Holger Hof (Hrsg.)

Benn

Sein Leben in Bildern und Texten
Buchdeckel „978-3-608-95345-9
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Die erste Bildbiografie über Benn - mit Fotos, die selbst beste Benn-Kenner überraschen werden.

Auf dieses Buch haben Benn-Leser und alle, die am biografischen Hintergrund der großen Schriftsteller interessiert sind, lange warten müssen. Nun liegt es vor: reicher, als es das bisher bekannte Bildmaterial über Gottfried Benn vermuten ließ.

Eine Fülle unbekannter und nur selten oder noch nie veröffentlichte Fotos und Zeichnungen sind hier abgedruckt. Kurze Texte geben Einblicke in bisher wenig beleuchtete Lebensabschnitte. Handschriftliche Bemerkungen Benns aus den Bänden seiner Bibliothek sind aufgenommen, Kalendereintragungen und Zeugnisse über das Schicksal von Benns Familie.

»Herkunft, Lebenslauf – Unsinn!« Dieser Satz aus dem berühmten Text »Doppelleben« musste oft dazu herhalten, Benns angebliches Desinteresse an seiner Biografie zu belegen. Doch sein Werk enthält viele hochinteressante Selbstzeugnisse, verdeckt und unverdeckt. Und das Interesse an Benns Leben, das zeigen mehrere Neuerscheinungen zu Benn aus der letzten Zeit, ist so groß wie nie zuvor.

Die nun vorliegende Bildbiografie sammelt, was in Jahren intensiver Recherche in Archiven, Dateien und Privatnachlässen an Bildzeugnissen und Briefen zu Benns Leben gefunden wurde. Ausgewertet wurde die umfangreiche Korrespondenz an Benn, seine Tageskalender sowie die Nachlässe zahlreicher Freunde und Bekannten. Selbst Kenner werden überrascht sein über die Einblicke in bisher wenig beleuchtete Lebensabschnitte.

Abgedruckt ist vor allem eine Fülle unbekannter und nur selten oder noch nie veröffentlichter Benn-Fotos und -Zeichnungen. Handschriftliche Bemerkungen Benns aus den Bänden seiner Bibliothek sind aufgenommen, Kalendereintragungen, Zeitungsausschnitte und Zeugnisse über das Schicksal von Benns Familie. Erinnerungen von Freunden werden herangezogen und ein bisher unveröffentlichtes, an George Grosz gerichtetes Gedicht abgebildet.

– Zum ersten Mal: Abdruck von Benns Originalnotizbüchern
– Zweifarbiger Druck mit ausführlichem Farbteil
– Mit großformatigen, unveröffentlichten Fotos

Auf der Sachbuchbestenliste von Süddeutscher Zeitung, NDR und buchjournal (Januar 2008).

»Bislang waren es nur seine Verse gewesen, die ihre Sprachbilder in allen Farben und Schattierungen glühen ließen. Benn selbst blieb schwarzweiß. ... Doch jetzt kommt plötzlich Licht in dieses Leben ... Es ist daher ein großes Glück, dass diese Bibliographie so beharrlich und unbestechlich hineinleuchtet in den Halbschatten, mit dem er sich am liebsten umgab. Wir erkennen ihn jetzt klarer. Doch das Rätsel und die Schönheit seiner Verse werden dadurch noch unfassbarer.«
Florian Illies, FAZ, 10.10.2007

»Sieht man Benns Gesichter, die zusammengehören und doch einander fremd sind, geht man den Bogen mit vom Anfang bis zur Totenmaske, schaut man auf sie Fünfzigerjahre-Anzüge, auf Benns Altsein mit 69, sieht man dann auf der Rückseite des Bandes den 32-Jährigen wieder, dessen Gesicht nicht wirklich jung wirkt, gewöhnt sich also langsam das eigene Auge an ein zertaktendes, suchendes Sehen, und beginnt man die kleinen Unterschiede wahrzunehmen, den schiefen Blick, das Wässrig-Helle des Auges darunter, dann ist es Zeit, Benns Gedichte zur Hand zu nehmen. Sie mit der eigenen Haut zu berühren.«
Ulrike Draesner, Literaturen, Dezember 2007

