Trauma & Gewalt

Heft 02 / Mai 2014

Begutachtung reaktiver psychischer Traumafolgen

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Doris Denis, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus

Gutachterliche Diagnostik der Posttraumatischen Belastungsstörung . Unter Berücksichtigung der Diagnosekriterien des DSM-5

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Zusammenfassung:

Im sozialen Entschädigungsrecht und der gesetzlichen Unfallversicherung müssen das schädigende Ereignis, der Erstschaden und die aktuelle Gesundheitsstörung im Vollbeweis vorliegen. Die Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erfordert vom Gutachter aus diesem Grund eine sorgfältige klinische Untersuchung, den Einsatz testdiagnostischer Verfahren sowie die Berücksichtigung und Bewertung der vorliegenden Vorbefunde in den Akten. Die umfassende Erhebung und Dokumentation der Beschwerden und ihrer individuellen Ausgestaltung machen die diagnostische Einordnung für Dritte nachvollziehbar und beinhalten gleichzeitig bereits wichtige Hinweise zur Beurteilung der Kausalität. Beobachtbare Befunde runden den diagnostischen Prozess ab. Zur Diagnosestellung einer PTBS sollen entsprechend den Vorgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2008) neben der ICD-10 die Kriterien des DSM herangezogen werden, die sich in der im Mai 2013 erschienenen fünften Ausgabe in einigen Punkten deutlich zur gegenüber der vorherigen Fassung verändert haben. Im Folgenden werden wird anhand der Kriterien des DSM-5 und mit Fallvignetten unterlegt dargestellt, wie sich die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörunge auf den verschiedenen Befundebenen äußern und welche Implikationen sie für die Kausalitätsbeurteilung mit sich bringen.

Summary:

Compensation legislation and statutory accident insurance both require comprehensive proof of the causative event, the initial harm done and the present health disorder stemming from these. Accordingly, diagnosis for posttraumatic stress disorder requires from the consultant expert a careful clinical examination, recourse to test-diagnostic procedures and due concern for, and evaluation of, the findings set out in patient records. Comprehensive coverage and documentation of complaints and the specific forms they take make diagnostic assessments understandable for third parties and also contain important indications helpful for verdicts on causality. Observable findings round off the diagnostic process. In line with the provisions issued by the Federal Ministry of Labour and Social Affairs (2008), diagnosis of PTSD should be based not only on ICD-10 but also on the DSM criteria. In the fifth edition of the latter published in May, some points differ appreciably from the earlier version. With reference to the criteria in DSM-5 and various case vignettes, the present article outlines the ways in which symptoms of PTSD are discernible at various different levels and the implications they involve for causality assessment.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 08, Heft 02, Mai 2014
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Wolfgang U. Eckart, Guido Flatten, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Ruth Ebbinghaus, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Doris Denis, Guido Flatten, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Andreas Linde, Guido Flatten, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Andreas Linde, Ruth Ebbinghaus, Karl-Heinz Biesold, Arnd Steinmeyer, Jochen Peichl, Claudia Maria Fliß,


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