Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte. Band 8

Konzilien, Kirchen- und Reichsreform (1410 - 1495)
Buchdeckel „978-3-608-60008-7

Das könnte Sie interessieren

Dieses Buch erwerben
32,00 EUR (D), 32,90 EUR (A)
Leinen Subskriptionspreis: 25,00 EUR (D), 25,80 EUR (A)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel

Der neue Gebhardt
Das bedeutendste Standardwerk zur deutschen Geschichte in 24 Bänden - neu aufgelegt.

Der Band bietet eine konzise Darstellung unseres heutigen Erkenntnisstandes zur Geschichte Deutschlands des 15. Jahrhunderts im europäischen Rahmen.

Die Schwerpunkte Politik, Kirchenreform und Verfassungsgeschichte werden ergänzt durch eine Skizze der wirtschaftlichen Grundlagen.

Die Autoren
Hartmut Boockmann (1934 - 1998) lehrte von 1975 bis 1998 als Professor für Mittlere und Neuere Geschichte in Kiel, Göttingen und an der Humboldt- Universität Berlin.
Heinrich Dormeier, geb. 1947; Studium und Promotion in Göttingen. Seit 1997 Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte in Kiel.

Weitere Informationen finden Sie auf der >> Informationsseite zum Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte (Herausgeber, Editionsplan, Vorwort usw.)
Sie erhalten die Bände günstiger bei Abnahme des Gesamtwerks. Weitere Informationen bei >> Subskription Gebhardt

Inhaltsverzeichnis
Zur 10. Auflage des Gebhardt
Vorwort zu diesem Band
Verzeichnis der Abkürzungen
Allgemeine Quellen und Literatur zu den Bänden 1-8
Abschnitt X
Konzilien, Kirchen- und Reichsreform (1410-1495)
Hartmut Boockmann/Heinrich Dormeier
Quellen und Literatur
A. Grundlagen und Eigenart des 15. Jahrhunderts
§ 1 Einleitung
a) Quellenlage
b) Schwerpunkte der Forschung
c) Charakteristik des Zeitalters
B. Sigmund, das Zeitalter der Konzilien und die Hussitenkriege
§ 2 Sigmunds erste Jahre (1410-1414)
§ 3 Die Zeit des Konstanzer Konzils (1414-1418)
a) Kircheneinheit und Kirchenreform
b) Der Prozeß gegen Jan Hus
c) Das Konzil und die Politik der Fürsten
§ 4 Zwischen den großen Konzilien (1418-1431)
§ 5 Die ersten Jahre des Basler Konzils (1431-1439)
C. Das Haus Habsburg, Fürsten und Städte, innere Auseinandersetzungen und »Außenpolitik«
§ 6 König Albrecht II. (1438-1439) und das Konzilsschisma
§ 7 Erste Jahre einer langen Ära (1440-1449)
§ 8 Reich und Territorien in der Mitte des 15. Jahrhunderts
§ 9 Das Reich und seine Nachbarn (1452-1477)
§ 10 Der Aufstieg des Hauses Habsburg (1477-1495)
D. Gesellschaft und Verfassung im Wandel: Bauern, Bürger, Adel und Reichsreform
§ 11 Die ländliche Bevölkerung
§ 12 Die Bewohner der Städte
§ 13 Adel und Fürsten
§ 14 Das Reich
§ 15 Die Modernisierung der Territorien
§ 16 Machtbalance in den Städten, Machtverlust der Städte
E. Die Wirtschaft: Regionale Schwankungen, Handelsverkehr und neue Produktionsformen
§ 17 Konjunktur und Krise
§ 18 Die Wege und die Waren des Handels
§ 19 Neue Dimensionen von Produktion und Handel: Der »Frühkapitalismus«
F. Bildung, Kunst und Technik: Aufbruchsstimmung und Innovation
§ 20 Lateinische und deutsche Literatur
§ 21 Schulen, Universitäten, Gelehrte
§ 22 Baukunst und Technik
§ 23 Maler, Bildschnitzer, Steinmetzen und Metallgießer. Auftraggeber und Künstler
G. Kirchenreform, Kirchenregiment der Städte und Landesherren und »Frömmigkeit« gegen Ende des 15. Jahrhunderts
§ 24 Konziliarismus und Kirchenreform in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
§ 25 Kirchliche Zustände am Ende des Mittelalters
§ 26 Das Kirchenregiment der weltlichen Obrigkeit
§ 27 Zusammenfassung und Ausblick
Anhang
Orts- und Sachregister
Personenregister

