Werke, Band 3

Über das Altern. Revolte und Resignation. Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod

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Werke

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Der hier erscheinende Band der neuen Améry-Werkausgabe vereinigt die beiden meistgelesenen Bücher des Autors: die phänomenologischen Studien »Über das Altern« und »Hand an sich legen«.

»Améry kommt gleich zur Sache, er spricht den Leser direkt an, er trifft mit dem ersten Satz ins Schwarze.«
Geno Hartlaub

Die schon 1966 ursprünglich unter dem Titel »Die unheilbare Krankheit« konzipierte Arbeit »Über das Altern« zieht, auf der Grundlage der existentiellen Erfahrungen Amérys, das Fazit aus gravierenden philosophischen und literarischen Lektüren Amérys: Einflüsse von Thomas Mann, Proust, Beauvoir und verschiedener anthropologischer Ansätze sind nachweisbar in diesen fünf großen Essays.
Im Anhang des Bandes eine Dokumentation zur Rezeptionsgeschichte dieser beiden Werke und ein ausführliches Nachwort der Band-Herausgeberin Monique Boussart.

Hier gelangen Sie zu den übrigen Bänden der Werkausgabe Jean Amérys.

Inhaltsverzeichnis



Leseprobe
Über das Altern
Vorwort


Ausgewiesen durch nichts als eine Neigung zur Nachdenklichkeit und vielleicht eine gewisse Übung darin, lege ich Versuche über das Altern des Menschen vor. Versuch – das hat hier nicht den Sinn von Experiment, vielmehr von Suche nach etwas, dessen Unauffindbarkeit der analytischen Vernunft von vorneherein einsichtig war. Die Meditationen über meinen Gegenstand haben nichts zu schaffen mit Geriatrie. Es wird gehandelt vom alternden Menschen in seinem Verhältnis zur Zeit, zum eigenen Körper, zur Gesellschaft, zur Zivilisation, schließlich zum Tode. Wer im Sinne positiver Wissenschaftlichkeit sachhaltige Aussagen erwartet, Erkenntnisse, die ihm helfen könnten, sein Leben auf einen bestimmten Zustand – eben den des Alterns – einzurichten, der muß von diesem Buche enttäuscht werden: ich habe nichts dergleichen anstreben können.
In einer Epoche, in der die Intelligenz sich abwendet, nicht nur von den unmittelbaren Gegebenheiten des Bewußtseins, sondern vom Menschen überhaupt, an dessen Stelle als Gegenstand der Forschung die Systeme und Codices treten, habe ich mich durchaus an das Gelebte – le vécu – gehalten. Eine solche Bemühung um die annähernd getreue Aufzeichnung der Verläufe, in die der alternde Mensch verstrickt ist, war wesentlich mittels der Methode der Introspektion zu bewerkstelligen; dazu kam noch das Trachten nach Beobachtung und Einfühlung. Jede Hoffnung aber auf Wissenschaftlichkeit, ja sogar auf logische Stringenz mußte aufgegeben werden.
Lag einerseits der subjektive Charakter solcher Notizen vom Beginn an für mich auf der Hand, so habe ich doch andererseits danach gestrebt, durch eine aus allen Blickwinkeln vollzogene, permanente Widerspiegelung der gefaßten Gedanken, durch ein ständig sich selbst anfechtendes und korrigierendes Nachdenken, das niemals den Widerspruch scheute, dem Unternehmen eine Drehung ins Mehr-als-Subjektive zu geben – dies unter bewußter Abwendung allerdings von den Zielen Objektivität oder Intersubjektivität. Getragen war ich nur von der ungewissen Hoffnung, es möchte mir die Aufhellung von ein paar für den Menschen unserer Gesittung gültigen Grundtatsachen gelungen sein. Damit ging ich eine Wette ein: die Entscheidung über Sinn oder Unsinn, Wert oder Unwert dieser Arbeit wird ganz dem Leser anheimgegeben, da jene dritte Instanz, die ein Wahrheitsurteil fällt, nicht angerufen werden konnte.
Die Anrede des Lesers umgreift die Forderung, daß er sich mir gesellen möge bei etwas, das sich mir selbst erst während der Niederschrift entschleierte. Schritt für Schritt nämlich, wie ich mich vorwärtstastete, war ich genötigt, die vom alternden Menschen allezeit evozierten Hoffnungen aufzugeben, den Trost zu entkräften. Was da immer dem Alternden empfohlen wird, wie er sich mit dem Niedergang abfinden, ja diesem allenfalls sogar Werte abgewinnen könne – Adel der Resignation, Abendweisheit, späte Befriedung –, es stand vor mir als niederträchtige Düperie, gegen die zu protestieren ich mir mit jeder Zeile aufgeben mußte. So wurden die Versuche in ihrer Qualität als Suche, ohne daß ich es vorher so geplant oder auch nur geahnt hätte, aus einer Analyse zu einem Akt der Rebellion, die aber totale Akzeptation des Unentrinnbaren und Skandalösen widersprüchlich voraussetzt. Ich kann nur abwarten, ob der also angeredete Leser mir antworten, ob er mich auf dem Weg durch die Kontradiktionen begleiten wird. Wenn ich auch verzichtete auf jedes vorgegebene wissenschaftliche Instrumentarium und mich ganz auf mich selbst und den ungewissen Boden meines Fragens stellte, so ist es doch nur selbstverständlich, daß ich zahlreichen Einflüssen unterworfen war. Man wird sie ebenso mühelos erkennen wie die gelegentlich einmontierten und als solche nicht ausdrücklich gekennzeichneten Zitate.
Nur drei Autoren, von denen ich viel gelernt habe, müssen, da sie möglicherweise nicht hinlänglich bekannt sind, ganz ausdrücklich angeführt werden: der Sorbonne-Professor Vladimir Jankélévitch, der deutsche Arzt und Phänomenologe Herbert Plügge, der französische Publizist André Gorz*. Kein Autor fördert je die Ergebnisse seiner unruhigen Stunden ohne Beklemmung heraus. Wo es um Allerpersönlichstes geht, das sich da und dort trotz aller Selbstbeschränkung des Verfassers versteigt in die Hoffnung, es könne zum allgemein Verbindlichen sich wandeln, dort ist die Bangnis nur um so größer. Bücher haben nicht nur ihre Schicksale: sie können auch Schicksal sein.

