PdP - Psychodynamische Psychotherapie

Heft 01 / März 2022

Relationale Ansätze

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Als Leitthema dieses Heftes haben wir die Bezeichnung »Relationale Ansätze« gewählt.

Unter diesem Titel subsummieren wir unterschiedliche theoretische Strömungen einer postklassischen pluralisierten Psychoanalyse, die die sogenannte »intersubjektive Wende der Psychoanalyse« repräsentieren. Altmeyer als einer der Vorreiter der Verbreitung intersubjektivistischer Modelle und Theorien im deutschsprachigen Bereich spricht von einer Modernisierung der zeitgenössischen Psychoanalyse mit einem veränderten Behandlungsparadigma, in deren Mittelpunkt die Anerkennung des »persönlichen Einflusses des Analytikers« (Segal 2006) auf den therapeutischen Prozess steht. Demnach bilden Übertragung und Gegenübertragung zusammen ein intersubjektives System der wechselseitigen Beeinflussung.

Die Kernaussage des Intersubjektivismus ist die These, dass menschliche Entwicklung und menschliches Verhalten nur im Kontext der Bezogenheit verstanden und auch verändert werden können. Wir konnten renommierte Expert*innen zu diesem hochaktuellen Diskurs gewinnen.

Martin Altmeyer und Martin Dornes widmen sich der psychoanalytisch inspirierten Säuglings- und Kleinkindforschung.

Michael Ermann greift die Frage auf, wie moderne Psychoanalyse, Psychodynamische Psychotherapie und die relationalen Ansätze zueinander stehen. Jürgen Körner stellt in »Deutung und/oder Beziehung« Fragen zum therapeutischen Vorgehen und dessen Wirksamkeit.

Behandlungstheorie und -praxis stehen auch thematisch im Zentrum des Artikels von Jana Volkert zur MBT und den relationalen Ansätzen.

Roderich Hohage wirft kritisch die Frage auf, ob es denn auch außerhalb der Intersubjektivität etwas von Relevanz für psychotherapeutische Behandlungen gäbe, und verweist auf die häufig vernachlässigte Dimension des Körpers.

Im ungewöhnlichen Format eines Briefwechsels zwischen Martin Altmeyer, Mathias Kohrs und Annegret Boll-Klatt schließt der theoretische Teil mit der Kontroverse »Trieb oder Beziehung: Ist Melanie Klein noch zu retten?«.

Als aktuelle Kasuistik schildert Mathias Beringer den Verlauf einer Behandlung, die intersubjektives Arbeiten im Kontext einer Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie verdeutlicht.

PdP - Psychodynamische Psychotherapie Jahrgang 21, Heft 01, März 2022
broschiert
ISSN: 1618-7830

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