Trauma & Gewalt

Heft 02 / Mai 2016

Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen

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Stefan Tschöke, Maria-Luisa Steib, Carmen Uhlmann, Tilman Steinert

Therapiebeginn bei Borderline-Patientinnen mit komorbider Traumafolgestörung und insuffizienter Affektregulation

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Zusammenfassung:

Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) stellen den größten Anteil unter den Persönlichkeitsstörungen in der stationären psychiatrischen Regelversorgung dar. Diese Klientel ist durch eine hohe Inanspruchnahme von Versorgungsstrukturen, schwierige Behandlungsverläufe, soziale Probleme und hohe Wiederaufnahmeraten gekennzeichnet. Eine »reine« BPS ist hierbei selten, es besteht eine hohe Komorbidität mit Traumafolgestörungen. Eine spezifische Psychotherapie gilt als Therapie der Wahl der BPS mit komorbider Traumafolgestörung, setzt aber eine Auseinandersetzung mit dem angstbesetzten eigenen Erleben und eine Behandlungsbereitschaft voraus. Das Verhalten ist darauf ausgerichtet, negatives Erleben zu vermeiden oder diesem zu entkommen. Hierbei handelt es sich häufig um selbstdestruktive Verhaltensweisen mit der Gefahr von Therapieabbrüchen. Es wird dargelegt, dass eine angepasste Gestaltung der stationären Rahmenbedingungen und unterstützende Maßnahmen zur Affektregulation notwendig sind, um einen Therapiebeginn zu erreichen.

Summary:

Initiation of therapy in borderline (BPD) patients with comorbid trauma-related disorders and insufficient affect regulation
Patients with a borderline personality disorder (BPD) represent the largest group of personality disorders in the field of inpatient psychiatric treatment. This clientele is characterized by high use of health-care services, difficult courses of treatment, social problems, and high rates of hospitalization. Pure BPS is rare, there is high comorbidity with trauma-related disorders. Psychotherapy is the first-line treatment, but this requires confrontation with painful experiences and the acceptance of personal responsibility, which is often not achieved. The patients’ frequently dysfunctional behavior is designed to avoid negative experiences. Therapy dropouts are by no means uncommon. In this paper we discuss an appropriate framework for inpatient treatment and supportive measures for improving patients’ affect control as imperative preconditions prior to the initiation of psychotherapy.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 10, Heft 02, Mai 2016
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Wolfgang U. Eckart, Guido Flatten, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Guido Flatten, Ruth Ebbinghaus, Doris Denis, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Guido Flatten, Peter Liebermann, Ruth Ebbinghaus, Ferdinand Haenel, Doris Denis, Karl-Heinz Biesold, Laura Bebra Saupe, Frank Neuner, Julia Möllerherm, Stefan Tschöke, Maria-Luisa Steib, Carmen Uhlmann, Tilman Steinert, Angelika Treibel,


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