Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte. Band 14

Reformen, Restauration und Revolution 1806 - 1848/49

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Der Band gibt einen Überblick über alle zentralen wirtschafts-, sozial-, kultur- und politikgeschichtlichen Aspekte in der spannungsreichen Zeit zwischen dem Ende des Alten Reiches 1806 und der Revolution von 1848/49.

Die Zeit zwischen 1806 und der Revolution von 1848/49 gehört zu den spannungsreichsten der deutschen Geschichte. Einerseits beschleunigten sich die politischen,wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungsprozesse, andererseits stießen diese noch auf starke Beharrungskräfte.

Der Band gibt einen Überblick über die Neuordnung der deutschen Staatenwelt, den mit dem Aufstieg neuer politischer Kräfte verbundenen Konflikten, die Anfänge der Industrialisierung, den Auflösungsprozess der ständischen Gesellschaft und die Herausbildung der neuen bürgerlichen Kultur.

Er zeigt die engen Wechselwirkungen, die zwischen diesen einzelnen Bereichen bestanden, und stellt die deutsche Geschichte sowohl in ihrer regionalen Vielfalt als auch in ihren europäischen Zusammenhängen dar.

Weitere Informationen finden Sie auf der >> Informationsseite zum Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte (Herausgeber, Editionsplan, Vorwort usw.)
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Inhaltsverzeichnis
Zur 10. Auflage des Gebhardt
Vorwort zu diesem Band
Verzeichnis der Abkürzungen
Allgemeine Quellen und Literatur (1789 -1918) für die Bände 13 -17
Abschnitt II Reformen, Restauration und Transformation
Hans-Werner Hahn / Helmut Berding
Quellen und Literatur (Abschnitt II/III) zu Band 14
§ 1 Reformen − Restauration − Revolution (1806 −1848/49) Grundprobleme der Forschung und der Epoche
A. Zwischen Revolution und Restauration: Politische Geschichte 1806 −1830
§ 2 Deutsche Staatenwelt im napoleonischen Europa
§ 3 Rheinbündisch-preußische Reformen
§ 4 Befreiungskriege - Wiener Kongreß - Deutscher Bund
§ 5 Anfänge der deutschen Nationalbewegung
§ 6 Zeit der Restauration
B. Grundzüge der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung 1800−1848/49
§ 7 Bevölkerungsentwicklung, Migration und Städtewachstum
§ 8 Wirtschaftliche Ausgangslage um 1800
§ 9 Staat und Wirtschaft
§ 10 Strukturwandel der deutschen Wirtschaft 1800−1850
C. Gesellschaft und Kultur
§ 11 Von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft: Sozialer Wandel, neue Lebensverhältnisse und Lebensweisen
§ 12 Bildung - Wissenschaft - Kultur
§ 13 Religion und Kirche
Abschnitt III
Vormärz und Revolution: Politik und Gesellschaft 1830 -1848/49
Hans-Werner Hahn
D. Politisches System und politische Kultur 1830−1847
§ 14 Deutsche Politik 1830-1837
§ 15 Deutschland im europäischen Mächtesystem 1830−1847
§ 16 Nationalismus und Parteiströmungen 1830−1847
§ 17 Gesellschaftskrisen und Verfassungsfragen 1840−1847
E. Die Revolution von 1848/49
§ 18 Die deutsche Revolution von 1848/49 in Forschung und Geschichtskultur
§ 19 Ursachen und Auslöser
§ 20 Verlauf, Träger und Ziele der Märzrevolution
§ 21 Verrechtlichung der Revolution
§ 22 Nationalversammlung und provisorische Zentralgewalt
§ 23 Politik und Gesellschaft in der Revolution von 1848/49
§ 24 Deutscher Nationalstaat und Europa
§ 25 Herbstkrise und Revolutionswende
§ 26 Verfassungsberatungen und Reichsverfassung
§ 27 Kampf um die Reichsverfassung und Ende der Revolution
§ 28 Die Revolution von 1848/49 als Epochenschwelle
Anhang
Karten
Orts- und Sachregister
Personenregister

