Trauma & Gewalt

Heft 04 / November 2015

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Peter Heinz, Franz Pfitzer

Erfahrungen beim Aufbau einer Traumastation . Entwicklung organisatorischer Strukturen, Dynamik im Team und in der Gesamtinstitution

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Zusammenfassung:

Ein stationärer Traumaschwerpunkt kann in Form eines störungsspezifischen Moduls oder einer Spezialstation entwickelt werden. Der Aufbau des Settings geht weit über die psychotraumatologische Qualifizierung einzelner Mitarbeiter und die Einführung zusätzlicher Gruppenangebote zur Vermittlung von Stabilisierungstechniken hinaus. Teamkonflikte sind vor allem am Übergang der Pionierphase zur Differenzierungsphase des Teams zu erwarten. Eine hinreichende personelle Ausstattung, psychotraumatologische Schulungen aller Mitarbeiter und fortlaufende störungsspezifische Supervision sind erforderlich, um traumaspezifische Reinszenierungen zu begrenzen. Über Retterphantasien und eine Identifikation mit der Opferseite kann sich ein Sonderstatus des Teams herausbilden, der die Integration des Traumaschwerpunkts in die Gesamtinstitution erschwert.

Summary:

Establishing a Trauma Ward – Developing organisational structures, team dynamics and institutional acceptance
Inpatient trauma treatment at psychosomatic institutions can be organized either as a specific modular set of treatment tools or as a separate specific ward for PTSD patients. Establishing such a setting means dealing with challenges that go far beyond additional psychotraumatology qualifications for staff members or specific forms of group therapy for stabilisation purposes. Team conflicts can be expected to materialize primarily in the transition from the pioneering stage to a phase of greater differentiation within the team. Adequate staff numbers, psychotraumatology training for all staff members and a supervisor with a trauma therapy background are essential in minimizing trauma-specific re-enactment. Rescue fantasies and (over-)identification with victims can lead to the team attaining a special »heroic« status that interferes with the integration of the trauma ward into the clinical institution it is part of.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 09, Heft 04, November 2015
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Wolfgang U. Eckart, Günter H. Seidler, Philipp Kuwert, Harald J. Freyberger, Henning V. Orlowski, Thomas Klauer, Philipp Kuwert, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Anna-Lena Aßmann, Georg Schomerus, Harald J. Freyberger, Philipp Kuwert, Ingvill C. Mochmann, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Martin Miertsch, Jan Terock, Ketil J. Ødegaard, Inge Bennewitz, Jan Kizilhan, Ramazan Salman, Peter Heinz, Franz Pfitzer, Dominik Rabah-Hollender,


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