»Dass man das sehen darf! Dass man Benn so über die Schulter schauen darf, wie es sonst nur Kinder, Freunde, Ehefrauen und enge Verwandte dürfen, dass das Familienalbum, das Album der Zeit sich auftut vor dem neugierig blätternden Bewohner der Nachwelt - das ist das Verdienst von Holger Hof, ...«
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 7.10.2007

»Hof ist ein Kenner, der sein Wissen unaufdringlich anbringt, nicht ausstellt, und sein attraktiv gestalteter Bildband weit mehr als nur ein Schaustück – er ist eine Fundgrube, eine Schatztruhe.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 3.12.2007

»Alle Seiten Benns werden aufgeblättert in diesem schönen Buch, das auf jeglichen Kommentar verzichtet, so auch beim Kapitel ›Der Dichter und die Damen‹. Jeder Leser kann sich also sein eigenes Bild machen.«
Klaus Antes, Nürnberger Nachrichten, 1.12.2007

»Sie ergeben ein ungeschöntes und klug komponiertes Panorama dieses deutschen Dichterlebens zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik, zwischen Avantgarde und Reaktion, zwischen Taufschein 1886 und Totenmaske 1955. Man sieht seine Verse auf einkaufszetteln entstehen, wird Zeuge seiner Anbiederung an die Nazis 1933 (›Der Reklamechef der neuen Modefirma: Gottfried‹, so die kritische Freundin Thea Sternheim) und der nicht unumstrittenen Renaissance in der frühen Bundesrepublik.«
tageszeitung, 24./25.11.2007

»Herausgeber Holger Hof kommentiert sachlich und knapp, beschönigt nicht die unseligen Jahre, wenn Benn in einem Brief an Klaus Mann die literarischen Emigranten abkanzelt. ... Man erfährt viel über den guten Big Benn. Dieses Buch ist ein Geschenk.«
Nicole Golombek, Stuttgarter Nachrichten, 14.11.2007

»Auf wundersame Weise macht das klug arrangierte Buch das Leben dieses alpin Untersetzten anschaulich – in zahlreichen Dokumenten und Photographien, von denen man bislang nicht einmal wusste, daß sie existieren. Wundersam ist das Buch deshalb, weil es ihm gelingt, das Leben dieses über lange Zeit fast erratisch lebenden Menschen zu seiner Gegenwart hin zu öffnen: So zeigt es über die reine Vita hinaus ein Panorama jener ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das die existenzielle Verzweiflung des philosophisch Getriebenen ebenso umfasst wie die des von Schicksalschlägen gebeutelten – und wie mitten darin und trotz alldem Idylle und kleinbürgerliches Behagen doch immer wieder Fuß fassen kann.«
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 8.11.2007

»450 Abbildungen und jede Menge erhellende O-Töne – von Benn selbst, Zitate aus seinem Werk, Kalendereintragungen, Korrespondenz oder Äußerungen von Zeitgenossen – machen den großformatigen Band zur Pflichtlektüre. Wie erfreulich, dass es auch der Verlag bei der Herstellung dieses Buches nicht an Sorgfalt hat mangeln lassen; Prädikat: unverzichtbar!«
geo.de, 5.10.2007
Klett-Cotta
1. Aufl. 2007, 280 Seiten, Halbleinen im Schuber, Fadenheftung, zweifarbiger Druck, ca. 450 s/w-Abb., eine vierfarbige Abb.
ISBN: 978-3-608-95345-9

Holger Hof

Holger Hof ist Herausgeber der letzten beiden Bände der Stuttgarter Ausgabe der Werke Benns. Er hat den Briefwechsel Benns mit dem »Merkur« und die ...

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