Leseprobe
Vorwort zu diesem Band

Die Kriterien und Perspektiven der deutschen Geschichte zwischen 1806 und 1848/49 werden in der Einleitung ausführlicher vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die großen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungsprozesse, die in der ersten Hälfte des 19. Jhs. die deutsche Staatenwelt tiefgreifend verändert haben. Zugleich aber soll gezeigt werden, welch große Bedeutung der Beharrungskraft traditionaler Strukturen und Leitbilder weiterhin zukam. Die Jahre zwischen 1806 und 1848/49 bildeten eine Umbruchszeit, die nicht nur von der Konfrontation zwischen modernen und beharrenden Tendenzen bestimmt war, sondern in der sich »Altes« und »Neues« in zahlreichen Zwischen- und Kompromißlösungen miteinander verbanden.
In dieser Darstellung geht es zum einen stärker als in den älteren Auflagen des Gebhardt darum, deutsche Geschichte in ihren gesamteuropäischen Kontext zu stellen und so vor allem den unterschiedlichsten Einflüssen der westeuropäischen Entwicklungen angemessen Rechnung zu tragen. Zum andern soll auch die aus der föderativen Struktur resultierende Vielfalt deutscher Geschichte stärkere Berücksichtigung finden. Allerdings hat in den letzten vier Jahrzehnten gerade die landes- und regionalgeschichtliche Forschung zur deutschen Geschichte zwischen dem Ende des Alten Reiches und der Revolution von 1848/49 einen solchen Aufschwung erfahren, daß es im Rahmen einer Handbuchdarstellung schwerfällt, allen wichtigen neueren Studien gerecht zu werden. Überhaupt haben die Forschungen zur Reformzeit und zur Restaurationspolitik, zum Vormärz und zur Revolution von 1848/49 inzwischen eine solche thematische Vielfalt erreicht, daß viele neue Erkenntnisse nur knapp angerissen werden können.
Ausdrücklich sei deshalb in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß der Einführungsband von Jürgen Kocka Das lange 19. Jahrhundert (Bd. 13) und der die Jahre von 1849 bis 1870 behandelnde Band von Friedrich Lenger Industrielle Revolution und Nationalstaatsgründung (Bd. 15) ergänzend hinzuzuziehen sind, weil dort zahlreiche Aspekte behandelt werden, die mit den Ausführungen in Band 14 in engem Zusammenhang stehen. Das Quellen- und Literaturverzeichnis kann schon aus Platzgründen keine Vollständigkeit beanspruchen. Es konzentriert sich vor allem auf übergreifende Darstellungen. In den Anmerkungen wird zusätzlich auf weiterführende Monographien und Aufsätze verwiesen. Der vorliegende Band 14 ist in zwei Abschnitte gegliedert: II. Reformen, Restauration und Transformation sowie III. Vormärz und Revolution. Politik und Gesellschaft 1830 -1848/49. Angesichts der thematischen Überschneidungen beider Abschnitte und der von beiden Autoren gleichermaßen genutzten Literatur wurde die Bibliographie aus Gründen der Vereinfachung für beide Teile zusammengefaßt.
Die Fertigstellung dieses Buches hat sich aus verschiedenen Gründen länger hingezogen, als es geplant war. Der Teil A wurde von Helmut Berding verfasst, die Teile B bis E von Hans-Werner Hahn. Beide Autoren, die ihre Abschnitte eng aufeinander abstimmten und in einem ständigen Diskussionsprozess standen, sind zunächst einmal der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu großem Dank verpflichtet, die das Schreiben dieses Bandes durch die Finanzierung von zwei Forschungssemestern unterstützte.
Darüber hinaus wurde die Fertigstellung des Buches durch zahlreiche Personen unterstützt. Neben den Mitarbeitern am Lehrstuhl Neuzeit I des Historischen Instituts der Justus-Liebig-Universität Gießen halfen die studentischen Hilfskräfte am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, vor allem Susan Burger, Daniela Neumann, David Schmidt, Christoph Matthes, Henning Kästner, Sebastian Hunstock, Christian Schmieder und Timo Leimbach, bei der Beschaffung der Literatur, der Erstellung des Literaturverzeichnisses, der Überprüfung von Zitaten und bei den Registerarbeiten. Für vielfältige Unterstützung ist ferner Anke Munzert zu danken. Stefan Gerber, Werner Greiling, Tobias Kaiser und Klaus Ries waren über mehrere Jahre wichtige Ansprechpartner für Fragen zu einzelnen Abschnitten und Themenkomplexen.
Vor allem aber sind beide Autoren Falk Burkhardt zu größtem Dank verpflichtet, der über viele Wochen von Jena aus nicht nur an der formalen Vereinheitlichung des Manuskripts gearbeitet, sondern stets auch noch wertvolle inhaltliche Korrekturvorschläge beigesteuert hat.
Jürgen Kocka danken die Autoren für die gründliche Lektüre des Manuskripts und die kritischen Anmerkungen und Hinweise, die bei der Überarbeitung des Textes eine große Hilfe waren.
Jena und Gießen, im Februar 2010, Hans-Werner Hahn, Helmut Berding
Klett-Cotta
10. Auflage 2010, 755 Seiten, Leinen mit eingelassenem Titelschild, Fadenheftung, Lesebändchen, ausführlichem Anhang mit Zeittafel, Tabellen und Karten, Orts- und Sachregister, Personenregister
ISBN: 978-3-608-60014-8

Hans-Werner Hahn

Hans-Werner Hahn, geboren 1949 in Wetzlar, seit 1992 Professur für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Historischen Institut der Friedrich-...

Helmut Berding

Helmut Berding, geboren 1930 in Quakenbrück, 1972 - 1998 Professur für Neuere Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

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