Trauma & Gewalt

Heft 04 / November 2015

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Harald J. Freyberger, Henning V. Orlowski, Thomas Klauer, Günter H. Seidler, Philipp Kuwert

Befragung von Hinterbliebenen vermisster Kriegsteilnehmer des 2. Weltkriegs . Exemplarische Schilderungen der Schicksale von Betroffenen und ihr Umgang mit dieser lebensbegleitenden Ungewissheit

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Zusammenfassung:

Laut Deutscher Dienststelle (WASt), der früheren Wehrmachtsauskunftstelle für Kriegerverluste und Kriegsgefangene (WASt), gelten heute noch etwa eine Millionen deutsche Soldaten des Zweiten Weltkriegs als vermisst (Deutsche Dienststelle, 2011). Dies bedeutet, dass eine sehr hohe Anzahl an Personen in Deutschland aktuell noch mit der Ungewissheit leben muss, unter welchen Umständen der betroffene Familienangehörige verschollen ist bzw. ob und wie er damals evtl. zu Tode kam. Des Weiteren haben sie keine Kenntnis über den genauen Ort, an dem die sterblichen Überreste des Vermissten verblieben sind. Dieses Verlustereignis, die damit einhergehende Ungewissheit und das Gefühl des Nicht- abschließen-Könnens belastet in großen Teilen bis heute die direkt betroffenen Hinterbliebenen und teilweise auch deren Nachkommen. Die hier vorgestellte Studie befragte, in Kooperation mit der Deutschen Dienststelle (WASt), Hinterbliebene von vermissten deutschen Soldaten, die einen Suchantrag zur Klärung des Verbleibs ihres Familienmitgliedes aktuell gestellt hatten. Die anonymisierten Textaussagen, welche exemplarisch die mit dem Verlustereignis verbundenen Schicksale und Belastungen der Hinterbliebenen aufzeigen, sollen in diesem Artikel dargestellt und in ausgewählte psycho-traumatologische Forschungskontexte eingeordnet werden.

Summary:

Questioning Relatives of Missing World War II Soldiers – Living with permanent uncertainty
According to the former Wehrmacht Information Office for War Losses and Prisoners of War (WASt), now referred to as Deutsche Dienststelle, about one million German soldiers of World War II still count as »missing in action« (Deutsche Dienststelle, 2011). This means that a very large number of people in Germany are still forced to live with uncertainty about the circumstances under which the family member in question went missing and whether and how they met their deaths. Further, they have no knowledge of the exact place where the dead bodies of their relatives are interred. Loss, the uncertainty associated with it and the inability to terminate the mourning process place considerable strain on the bereaved and partly also on their descendants. The study discussed here was undertaken in conjunction with the Deutsche Dienststelle (WASt) and assembles written statements by the relatives of missing German soldiers who have filed a search request to cast light on the fates of their lost relations. This article discusses selected anonymized statements reflecting typical destinies and deprivations of the bereaved and allocates them to various psycho-traumatological research contexts.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 09, Heft 04, November 2015
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Wolfgang U. Eckart, Günter H. Seidler, Harald J. Freyberger, Philipp Kuwert, Henning V. Orlowski, Thomas Klauer, Philipp Kuwert, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Anna-Lena Aßmann, Georg Schomerus, Harald J. Freyberger, Philipp Kuwert, Ingvill C. Mochmann, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Martin Miertsch, Jan Terock, Ketil J. Ødegaard, Inge Bennewitz, Ramazan Salman, Peter Heinz, Franz Pfitzer, Dominik Rabah-Hollender,


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