Trauma & Gewalt

Heft 02 / Mai 2016

Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen

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Guido Flatten, Doris Denis, Ruth Ebbinghaus

Ist die PTBS auch eine Berufskrankheit?

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Zusammenfassung:

In der Behandlung und Begutachtung von traumatisierten Menschen stellt sich immer wieder die Frage, ob die sich wiederholenden beruflichen Belastungserfahrungen, die bestimmte Berufsgruppen (z. B. Rettungsassistenten, Notärzte, Feuerwehrmänner, Polizisten, Soldaten, Lokführer, Mitarbeiter im Entwicklungsdienst) aufgrund ihrer professionellen Einsatzaufgaben erfahren, auch als Berufskrankheit anzuerkennen sind. Für einzelne Risikoberufsgruppen liegen erste Studienergebnisse vor, die auf eine berufsgruppenspezifisch erhöhte Inzidenz einer PTBS verweisen. Der vorliegende Artikel fasst die bisherige Diskussion, die gesundheitspolitische Argumentation und die rechtlichen Grundlagen zum Thema PTBS als Berufskrankheit bzw. Wie-Berufskrankheit zusammen. In der medico-legalen Zusammenarbeit werden für die Anerkennung einer PTBS als Berufskrankheit die Ausarbeitung der medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Ätiopathogenese einer PTBS und der Nachweis ihrer Gruppentypik für bestimmte Risiko-Berufsgruppen entscheidende Bedeutung bekommen. Beispielhaft werden aktuelle Befunde zur Bedeutsamkeit kumulativer Belastungserfahrungen sowie Erkenntnisse aus der neurobiologischen Forschung dargestellt, die eine Anerkennung einer PTBS als Berufskrankheit unterstützen.

Summary:

Can PTSD Be a Vocational Illness?
In the treatment and assessment of individuals with traumas, the question repeatedly arises whether the recurring experiences of stress associated with certain jobs (ambulance workers, emergency doctors, firefighters, police officers, soldiers, train drivers, development workers) and resulting from the tasks implicit in those activities should be recognised as vocational disorders. For some vocational risk groups we have initial findings indicating the higher incidence of PTSD in certain jobs. The present article summarises the discussion on this point, the arguments for and against recognition, and the legal foundations relevant for the topic of PTSD as a vocational disorder. Where medicine and law conjoin, a full appreciation of the medico-scientific information that we have on the etiopathogenesis of PTSD and the available evidence of its typical significance for certain vocational risk groups can be expected to attain crucial significance. The article refers to recent findings on the significance of cumulative stress experiences and new insights produced by neurobiological research that support the recognition of PTSD as a vocational illness.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 10, Heft 02, Mai 2016
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Wolfgang U. Eckart, Guido Flatten, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Guido Flatten, Ruth Ebbinghaus, Doris Denis, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Guido Flatten, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Laura Bebra Saupe, Frank Neuner, Julia Möllerherm, Stefan Tschöke, Maria-Luisa Steib, Carmen Uhlmann, Tilman Steinert, Angelika Treibel,


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