Trauma & Gewalt

Heft 01 / Februar 2010

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Christina Haeny, Gabriela Nietlisbach, Andreas Maercker

Veränderte Selbstwahrnehmung bei der Posttraumatischen Belastungsstörung . »Transparency-Illusion« und »Self-Handicapping«

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Zusammenfassung:

Traumapatienten zeigen eine Reihe von Veränderungen in der sozialen Wahrnehmung von anderen Personen und sich selbst. In der sozialen Kognitionsforschung sind im Zusammenhang mit der sozialen Kognition die Konzepte »Transparency Illusion« (TI: Durchschautwerden-Können-Illusion) und Self-Handicapping (SH: Sich-selbst-Handicappen) beschrieben. Wir untersuchten diese beiden Phänomene mit neu entwickelten Methoden in einer Gruppenvergleichsstudie bei PTBS-Patienten. 16 Patienten mit einer partiellen oder voll ausgeprägten PTBS wurden mit einer gesunden Kontrollgruppe verglichen. In zwei von drei TI-­Parametern und in einem von zwei SH-­Parametern wurden Unterschiede im Gruppenvergleich gefunden. Diese inkonsistenten Befunde können damit zu tun haben, dass die untersuchten Phänomene nur bereichsspezifisch vorliegen oder auch mit den methodischen Begrenzungen der Studie. Die nachgewiesenen Teilphänomene von TI und SH können als benachteiligend für Traumapatienten in sozialen Interaktionen gewertet werden. In Therapien sollten diese interpersonellen Defizite deshalb beachtet werden.

Summary:

Trauma patients display a number of changes in social perception both of others and themselves. Research on social cognition has proposed the concepts of transparency illusion (TI) and self-handicapping (SH). In a comparative group study the authors employed newly devised methods to investigate whether these phenomena were discernible in PTSD patients. Sixteen patients with subsyndromal or full PTSD were compared with a normal control group. Deficits were identified in the trauma patients in two of three TI parameters and one of two SH parameters. These inconsistent findings may be conditioned by the fact that the phenomena investigated are only present in specific constellations. They may also be attributable to the methodological limitations of the study. At all events, even the partial presence of TI and SH can be evaluated as detrimental for trauma patients in social interaction. Accordingly, these interpersonal deficits should be taken account of in therapy.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 04, Heft 01, Februar 2010
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Wolfgang U. Eckart, Gerald Hüther, Alexander Korittko, Gerhard Wolfrum, Lutz Besser, Jan Kizilhan, Christina Haeny, Gabriela Nietlisbach, Andreas Maercker, Larry Park, Paul J. Fink, Ralf Vogt, Philipp Kuwert, Christine Knaevelsrud, Harald J. Freyberger, Günter H. Seidler, Frank Wagner, Nadine Reiband, Elke Kügler,


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