Brüssel, Sommer 1968 Jean Améry


Vorwort zur vierten Auflage

In der Dekade, die hinging, seit ich diesen Versuch niederschrieb, hätte ich manches dazulernen können über das Altern. Nicht ohne Belustigung erinnere ich die strenge Kritik eines bei Erscheinen meines Buches schon recht betagten Herrn, der ungefähr dies mir vorhielt: Was könne denn, so meinte er, dieser »junge« Mensch von 55 Jahren, J. A., vom Altern und dem Alter verstehen? Was nehme er sich da heraus? Beim Wiederlesen des Textes muß ich zum eigenen tiefen Leidwesen dem frohgemuten Greis unrecht geben – und mir recht, hélas! Ich hatte meine Sache verstanden. Wenn ich etwas erfahren habe in den vergangenen zehn Jahren, dann führt es mich eher zur Akzentuierung des damals Gesagten als zur Einschränkung. Es war alles um eine Spur schlimmer als ich es voraussah: das physische Altern, das kulturelle, das täglich lastvoller verspürte Heranrücken des dunklen Gesellen, der an meiner Seite herläuft und mich dringlich anruft, wie den Valentin Raimunds mit dem unheimlich intimen Wort: Freunderl, komm ...
Heute wie gestern glaube ich, daß gesellschaftlich alles unternommen werden muß, um alternden und alten Menschen ihr mißliches Geschick zu erleichtern. Und zugleich beharre ich noch immer darauf, daß alle hochherzigen und hochachtenswerten Bemühungen in dieser Richtung zwar möglicherweise etwas zu lindern vermögen – also: gleichsam harmlose Analgetica sind – daß sie aber am tragischen Ungemach des Alterns nichts Grundsätzliches zu verändern, zu verbessern imstande sind.
An einem einzigen Punkt habe ich eine Revision vorzunehmen, dort nämlich, wo ich das schlimme Wort von der »Narrengeschichte vom Freitod« schrieb. Hier haben neue Einsichten und Erfahrungen mich in eine andere Richtung gedrängt, haben meinem Nachdenken eine Ausdehnung gegeben, von der ich damals nichts ahnen konnte. Darum fühlte ich mich auch gehalten, mein Buch »Hand an sich legen – Diskurs über den Freitod« zu schreiben, das in gewissem Sinne als eine Fortsetzung der vorliegenden Arbeit gelten mag.

