Trauma & Gewalt

Heft 01 / Februar 2010

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>Wertrationale Handlungsorientierungen und Kriminalität . Ein Vergleich zwischen Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen

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Zusammenfassung:

In der Sozial- und Kriminalitätsforschung wird von verschiedenen Autoren behauptet, dass Kinder und Jugendliche nach anderen Gesetzmäßigkeiten handeln als Erwachsene und dass sich insbesondere die Ursachen von Kriminalität bei Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Diese Hypothese hält jedoch einer empirischen Überprüfung nicht uneingeschränkt stand. Mit Hilfe einer 3-welligen Panelerhebung unter den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5 bis 9 ­aller Haupt- und Förderschulen in Heidelberg kann ­gezeigt werden, dass bestimm­te Wert­orientierungen bei 10–16-jährigen Kindern und Jugendlichen einen bedeutsamen Einfluss auf delinquentes Handeln haben. Ein solches Modell kann auch für ältere Jugendliche und Erwachsene bestätigt werden. Der Unterschied zwischen Kindern und Jugendlichen einerseits und Erwachsenen andererseits liegt nicht in Werten als Kriminalitätsursachen, sondern lediglich in der Komplexität der Wertvorstellungen – der Werteraum von Erwachsenen ist differenzierter. Die Ergebnisse der Untersuchung belegen überdies, dass entgegen manchen Annahmen die Ausbildung von Werten nicht erst in der Adoleszenzphase erfolgt – bereits ­ältere Kinder haben Werte, die reliabel und valide erfasst werden können. Zudem zeigt die Studie die Wichtigkeit der Wertevermittlung für die Ausbildung gesetzeskonformer Verhaltensweisen.

Summary:


In the literature on sociology and criminology, different authors state that the causes of crimes are different for children and adults. This hypothesis is studied for value-orientations as an important cause of actions. In an empirical study the hypothesis can be falsified to some extent. With the help of a three-wave panel survey among pupils of classes 5 to 9 of all secondary modern schools and special schools of Heidelberg it can be shown that certain value orientations of 10 to 16 year old persons can have an important influence on delinquent behavior. Such a model can also be confirmed for elder young persons and for adults. The difference between children and young people on the one hand and adults on the other is not to be seen in the relevance of value-orientations as causes of crimes but only in the complexity of value orientations. The values of adults are more differentiated.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 04, Heft 01, Februar 2010
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Wolfgang U. Eckart, Gerald Hüther, Alexander Korittko, Gerhard Wolfrum, Lutz Besser, Jan Kizilhan, Christina Haeny, Gabriela Nietlisbach, Andreas Maercker, Larry Park, Paul J. Fink, Ralf Vogt, Philipp Kuwert, Christine Knaevelsrud, Harald J. Freyberger, Günter H. Seidler, Frank Wagner, Nadine Reiband, Elke Kügler,


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