Kinder lernen mit allen Sinnen

Wahrnehmung im Alltag fördern

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Wahrnehmung mit allen Sinnen ist die grundlegende Voraussetzung für Bewegung, Denken, Handeln, Verhalten und Sprache.

Haben Kinder erst einmal eine Wahrnehmungsstörung entwickelt, so fallen sie auf unterschiedlichste Weise auf: Sie zappeln und stolpern, sie gebärden sich reizbar und launisch, sie reagieren langsam und sind ungeschickt. Die reichhaltige Sammlung von Spielen und Übungen im Buch regt bei kleinen wie größeren Kindern alle Sinne an.

Wahrnehmung mit allen Sinnen ist die grundlegende Voraussetzung für Bewegung, Denken, Handeln, Verhalten und Sprache. Der logische Schluß daraus: Wenn die Wahrnehmung gestört ist, äußert sich das durch Auffälligkeiten in der Bewegung, im sozialen Verhalten, in der Sprache, in den emotionalen Äußerungen. Mit Ungezogenheit, Bosheit oder Faulheit hat das ebenso wenig zu tun wie mit schlechter Erziehung.

Dieses Buch will Eltern und Erziehern ein Gespür für solche Zusammenhänge geben. Sie erfahren, an welchen Anzeichen sie mögliche Wahrnehmungsstörungen bei Kindern erkennen. Anhand von einfachen Experimenten erleben sie hautnah, wie sich betroffene Kinder fühlen. Von da ist der Weg zu einer "sinnvollen" Förderung im Alltag nicht mehr weit.

Nicht zuletzt stellt das Buch wichtige Hilfs- und Fördermöglichkeiten vor und führt eine Fülle von nützlichen Adressen an.

Inhaltsverzeichnis


Verkürztes Inhaltsverzeichnis
Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

1. Die sieben Sinne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Von den Sinnen zur Wahrnehmung . . . . . . . . . 26
Wie sich Wahrnehmung entwickelt . . . . . . . . . 35
Die besondere Bedeutung der Grundsinne . . . . . 38

2. Wenn die Wahrnehmung gestört ist . . . . . . . . 40
Fehlentwicklungen der visuellen und auditiven Wahrnehmung . .. 40
Fehlentwicklungen der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung . . 41
Dyspraxie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Verhaltensauffälligkeiten . . . . . . . . . . . . . . . 48
Teilleistungsstörungen . . . . . . . . . . . . . . . . 49
ADS und ADHS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Woran man Wahrnehmungsstörungen erkennen kann . . 55
Worauf Eltern und Erzieher achten sollten . . . . 57
Ursachen von Wahrnehmungsstörungen . . . . . . 62

3. Die Perspektive wechseln . . . . . . . . . . . . . . 65
Versetzen Sie sich in die Lage des Kindes . . . . . 65
Von wegen schlecht erzogen … . . . . . . . . . . . 71

4. Förderung beginnt im Alltag . . . . . . . . . . . . 72
Weg mit den bequemen Haushaltsgeräten! . . . . . 72
Kleine Hände, große Hilfe . . . . . . . . . . . . . . 76
Experimente in der Badewanne . . . . . . . . . . . 79
Das Kinderzimmer – richtig ausgestattet . . . . . . 80
Klare Grenzen setzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Nicht reden, sondern handeln . . . . . . . . . . . . 89

5. Komm, wir wollen spielen! . . . . . . . . . . . . . 90
Gute Voraussetzungen schaffen . . . . . . . . . . . 90
Wie oft, wie lange, wann? . . . . . . . . . . . . . . 91
Und wenn das Kind sich trotzdem sträubt? . . . . 91
Der Spaß soll nicht zu kurz kommen . . . . . . . . 92

6. Ich und du – Förderspiele zu zweit . . . 94
Sehen und Hören . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Riechen und Schmecken . . . . . . . . . . . . . . . 100
Tasten und Fühlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Körperwahrnehmung und Bewegung . . . . . . . . 111

7. Die ganze Familie macht mit . . . . . . . . . . . . 122
Kein Grund zur Eifersucht: Geschwister sind einbezogen . . . 122
Wahrnehmungsspiele selbst gebastelt . . . . . . . 130

8. Wahrnehmungsspiele im Freundeskreis . . . . . . 136
Alte Kinderspiele neu aufgelegt . . . . . . . . . . . 136
Anregungen für den Kindergeburtstag . . . . . . . 144
Sinnvolle Geschenke . . . . . . . . . . . . . . . . . 154

9. Mit allen Sinnen unterwegs . . . . . . . . . . . . . 158
Auf dem Spielplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Förderspiele im Wald . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Urlaub für die Sinne . . . . . . . . . . . . . . . . 167

