RUTH WALDECK weist auf die Notwendigkeit hin, sich der eigenen Verletzlichkeit und Leidenserfahrungen bewusst zu sein, und reflektiert vor dem Hintergrund der im Zusammenhang mit ihrer eigenen Krebserkrankung gemachten Erfahrungen die Beziehungen im beruflichen und im privaten Umfeld sowie im Selbsterleben auf konflikt hafte und deshalb produktive und bereichernde Aspekte.

GERHARD SCHNEIDER schlägt eine prozessual-temporale Lesart von Nicolas Poussins zweitem »Arcadia«-Bild (1638–1640) vor, die das Gemälde im Lichte von Freuds Konzeption der Ichspaltung als Stabilisierung der Abwehr des kognitiv gewussten und emotional verleugneten Todes interpretiert.


INHALT

Sylvia Schulze
Verachtung. Gegenübertragungserleben und das Über-Ich der Analytikerin
S. 927

Ruth Waldeck
Verletzlichkeit als produktives Potenzial.
Erfahrungen und Reflexionen im Kontext einer Krebserkrankung
S. 949

Gerhard Schneider
Endlichkeit, Tod und Todesabwehr.
Ein psychoanalytischer Versuch zu Nicolas Poussins »Et in Arcadia ego« (1638–1640)
S. 975

BUCHBESPRECHUNGEN

Theilemann, Steffen: Harald Schultz-Hencke und die Freideutsche Jugend.
Biographie bis 1921 und die Geschichte einer Bewegung
(Huppke)
S. 1008

Hübner, Wulf: Sprache und Leib. Eine Epistemologie der psychoanalytischen Praxis
(von Kleist)
S. 1011

Lee, Bandy X. (Hg.): Wie gefährlich ist Donald Trump? 27 Stellungnahmen aus Psychiatrie und Psychologie
(Reinke)
S. 1014

PSYCHE Jahrgang 74, Heft 12, Dezember 2020
broschiert
ISSN: 0033-2623

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