Trauma & Gewalt

Heft 04 / November 2016

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Freihart Regner

Die Waage als Zentralsymbol in der psychotherapeutischen Praxis mit traumatisierten Geflüchteten

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Zusammenfassung:

Psychotherapie mit traumatisierten Geflüchteten ist ein Spezialgebiet und bedarf daher eines speziellen Behandlungsansatzes. Vorgestellt wird das Konzept der therapeutischen Waage, von der sich drei Behandlungswege ableiten lassen: der helle Weg (Ressourcenarbeit), der dunkle Weg (Traumaexposition) und der achtsame Weg (Meditation). Eine Methode der Wahl für den dunklen Weg der Therapie ist die narrative Exposition, da deren Ergebnis in einem Testimonio, einem Zeitzeugenbericht über schwere Menschenrechtsverletzungen besteht. Hier wird die Waage als Justitia, als Symbol für Recht und Gerechtigkeit bedeutsam. Im Testimonio konkretisieren sich besonders augenfällig die fünf Strategien Normativen Empowerments als einer menschenrechtlichen Grund- und Rahmenkonzeption für die psychosoziale und psychotherapeutische Praxis mit politisch traumatisierten Menschen.

Summary:

The Scales as a Central Symbol in Psychotherapy with Traumatized Refugees
Psychotherapy with traumatized refugees is a specialist area which requires a unique treatment approach. This article introduces the concept of therapeutic scales, from which three treatment pathways can be derived: the bright way (resources), the dark way (trauma exposure) and the mindful way (meditation). Narrative exposure is a particularly useful method for the ›dark way‹ because it results in personal testimony of the direct experience of human rights violations. Here the therapeutic scales can be equated to those of Justitia, the ancient symbol for law and justice. The testimony taken from narrative exposure can be used to demonstrate how the five strategies of normative empowerment operate, a human rights-based conceptual framework for psychosocial and psychotherapeutic practice with politically persecuted persons.

Résumé:

Trauma & Gewalt Jahrgang 10, Heft 04, November 2016
broschiert
ISSN: 1863-7167

Autoren in dieser Ausgabe

Günter H. Seidler, Heide Glaesmer, Yuriy Nesterko, Pia Andreatta, Ines Ederer, Barbara Neudecker, Johanna Sommer, Freihart Regner, Gesine Friederike Seng, Anja Seiffert, Martin Daigger, Ines Geipel, Harald J. Freyberger,


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