Trauma & Gewalt

Heft 04 / November 2015

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Dominik Rabah-Hollender

Das Dilemma der Traumapädagogik am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe

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Zusammenfassung:

Die Anwendung der wertschätzenden Beziehung als wichtiges Instrument sozialpädagogischer Arbeit führt in der herkömmlichen Kinder- und Jugendhilfe zu deutlich besseren Ergebnissen, als in der traumapädagogischen Arbeit. In diesem Beitrag wird diskutiert, inwieweit diese Erkenntnisse nicht alleine auf die stärkere Ausprägung der Symptome sondern vor allem auf traumatisch bedingte veränderte Wirkmechanismen zurückzuführen sind, die explizit dem »in Beziehung sein« entgegenstehen. Zunächst werden die Grundzüge des sozialen Konstrukts »Beziehung« betrachtet und daraus die notwendigen Voraussetzungen abgeleitet, um Beziehung wahrnehmen und erfahren zu können. Diese werden mit den gegebenen Traumafolgen abgeglichen um die zusätzlichen Herausforderungen zu ermitteln, welche traumatisierte Klienten im Vergleich zur herkömmlichen Kinder- und Jugendhilfe überwinden müssen, um von wertschätzender Beziehung profitieren zu können. Die heutige Traumapädagogik muss daher zusätzliche Maßnahmen entwickeln, damit traumatisierte Klienten die angebotene Wertschätzung auch als solche wahrnehmen und für sich verwenden können.

Summary:

The Trauma Pedagogy Dilemma in the Context of Child and Youth Welfare
The Appreciative Relationship strategy as an important instrument in social pedagogy has been much more successful in conventional child and youth welfare than in trauma pedagogy. The author discusses the extent to which this caused not only by the greater severity of the symptoms but primarily by the trauma-related change of mechanisms that have a detrimental effect on the client’s ability to »be in« a relationship. Subsequently he investigates the term ›relationship‹ as a social construct, deriving from this the prerequisites necessary to perceive and experience relationships. These need to be linked to the given traumatic effects if we are to identify the additional challenges traumatised clients (as opposed to clients in conventional child and youth social work) have to overcome in order to benefit from Appreciative Relationships. It is these challenges that dictate the measures trauma pedagogy needs to develop in order to support clients in recognising the appreciation offered and thus being able to benefit from it.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 09, Heft 04, November 2015
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Wolfgang U. Eckart, Günter H. Seidler, Philipp Kuwert, Harald J. Freyberger, Henning V. Orlowski, Thomas Klauer, Philipp Kuwert, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Anna-Lena Aßmann, Georg Schomerus, Harald J. Freyberger, Philipp Kuwert, Ingvill C. Mochmann, Heide Glaesmer, Marie Kaiser, Martin Miertsch, Jan Terock, Ketil J. Ødegaard, Inge Bennewitz, Jan Kizilhan, Ramazan Salman, Peter Heinz, Franz Pfitzer, Dominik Rabah-Hollender,


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