Trauma & Gewalt

Heft 03 / August 2012

Traumapädagogik III

Das könnte Sie interessieren

Timeout statt Burnout

Einübung in die Lebenskunst der Achtsamkeit

Traumatherapie in der Gruppe

Grundlagen, Gruppenarbeitsbuch und Therapie bei Komplextrauma

Dialogische Traumatherapie

Manual zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung

Trauma und Beziehung

Grundlagen eines intersubjektiven Behandlungsansatzes
Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Thomas Hensel

Liebe allein reicht nicht . Über die Arbeit mit Pflege- und Adoptiveltern und anderen Bezugspersonen chronisch beziehungstraumatisierter Kinder

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Pflege- und Adoptivkinder weisen ebenso wie Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe in beträchtlichem Umfang Traumafolgestörungen aus früher komplexer Beziehungstraumatisierung auf. Während professionelle Alltagsbegleiter in Institutionen sich durch traumapädagogische Konzepte und Weiterbildungsangebote auf die spezifische Dynamik dieser oft traumagesteuert reagierenden Kinder einstellen können, bleiben Pflege- und Adoptiveltern auf ihre pädagogische Intuition angewiesen, die diesen Kindern in wesentlichen Aspekten nicht gerecht werden kann. Der Beitrag skizziert kurz die zentralen Themen, mit denen sich Pflege- und Adoptiveltern erfahrungsgemäß auseinandersetzen müssen. Neben dem Wissen um die Dynamik früher Beziehungstraumatisierung und deren Folgen und etablierten deeskalierend wirkenden pädagogischen Handlungsmöglichkeiten ist die Bereitschaft »an der eigenen Person zu arbeiten« überlebenswichtig. Dann stellen Pflege- und Adoptiveltern mit ihrer bedingungslosen Liebe und intimen Kenntnis des Kindes eine machtvolle therapeutisch wirksame Quelle dar, die durch filialtherapeutische Konzepte und Angebote nutzbar gemacht werden kann.

Summary:

Like children and adolescents in residential care institutions, foster and adoptive children are frequently notable for disorders stemming from complex traumas connected with their early relationships. Professional carers in institutions have trauma-pedagogical strategies and training offers to fall back on in attuning themselves to the specific dynamics of the frequently trauma-conditioned reactions displayed by such youngsters. By contrast, adoptive and foster parents have recourse only to their pedagogical intuition, which in various crucial ways does not provide adequate support in coping with these children. The article briefly outlines what the author considers to be the essential factors that adoptive and foster parents have to deal with. Alongside knowledge about the dynamics and consequences of early relational traumas and the de-escalating pedagogical measures that can be drawn upon, the willingness to »work on one’s own personality« is also of vital importance. Where this willingness is to be found, adoptive and foster parents with their unconditional love and intimate knowledge of the child in question represent a highly effective therapeutic source that can be turned to account with the help of strategies and offerings based on filial therapy.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 06, Heft 03, August 2012
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Wolfgang U. Eckart, Alexander Korittko, Gerhard Wolfrum, Lutz Besser, Gerald Hüther, Martin Kühn, Lydia Hantke, Silke Birgitta Gahleitner, Jochen-Wolf Strauß, Annette Streeck-Fischer, Carola Cropp, Iris Kepper-Juckenack, Katrin Nüsse, Thomas Hensel, Elke Kügler, Holger Wetjen,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de