Brüssel, Frühjahr 1977 Jean Améry


Hand an sich legen
Vorwort


Wer die Bücher des Verfassers kennt, und namentlich seine Studie »Über das Altern«, als dessen direkte Fortsetzung die hier nachfolgenden Überlegungen zum Problem des Freitods gelten können, der muß nicht erst orientiert werden: er weiß, daß der vorliegende Band nichts enthalten kann, was von näher oder fernher an wissenschaftliche Arbeit gemahnen könnte.
Wem hingegen der Autor ein Unbekannter ist, der muß redlicherweise gewarnt werden. Niemand wird aus den hier angestellten Erwägungen zu Einsichten gelangen, wie die wissenschaftliche Selbstmordforschung, die »Suizidologie«, sie darzubieten sich anheischig macht. Weder wird er also erfahren, in welchem Lande und warum gerade in diesem sich mehr Menschen töten als in einem anderen, noch wird er über die seelischen und gesellschaftlichen Vorgänge (oder Vor-Verläufe), die schließlich zum Freitod führen, Substantielles zu lesen bekommen. Keine Statistiken werden sein Kenntnisvolumen erweitern, keine graphischen Darstellungen sind da, wissenschaftliche Erkenntnisse zu veranschaulichen, nirgendwo hat der Autor ein Modell des Suizids entworfen.
Dieser Text ist jenseits von Psychologie und Soziologie situiert. Er beginnt dort, wo die wissenschaftliche Suizidologie endigt. Ich habe versucht, den Freitod nicht von außen zu sehen, aus der Welt der Lebenden oder der Überlebenden, sondern aus dem Inneren derer, die ich die Suizidäre oder Suizidanten nenne. »Phänomenologie des Freitods« also? Das wäre zu hoch gegriffen. Aller aus dem Worte Logos abgeleiteten und sachbestimmten Begriffe habe ich mich entschlagen: aus Bescheidenheit vor der positiven Forschung. Auch aus Skepsis.
Teile der einschlägigen Literatur sind mir bekannt. Ich habe mich aber nur ausnahmsweise da und dort an diese Literatur gehalten, weswegen ich darauf verzichte, eine Bibliographie beizufügen. Gleichwohl erscheint es mir als nötig, zu verweisen auf Werke und Persönlichkeiten, denen ich Anregungen und Kenntnisse verdanke, ohne die meine Schrift nicht hätte entstehen können. An erster Stelle steht hier Jean-Paul Sartre mit seinem gesamten opus. Wie radikal verschieden auch meine Option und meine Konklusionen von denen Sartres seien, ich habe in geistigen Nöten bei der Niederschrift so oft Zuflucht gesucht in seinem gewaltigen Denk-Bauwerk, daß ich mich gehalten fühle, schon an dieser Stelle ganz ausdrücklich davon zu sprechen. Des weiteren hat das sehr schöne und tiefsinnige, unbegreiflicherweise nicht ins Deutsche übertragene Buch »La Mort« von Vladimir Jankélévitch wesentliche Einflüsse auf die hier wiedergegebenen Gedanken gehabt.
Schließlich verdanke ich einem wissenschaftlichen Werke, dem schon im ersten Hauptstück zitierten (und bislang ebenfalls noch nicht übersetzten) bedeutenden Buch »Les Suicides« von Jean Baechler, für mich völlig neue Einblicke in wissenschaftlich-objektive Tatbestände.
Das Wesentliche aber ereignet in diesem Band sich jenseits der objektiven Forschung. Ein ziemlich langes Leben intimen Umgangs mit dem Tod im allgemeinen, dem Freitod im besonderen, Gespräche mit kenntnisreichen Freunden, lebensentscheidende individuelle Erfahrungen gaben mir jene Selbst-Legitimation, die Bedingung des Schreibens ist. An manchen Stellen wird man mißverstehend vielleicht meinen, ich hätte hier eine Apologie des Freitods konzipiert. Solcher Fehlauffassung ist nachdrücklich vorzubeugen. Was nämlich als apologetisch erscheinen mag, ist nur die Reaktion auf eine Forschung, die dem »Selbstmord« nachgeht, ohne den seinen Freitod suchenden Menschen zu kennen. Dessen Befindlichkeit ist eine absurde und paradoxe. Ich habe nichts anderes versucht, als den unauflöslichen Widersprüchen der »condition suicidaire« nachzugehen und von ihnen Zeugnis abzulegen – soweit die Sprache reicht.