10. Wenn professionelle Hilfe nötig ist . . . . . . . . 172
Ärztliche Abklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Erziehungsberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Therapie- und Fördermöglichkeiten . . . . . . . . 173
Motopädagogik und Mototherapie . . . . . . . 179

Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Glossar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
Internet-Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Verwendete Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Register . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Zur Autorin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200



Leseprobe


4. Kapitel:
Förderung beginnt im Alltag

Die erste und wichtigste Möglichkeit, ein Kind mit Wahrnehmungsstörungen zu unterstützen, besteht natürlich darin, fachlich kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen. Leider sieht die Situation abseits der Ballungszentren nicht immer rosig aus. Es kann schwierig sein, geeignete Therapieangebote in erreichbarer Nähe zu finden (siehe Hinweise auf Seite 174-183). Oder es sind lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Doch ganz gleich, wie gut oder schlecht die Chancen für eine Therapie stehen, die Eltern sollten nicht tatenlos bleiben, sondern jede Möglichkeit nutzen, ihr Kind selber aktiv zu unterstützen.

Weg mit den bequemen Haushaltsgeräten!

So banal es klingen mag, gerade die alltäglichen Dinge im Haushalt spielen für die Wahrnehmungsförderung eine wichtige Rolle. Dazu gehören die Arbeiten, die wir, weil sie uns lästig sind, gern praktischen Geräten überlassen: der Küchenmaschine, dem Handmixer, der Spülmaschine, dem Staubsauger, der Waschmaschine. Keine Sorge, diese praktischen Helfer müssen Sie gewiss nicht aus Ihrem Haus verbannen. Versuchen Sie jedoch, so weit wie möglich auf sie zu verzichten, wenn Sie Ihr Kind zu kleinen häuslichen Aufgaben heranziehen.

Teig rühren

Wenn Sie das nächste Mal einen Teig rühren, zum Beispiel für Pfannkuchen, lassen Sie Ihr Kind mithelfen. Der Handmixer bleibt schön in der Schublade, denn mit dem Schneebesen geht es fast genauso gut. Beziehen Sie Ihr Kind schon in die Vorbereitung ein. Bitten Sie es, Rührschüssel, Schneebesen und alle Zutaten bereitzustellen. So lernt es, bei der Planung und Ausführung eines Vorhabens systematisch vorzugehen.

Jetzt geht es an die Zubereitung: Das Mehl wird in die Schüssel geschüttet, dann kommen nach und nach Zucker, Eier und Milch hinzu. Beim Aufschlagen der Eier brauchen kleinere Kinder vielleicht Hilfe, weil sie den Krafteinsatz noch nicht richtig dosieren können. Aber viel kann ja nicht schief gehen! Nun muss der Teig gerührt werden.

Am Anfang geht das schwer, denn die Milch darf nur portionsweise zugegeben werden, damit der Teig nicht klumpt. Das nimmt die Muskeln ordentlich in Anspruch und Ihr Sprössling braucht vermutlich erneut Unterstützung. Stellen Sie sich am besten hinter das Kind und legen Sie Ihre Arme um seine Schultern, sofern ihm das angenehm ist. Das vermittelt ihm Sicherheit und wichtige Spürerfahrung. Dann umschließt Ihre Hand die seine, und gemeinsam rühren Sie in kreisenden Bewegungen den zähen Teig. Falls das Kind zu einseitigem Arbeiten neigt, das heißt eine Körperhälfte dabei gern außen vor lässt, halten Sie es um die Taille, damit es nicht zur Seite ausweicht. Das Kind soll die Rührschüssel mit der einen Hand so festhalten, dass sie sich genau vor seiner Körpermitte befindet. So arbeitet es beidhändig und überkreuzt beim Rühren die Körpermittellinie (Seite 46-47).

Teigrühren regt die Wahrnehmung in vielfältiger Weise an. Die Form und die Ausmaße der Rührschüssel vermitteln dem Kind eine räumliche Vorstellung. Der Krafteinsatz und die Bewegungen beim Eieraufschlagen und Umrühren üben die kinästhetische Wahrnehmung. Der koordinierte Einsatz der Arme (die Rührschüssel halten und gleichzeitig umrühren) trainiert die Körperkoordination und das Überkreuzen der Mittellinie. Die Berührungsreize beim Halten der Geräte und der Körperkontakt sprechen seine taktile Wahrnehmung an. Mit dem Sehsinn wird außerdem ständig die Konsistenz des Teiges überprüft. Und wetten, dass das Kind auch den Geschmackssinn nicht auslassen wird und mit dem Finger wenigstens einmal kosten möchte?

