Trauma & Gewalt

Heft 04 / November 2012

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Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Harald J. Freyberger, Elmar Brähler, Philipp Kuwert

Die Kinder des Zweiten Weltkrieges in Deutschland . Ein Rahmenmodell für die psychosoziale Forschung

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Zusammenfassung:

In der Geschichte kriegerischer Auseinandersetzungen sind schon immer Kinder geboren worden, die von ausländischen Soldaten mit einheimischen Müttern gezeugt wurden. Dennoch gibt es nur wenige Themen, über die so weitreichend geschwiegen wurde wie über diese Kinder des Krieges. Zu dieser Gruppe zählen sowohl Kinder, die aus Vergewaltigungen als auch solche, die aus mehr oder weniger freiwilligen Beziehungen mit Besatzungssoldaten entstanden sind. Häufig war das Forschungsinteresse eher einseitig auf Kinder von Vergewaltigungsopfern beschränkt. In den letzten Jahren wird jedoch mehr und mehr auch die Problematik der Kinder, deren Eltern freundschaftliche oder Liebesbeziehungen hatten, in der kulturwissenschaftlichen und zeitgeschichtlichen Forschung adressiert, während die psychosozialen Fächer sich dem Thema bislang nicht zugewandt haben. Die Übersichtsarbeit fasst den bisherigen Wissensstand zu den Kindern des Krieges zusammen und konzipiert ein erstes Rahmenmodell für die psychosoziale Forschung. Es besteht dringender Forschungsbedarf zu den Belastungen und Ressourcen dieser Gruppe.

Summary:

In war history there were always children fathered by enemy soldiers and local women. Despite this fact there are only few topics more hidden in the discourse of war consequences than those children born of war. There is a range of the children born of rape on one side and children fathered during – more or less liberal – love affairs on the other side of the spectrum (children born of occupation). Up to date, the sparse research on the topic was concentrated on the children born of rape. More recently, cultural and historical studies also focused the problems of the children born of occupation including those born in intimate relationships, but psychosocial research almost totally neglected the topic. The paper reviews the literature about children born of war and conceptualizes a first frame work to understand the specific problems from the scope of psychosocial sciences. There is an urgent need for psychosocial research to evaluate stresses and resources of this particular group.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 06, Heft 04, November 2012
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Wolfgang U. Eckart, Robert E. Feldmann, Navina Njiabi Bolla-Bong, Peter Theiss-Abendroth, Zeliha Özlü, Franziska Pruckner, David Zimmermann, Harald J. Freyberger, Elmar Brähler, Philipp Kuwert, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Claudia Fliss, Constantin Bornowski, Jörg M. Fegert, Christine Bergmann,


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