Trauma & Gewalt

Heft 02 / Mai 2010

Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Silke Birgitta Gahleitner

Das »Therapeutische Milieu« als Antwort auf frühe Gewalterfahrung . Der Personzentrierte Ansatz bei komplexer Traumatisierung

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

»Therapeutisches Milieu« bedeutet nicht eine Therapeutisierung des Alltags, sondern realisiert sich in einer humanistischen, personzentrierten Grundhaltung und Vorgehensweise eines Teams vor dem Hintergrund eines professionellen Verständnisses von Problematiken. Im Betreuungskonzept Therapeutischer Jugendwohngruppen spielt es eine zentrale Rolle. Als Antwort auf früh erlittenen Vertrauensmissbrauch durch komplexe Traumatisierungen in der Kindheit werden Aspekte wie eine konsistente personzentrierte Grundhaltung und Beziehungsgestaltung, prozess- und erfahrungsorientiertes Arbeiten und die Akzeptanz aller Erlebensinhalte im Begleitungsprozess zu den zentralen Inhalten des Hilfeprozesses, sowohl in der Psychotherapie als auch in der begleitenden Betreuung. Der vorliegende Artikel versucht, in einer Verknüpfung der verschiedenen Erfahrungsebenen Forschung, Theorie und Praxis diese personzentrierte Grundhaltung und Herangehensweise für die beraterische und therapeutische Arbeit mit komplex traumatisierten Klientinnen und Klienten in einem interdisziplinären Team zu beleuchten und begleitend an einem praktischen Beispiel aus einer Therapeutischen Wohngruppe für Mädchen nach frühen Traumata zu veranschaulichen.

Summary:

The term «therapeutic milieu« does not refer to non-stop therapy but to a combination of a humanistically oriented, person-centred species of team work (basic attitude plus therapeutic procedures) with a professional conceptualisation of the problems to be addressed. This approach is central to the care programmes provided in Berlin by residential therapeutic units for young people. In response to the early abuse of trust associated with complex childhood traumas, features like the consistently person-centred approach (both in fundamental terms and in connection with relationships), concentration on processes and subjective experiences and the acceptance of all subjective-experience components in the care process are regarded as the central factors operative both in psychotherapy and accompanying residential care. Combining insights from research, theory and practice, the article attempts to cast light on the interdisciplinary application of this person-centred approach to counselling and therapy for clients with complex traumas. A practical example taken from a residential therapeutic unit for girls who have suffered early traumas is provided for illustration purposes.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 04, Heft 02, Mai 2010
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Wolfgang U. Eckart, Ursula Gasch, Martin Bohus, Antje Krüger, Anne Dyer, Kathlen Priebe, Robert E. Jr. Feldmann, Regina Steil, Florian Steger, Silke Birgitta Gahleitner, Andreas Maercker, David Berceli, Ralft Vog,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de