Trauma & Gewalt

Heft 03 / August 2017

Trauma & Psychose

Das könnte Sie interessieren

Bindung und psychische Störungen

Ursachen, Behandlung und Prävention

Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie

Kernfragen des Daseins in der therapeutischen Praxis

Trauma und moralische Konflikte

Einführung und Manual für die präventive und therapeutische Arbeit mit Einsatzkräften
Diese Ausgabe erwerben
36,00 EUR
broschiert (zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Ute Zillig

Die transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen als alternativlose Tatsache? . Das Mutmachen für die Gegenwart als elementarer Bestandteil traumasensibler Elternarbeit

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

In einer fallrekonstruktiven Studie zu den Lebensverläufen komplex traumatisierter Frauen mit Kindern zeigte sich, dass die interviewten Mütter die transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen als alternativlose Tatsache erleben. Dies ging mit starken Schuldgefühlen und Selbstabwertungen einher. Die Analyse des biografischen Verlaufs der Frauen offenbarte jedoch auch Prozesse des Selbstverstehens, die durch Wissensbestände der Psychotraumatologie (u. a. zu Dissoziation und Innere-Kind-Arbeit) angestoßen wurden. Diese Selbstverstehensprozesse boten den Frauen dann Ausgangspunkte für eine Veränderung transgenerationaler Beziehungen. Außerdem wurde die Bedeutung Zuversicht spendender Arbeitsbeziehungen zu Fachkräften der psychosozialen Praxis deutlich. In solchen Beziehungen konnten sich die interviewten Mütter sukzessive von der von ihnen erlebten Alternativlosigkeit distanzieren.

Summary:

The transgenerational transfer of trauma as an unavoidable fact? Encouragement for the present as a basic component of traumasensitive counselling with parents
In a study based on biographies of mothers suffering from complex trauma, the transgenerational transfer of trauma was experienced as unavoidable by the interviewees. These experiences were accompanied by strong feelings of guilt and self-devaluation.
However, processes of self-understanding, initiated through psycho-traumatological concepts (e. g. dissociation, Inner Child work), were seen as well. Through these processes of self-understanding, mothers with complex trauma were enabled to begin to change their transgenerational relationships.
An additional finding was the significance of specific working relationships with psychosocial professionals. Through these encouraging relationships, the interviewed women could gain self-confidence and gradually distance themselves from their feelings of inevitability about their current situation.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 11, Heft 03, August 2017
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Ingo Schäfer, Stefan Tschöke, Tilman Steinert, Benjamin Grieb, Ingo Schäfer, Katrin Schroeder, Svenja Ehlers, Matthias Vogel, Coraline D. Metzger, Mark van der Gaag, David van den Berg, Ute Zillig, Harald J. Freyberger, Susanne Ullrich, Torsten Pink, Andreas Maercker, Iara Meili,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de