Trauma & Gewalt

Heft 01 / Februar 2019

Diagnostik von Traumatisierungen und Traumafolgestörungen

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Stephanie Hefti, Tania Pérez, Bruno Rhiner, Ute Fürstenau, Marc Schmid

Multisystemische Therapie Kinderschutz (MST-CAN) . Wie erleben die zuweisenden Fachkräfte MST-CAN? – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung

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Zusammenfassung:

Die Vermeidung von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben. Auch im deutschsprachigen Raum sind Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern weit verbreitet. Trotz allem sind evidenzbasierte Behandlungsformen im Bereich des Kinderschutzes hier noch wenig verbreitet. MST-CAN ist ein vielversprechendes Therapieprogramm im Bereich des Kinderschutzes. In der vorliegenden Studie wird anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht, wie die zuweisenden Fachkräfte diese hochstrukturierte und intensive Intervention erleben. Die deutliche Mehrheit der Zuweisenden ist mit dem Angebot von MST-CAN sehr zufrieden, empfiehlt es häufig auch weiteren Familien und empfindet es als große Entlastung für ihre Arbeit. Als wichtigste Wirkfaktoren der MST-CAN-Behandlung wurden die hohe Frequenz und Intensität der Behandlung, das aufsuchende Setting sowie auch die multisystemische Arbeit genannt. Als besonders bedeutsam wurde zudem erachtet, dass auch die psychische Belastung der Eltern mit evidenzbasierten hochintensiven psychotherapeutischen Interventionen adressiert wurde.

Summary:

How Do Child Protection Professionals Experience Multisystemic Therapy for Child Abuse and Neglect (MST-CAN)? – Outcomes from a qualitative study
The prevention of child abuse and neglect is one of the most important of today’s socio-political challenges. Although child abuse and neglect are a major concern in German-speaking countries, evidence-based treatment programs are still rare. MST-CAN is a promising treatment program for child protection. With reference to a qualitative analysis of content, the study presented here investigated how professionals working in the child-protection sector who had referred families to MST-CAN experience this highly structured and intensive intervention. The vast majority of these professionals were very pleased with MST-CAN, many of them recommending it to other families and regarding it as a major alleviation of their workload. In their eyes, the central operative factors explaining the impact of MST-CAN were the high frequency and intensity of treatment, the fact that MST-CAN interventions took place at home, and the multi-systemic nature of the work done with it. The professionals also considered it extremely important that MST-CAN involved highly intensive, evidence-based psychotherapeutic interventions addressing the mental health problems of the parents.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 13, Heft 01, Februar 2019
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Heide Glaesmer, Andreas Maercker, Louisa Lorenz, Lisa Makowski, Ingo Schäfer, Annett Lotzin, Susan Sierau, Elisa Pfeiffer, Anke de Haan, Cedric Sachser, Heide Glaesmer, Yuriy Nesterko, Marc Schmid, Tania Pérez, Stephanie Hefti, Bruno Rhiner, Ute Fürstenau, Tomris Grisard, Suzan Eichhardt, Grisard Tomris,


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