Leseprobe


Vorwort zu diesem Band
Als Hartmut Boockmann überraschend und allzu früh am 15. Juni 1998 aus dem Leben schied, hatte er das Manuskript für seinen Abschnitt zum »neuen Gebhardt« bereits seit längerem fertiggestellt und darin die Forschungsliteratur bis ungefähr 1991/92 berücksichtigt. Aus verschiedenen Gründen hatte sich die Publikation dieses Beitrags verzögert, so daß eine Überarbeitung des vorliegenden Manuskripts erforderlich wurde. Der Bitte des Herausgebers und des Verlages, diese Aufgabe zu übernehmen, bin ich gern gefolgt. Allerdings habe ich mich angesichts verschiedener Alternativen letztlich dazu entschieden, den Beitrag so behutsam wie möglich zu überarbeiten, und zwar nicht nur aus Respekt und Loyalität gegenüber dem Autor und hochgeschätzten akademischen Lehrer, sondern auch deswegen, um größere Akzentverschiebungen zu vermeiden und um den Stil und die »persönliche Note« der Gesamtdarstellung weitgehend zu bewahren. So hatte Hartmut Boockmann eine klare Vorentscheidung im Sinne der Tradition getroffen, die er in einem Rückblick auf seine Arbeit am »Gebhardt« noch einmal bekräftigte: »Man müßte ... schon starke Gründe haben, von der Handbuch-Tradition dergestalt abzuweichen, daß man die Darstellung der politischen Geschichte nicht an der Historie der Könige orientierte« (vgl. § 1, Anm. 23, 499). Der Kenner des späten Mittelalters war davon überzeugt, daß auch die Geschichte des 15. Jhs. in Deutschland »in hohem Maße« als Geschichte des Heiligen Römischen Reiches und des Königtums begriffen werden könne. Und wie schon den Autoren der bereits erschienenen Bände, so ist es auch Hartmut Boockmann nicht immer leicht gefallen, den selbstgesetzten Maximen zu folgen, und »dem Formzwang eines Handbuchs folgend, sich im Hinblick auf übergreifende Gesichtspunkte zurückzuhalten und ... Fakten an die Stelle von Gedanken zu setzen.« (Ebd. 485). Aber derartige »subjektive Züge« dürften heutzutage in einer handbuchartigen Darstellung, zumal über das 15. Jahrhundert, ohnehin unvermeidlich sein. Mir blieb es vorbehalten, die wissenschaftliche Literatur des letzten Jahrzehnts aufzuarbeiten und den Text, wo es nötig erschien, zu korrigieren und zu ergänzen. Auch in diesen Zusätzen bin ich dem konzisen Duktus der Vorlage gefolgt, selbst auf die»Gefahr« hin, daß manche Aspekte in den Augen der jeweiligen Experten etwas knapp vorgestellt werden. Für vertrauensvolle Gespräche und die Überlassung von einschlägiger Literatur habe ich herz- lich Frau Dr. Andrea Boockmann, für Anregungen aus dem Bereich der Kunstgeschichte Dr. Christian Schuffels (Göttingen) und für entsprechende Hinweise aus der Landesgeschichte Prof. Dr. Enno Bünz (Leipzig) sowie für tatkräftige Mithilfe meinen wissenschaftlichen Hilfskräften am Historischen Seminar der Universität Kiel zu danken. Mein Dank gilt nicht zuletzt Herrn Dr. Rolf Häfele für die redaktionelle Betreuung und die Erstellung des Registers. Ungeachtet der Korrekturen und Ergänzungen bleibt dieses Buch hinsichtlich der Gesamtanlage und der Schwerpunkte, in Inhalt und Stil im wesentlichen das Werk oder auch das Vermächtnis von Hartmut Boockmann.
Heinrich Dormeier
Klett-Cotta
10. Auflage 2005, 266 Seiten, Leinen mit eingelassenem Titelschild, Fadenheftung, Lesebändchen, ausführlichem Anhang mit Zeittafel, Tabellen und Karten, Orts- und Sachregister, Personenregister
ISBN: 978-3-608-60008-7

Hartmut Boockmann

Hartmut Boockmann (1934 – 1998) lehrte von 1975 bis 1998 als Professor für Mittlere und Neuere Geschichte in Kiel, Göttingen und an ...

Heinrich Dormeier

Heinrich Dormeier, geb. 1947; Studium und Promotion in Göttingen. Seit 1997 Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte in Kiel.



Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de