Trauma & Gewalt

Heft 01 / Februar 2015

Grenzverletzungen an sozialpädagogischen Fachkräften

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Marc Schmid, Birgit Lang

Die traumapädagogische Interaktionsanalyse als Mittel der Fallreflexion

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Zusammenfassung:

Die regelmäßige, stetig wiederkehrende Reflexion von Fällen der milieutherapeutischen Fachkräfte in (teil-)stationären Settings ist ein wesentlicher Aspekt bei der Vermittlung einer förderlichen pädagogischen Haltung. Erfolgreich geführte Fallbesprechungen und Supervisionen erhöhen die Selbstwirksamkeit der Fachkräfte in ihren oft heraufordernden Interaktionen. Dies gelingt, indem durch die Reflexion der auslösenden Situation, von tieferliegenden Motiven und biographischen Lebenserfahrungen »gute Gründe« für das Problemverhalten identifiziert werden, um daraus alternative Handlungsmöglichkeiten abzuleiten. Im folgenden Beitrag wird eine Systematik zur Fallreflexion vorgestellt, die sich auf konkrete schwierige Interaktionen mit einem bestimmten Klienten konzentriert. Der Leitfaden fokussiert auf potentielle Reaktionen aus Perspektive der Psychotraumatologie: auf Kampf- und Fluchtimpulse, dissoziative Reaktionen, Beziehungsbedürfnisse sowie die Reinszenierung von Grenzverletzungen in der Gegenübertragung. Diese Methode kann von Einzelpersonen zur Selbstreflexion angewendet oder zur Strukturierung und Ergebnissicherung von Fallbesprechungen und -supervisionen in Teams herangezogen werden und bringt in der Regel konkrete Handlungsideen hervor.

Summary:

Regular, recurrent reflection on cases involving milieu-therapeutic professionals in inpatient settings (fully or in part) is an essential contribution to cultivating an advantageous pedagogical attitude on their part. Fruitful case discussions and supervisions enhance the self-efficacy of these professionals in their frequently challenging interactions with patients. »Good reasons« are identified for the problematic behaviour displayed by patients, an invaluable asset in working out potential alternatives to that behaviour. This identification process is guided by reflection on the situation that has triggered the behaviour and on the concealed motives and biographical life experiences underlying it. The article outlines a systematic procedure instituting reflection on a specific case, in this instance difficult interactions with a specific patient. The outline is psychotraumatological in nature, focusing from this perspective on potential responses such as fight or flight impulses, dissociative reactions, the need for interpersonal relations and the reenactment of boundary violations in countertransference. The method can be used by individual professionals or drawn upon by teams to structure case discussions and supervisions and ascertain the results arising from them. Normally the method is effective in producing concrete ideas for remedial action.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 09, Heft 01, Februar 2015
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Wolfgang U. Eckart, Jörg M. Fegert, Marc Schmid, Célia Steinlin, Claudia Dölitzsch, Sophia Fischer, Janine Lüdtke, Jörg M. Fegert, Marc Schmid, Célia Steinlin, Claudia Dölitzsch, Sophia Fischer, Jörg M. Fegert, Marc Schmid, Célia Steinlin, Marc Schmid, Birgit Lang, Alexander Urtz, Johann Caspar Rüegg,


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