Trauma & Gewalt

Heft 03 / August 2018

Kollektives Trauma, Krieg und Terror

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Leonie Traub, Reinhold Jagsch, Jan Ilhan Kizilhan

Posttraumatische Belastungsstörung und Depression bei Yezidinnen . Prävalenz und Prädiktoren

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Zusammenfassung:

Traumatische Kriegserlebnisse, wie die Yeziden sie nach dem Angriff des sogenannten Islamischen Staates im August 2014 erleben mussten, ziehen oftmals schwerwiegende psychische Folgen wie Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Depression nach sich. In dieser Studie wurde eine Stichprobe aus 194 Yezidinnen untersucht. PTBS wurde mit dem Essener Trauma-Inventar (ETI), Depression mit dem Beck-Depressions-Inventar (BDI) erfasst. Frauen mit PTBS und Frauen mit PTBS und Depression wurden hinsichtlich kriegsbezogener potenziell traumatischer Ereignisse (PTE) und weiterer Einflussfaktoren mittels inferenzstatistischen Testverfahren verglichen. Die untersuchten Frauen zeigten hohe Prävalenz- und Komorbiditätsraten für PTBS und Depression. Frauen mit Doppeldiagnosen hatten mehr PTE erlebt und waren häufiger und länger in Gefangenschaft als Frauen mit PTBS. Die Anzahl der erlebten PTE konnte als Prädiktor für die Komorbidität von PTBS und Depression gefunden werden. Weitere Forschung sollte unter Berücksichtigung der spezifischen Situation und der kulturbedingten Ausdrucksweise der Yeziden stattfinden.

Summary:

Posttraumatic Stress Disorder and Depression in Yazidi Women: Prevalence and Predictors
Traumatic war experiences of the kind undergone by the Yazidi after the attack by the so-called Islamic State (ISIS) in August 2014 frequently entail severe psychic consequences such as posttraumatic stress disorder (PTSD) and depression. This study investigates a sample of 194 Yazidi women. PTSD was assessed using the Essen Trauma Inventory (ETI), depression with the Beck Depression Inventory (BDI). With reference to war-induced, potentially traumatic experiences (PTE) and other operative factors, inference-statistical test procedures were used to draw comparisons between women with PTSD and women with both PTSD and depression. The women examined displayed high prevalence and comorbidity rates for PTSD und depression. Women with a dual diagnosis had experienced more PTEs and were in captivity more often and longer than women with PTSD only. The number of PTEs undergone was found to be a predictor for PTSD/depression comorbidity. Further research will need to take account of the specific situation of the Yazidi and the way their culture conditions the manner in which they express themselves.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 12, Heft 03, August 2018
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Jan Ilhan Kizilhan, Wolfgang U. Eckart, Petra Windthorst, Robert Smolka, Judith Zieker, Ulrike Schneck, Stephan Zipfel, Florian Junne, Jan Ilhan Kizilhan, Jan Ilhan Kizilhan, Leonie Traub, Reinhold Jagsch, Alexander Redlich, Susanne Nick, Franka Metzner, Silke Pawils, Michelle Wichmann, Michael Brune, Emil Betke, Olga Wlodarczyk, Susanne Nick, Hertha Richter-Appelt, Peer Briken, Johanna Schröder, Jan Ilhan Kizilhan, Jan Ilhan Kizilhan,


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