Brüssel, Februar 1976 Jean Améry
»Améry verlangt viel von den Lesern, wenn sie ihm auf die existenzphänomenologischen Pfade der Folter, der Erniedrigung, des Suizids folgen sollen. Vielleicht haben ihm viele die Gefolgschaft gekündigt, weil sie fälschlicherweise denken, er schreibe nur über seine privaten Nöte. Dabei geht er radikal von sich aus, um den Menschen am Rande des Abgrunds zu begreifen.«
Oliver Müller, Berliner Zeitung, 18.7.2005

»Man muß dieses ernste Buch aber zweimal lesen, und dann zeigt sich, daß es auf viele seiner komplizierten Fragen verblüffend einfache Antworten gibt. Wer nicht altern will, soll jung sterben, heißt eine, und die andere heißt: Er soll jung bleiben.«
Claudius Seidl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2005

Pressestimmen zur gesamten Ausgabe:
»Seit seinem Selbstmord vor einem Vierteljahrhundert ist es still geworden um Jean Améry. Dabei zählt der 1912 Geborene zu den radikalsten, zu den originellsten Schriftstellern der österreichischen, nein, der europäischen Literatur. ...
Die große zehnbändige Werkausgabe, die mit der finanziellen Unterstützung Jan Philipp Reemtsmas im Klett-Cotta-Verlag erscheint, bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich mit Jean Améry von Neuem auseinanderzusetzen.«
3sat, Kulturzeit, 14.9.2004

»In den bisher erschienen Bänden der Werkausgabe ... ist fünfundzwanzig Jahre nach seinem Tod ein Autor zu entdecken, der sich in jedem seiner Texte als genau jener Schriftsteller erweist, der er zu sein beanspruchte: als ein Schriftsteller, der den literarischen Grossrichtern seiner Zeit insofern voraus war, als er souverän die Grenzen der Gattungen überschreitet, vom luziden Argumentieren zum dichterischen Evozieren wechselt, von der beissenden Satire zur einfühlenden Deutung.«
Karl-Markus Gauss, Neue Zürcher Zeitung, 10.7.2004

»Améry wiederlesend, ist man überwältigt von seinem Urvertrauen in die Sprache, von seiner hoch instrumentierten Rhetorik, von seinem graziösen Stil und vermutet, gerade die Differenziertheit und Verästelung seines Denkens, das Aufspüren immer neuer Paradoxien, die suchende Unrast nach Details und Nebenwegen, die immer auch das Systematische durchkreuzen, machten seine wirkliche Authentizität aus.«
Wilfried F. Schoeller, Die Zeit, 15.1.2004
Klett-Cotta Hg. von Monique Boussart. Die Ausgabe wird unterstützt von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.
2. Aufl. 2014, 537 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen
ISBN: 978-3-608-93563-9

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