Geschirr abtrocknen, den Fußboden kehren

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Abtrocknen von Geschirr. Sie brauchen dazu nicht einmal auf die Spülmaschine zu verzichten. Bitten Sie Ihr Kind einfach, die Gegenstände herauszusuchen, die noch nicht ganz trocken sind, und mit dem Geschirrtuch gründlich nachzuarbeiten. Auch bei dieser Aufgabe werden mehrere Wahrnehmungsbereiche angesprochen: die taktil-kinästhetische Wahrnehmung, die Körperkoordination und das Überkreuzen der Körpermittellinie beim Halten und Abtrocknen des Geschirrs; die visuelle Wahrnehmung beim Aussortieren und Aufräumen.

Gut für das beidhändige Arbeiten und das Überkreuzen der Mittellinie ist auch die Aufgabe, den Fußboden zu kehren. Nachdem das Kind den Staub und die Krümel am Boden zu einem Häuflein zusammengekehrt hat, muss es gleichzeitig und koordiniert mit Kehrschaufel und Besen hantieren. Nebenbei wird die visuelle Aufmerksamkeit trainiert: Ist wirklich kein Schmutz liegen geblieben?

Das hab ich ganz allein geschafft!

Wer - wie ich leider auch - zu den Menschen gehört, die gern alles selber erledigen, damit es nur ja nach den eigenen Vorstellungen gelingt, dem möchte ich eine Empfehlung weitergeben, die ich als sehr nützlich kennen gelernt habe: Lassen Sie Ihr Kind sein Vorhaben ausführen und bieten Sie nur soweit nötig Hilfe an. Aber mischen Sie sich nicht weiter ein. Wenn Ihnen das schwer fällt - verlassen Sie lieber den Raum!

Diesen Rat erhielt ich, als unser Sohn Robert noch nicht ganz sechs Jahre alt war. Es war gerade Vorweihnachtszeit und Robert wollte zum ersten Mal allein Plätzchen backen.

 
8. Kapitel: Wahrnehmungsspiele im Freundeskreis

Vom Kindergartenalter an bekommen persönliche Freundschaften unter Gleichaltrigen einen immer höheren Stellenwert. Mit gutem Grund, sind doch Freunde mit ähnlichem Wissen und Können die idealen Spielkameraden, um gemeinsam Neues zu entdecken und auszuprobieren und sich auf diese Weise weiterzuentwickeln. Die folgenden Spiele sind für Kinder verschiedener Altersstufen ausgewählt. Einige eignen sich schon für Kinder im Kindergartenalter, andere setzen Fähigkeiten voraus, die man erst von Kindern ab dem Schulalter erwarten kann.

Alte Kinderspiele neu aufgelegt

Versetzen wir uns einmal für einen Augenblick in unsere Kindheit zurück. Welche Spiele sind uns aus dieser Zeit am besten in Erinnerung geblieben? Wahrscheinlich diejenigen, die wir auf der Wiese, auf der Straße oder im Hof zusammen mit den Kameraden aus der Nachbarschaft gespielt haben. "Wie schön wäre es", denkt man seufzend, "wenn es diese Möglichkeit heute noch gäbe." Die gute Nachricht: Es gibt sie noch - besser gesagt, wieder! Bewegungs- und Gemeinschaftsspiele, wie wir sie aus unserer Kindheit kennen, erleben heutzutage eine regelrechte Renaissance. Immer mehr der alten, längst vergessen geglaubten Spiele werden aus der Versenkung hervorgeholt - und mit ihnen die vielfältigen Möglichkeiten zu Bewegung, Körpererfahrung, Kreativität, Kommunikation und Gemeinschaftserleben.

Abzählverse

Gruppenspiele sind oft so angelegt, dass einer der Teilnehmer darin eine besondere Rolle spielt, zum Beispiel als Fänger oder Rater. In diesem Fall muss zuvor vereinbart werden, welcher von den Teilnehmern als erster in diese Rolle schlüpft. Das lässt sich ganz einfach und ohne Streit mit Abzählversen bestimmen. Die Spieler bilden einen Kreis und einer sagt ein Sprüchlein auf, wobei er bei jeder Silbe des Verses von einem Teilnehmer zum nächsten deutet. Bei wem das letzte Wort fällt, der ist dran.

Ich und du,
Müllers Kuh,
Müllers Esel,
der bist du.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben,
eine alte Frau kocht Rüben,
eine alte Frau kocht Speck,
und du bist weg.

Solche Reime sprechen die auditive Wahrnehmung (insbesondere das Rhythmisieren) sowie sprachliche und koordinative Fähigkeiten an.

Klatschspiele

Einen ähnlichen Sinn wie Abzählverse haben Klatschspiele. Hier stehen sich zwei Spieler gegenüber und klatschen zu einem Vers in einer festgelegten Bewegungsabfolge (mal über Kreuz, mal parallel) ihre Hände gegeneinander. Beim nachfolgenden Vers etwa geht das Klatschen in jeder Zeile nach diesem Muster:

(1) (2) (1) (3) (1) (4) (4) (4)
Beim Müller hat's gebrannt-brannt-brannt,
da bin ich hingerannt-rannt-rannt,
da kam ein Polizist-zist-zist,
der schrieb mich auf die List-List-List.
Die List' fiel in den Dreck-Dreck-Dreck,
da war mein Name weg-weg-weg.
Da lief ich schnell nach Haus-Haus-Haus, und die Geschicht' ist aus-aus-aus.

(1) Beide Spieler klatschen vor der Brust in die Hände.
(2) Die Spieler klatschen über Kreuz ihre rechten Handflächen gegeneinander.
(3) Die Spieler klatschen über Kreuz ihre linken Handflächen gegeneinander.
(4) Die Spieler klatschen parallel beide Handflächen gegeneinander.



Mal über Kreuz, mal parallel: Klatschspiele fördern das Rhythmusgefühl und die Koordination.

Kaiser, wie viele Schritte darf ich gehen?

Auch diesmal muss sich ein ausgewählter Teilnehmer mit dem Gesicht zur Wand stellen - das ist der Kaiser. Die anderen Spieler stehen (in beliebiger Anzahl) in einem Abstand von etwa 10 bis 15 Metern an der Startlinie und rufen: "Kaiser, wie viele Schritte darf ich gehen?" Der Kaiser nennt, ohne sich umzudrehen, zuerst eine Farbe, dann die Anzahl und Größe der Schritte. Es gibt Mäuseschritte (Ferse an Zehenspitze), Gehschritte und Riesenschritte. Demnach lautet die Antwort zum Beispiel: "Grün darf drei Riesenschritte gehen." Alle Spieler, die ein grünes Kleidungsstück tragen, dürfen die entsprechenden Schritte gehen. Wer den Kaiser als Erster erreicht, hat gewonnen. Dieses Spiel fördert die visuelle Wahrnehmung, Gleichgewicht und Körperkoordination sowie das soziale Miteinander.

Mutter, Mutter, darf ich reisen?

Ähnlich wie das Kaiser-Spiel geht das folgende. Einer der Teilnehmer wird durch Abzählen zur "Mutter" bestimmt. Sie steht mit dem Gesicht zur Mauer und aus einem Abstand von ungefähr 20 Metern fragt der erste Spieler an der Startlinie: "Mutter, Mutter, darf ich reisen?" Antwortet die Mutter mit "Ja", fragt er weiter: "Wohin?" Die Mutter nennt einen Städtenamen, sagen wir "Hannover", und da das Wort drei Silben hat, darf der Spieler drei Schritte gehen. Antwortet die Mutter hingegen mit "Nein", muss der Frager an seinem Platz stehen bleiben. Dann kommt das nächste Kind mit der Frage dran. Wer als Erster bei der Mutter ist, darf ihren Platz einnehmen und das Spiel beginnt von vorn.

Anregungen für den Kindergeburtstag

Kino - Theater - Zirkus - Kutschfahrt: Muss es wirklich immer ein so teures Vergnügen sein? Ja, es muss, glauben viele Eltern und erklären sich zähneknirschend bereit, auch beim nächsten Kindergeburtstag ein sattes Sümmchen springen zu lassen. Wie sonst sollte man den wachsenden Ansprüchen einer verwöhnten Geburtstagsgesellschaft überhaupt noch gerecht werden? Ganz einfach, indem man zur Abwechslung eine flotte Geburtstagsparty daheim organisiert! Ohne den Stress einer perfekt durchgeplanten Daueranimation - aber auch ohne die Gefahr, dass die Gäste am Ende aus lauter Langeweile vor dem Fernseher landen. Dass beim Kindergeburtstag die richtige Stimmung aufkommt, hängt vor allem von der optimalen Mischung aus Spannung und Entspannung ab. Spiele zum Toben, Rennen und Lachen sind ebenso gefragt wie Spiele zum Entspannen und Loslassen. Das heißt, neben den üblichen Wettkämpfen sollte eine Auswahl von wettbewerbsfreien Spielen dabei sein, die eine angespannte Atmosphäre im richtigen Moment auflockern. Nehmen Sie sich vor dem Tag X einfach ein wenig Zeit, die passende Auswahl zu treffen. Die folgenden Anregungen sollen Ihnen dabei helfen - damit anstelle der befürchteten passiven Konsumhaltung ein aktives, fröhliches und "sinn-volles" Miteinander entsteht. [...]
Klett-Cotta
5. durchgesehene Druckaufl. 2016, 198 Seiten, broschiert, 33 Abbildungen
ISBN: 978-3-608-94529-4
autor_portrait

Rita Steininger

Rita Steininger hat Ethnologie (M.A.), Politikwissenschaft, Anthropologie und Humangenetik studiert und eine Journalistenausbildung absolviert, die...

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