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Brüder unterm Sternenzelt - Friedrich Georg und Ernst Jünger

Eine Biographie

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Beschreibung


Zwei Brüder - ein Jahrhundertleben

Natur, Kunst und Rausch, zwei Weltkriege, Nationalismus und innere Emigration: Mit großer erzählerischer Kraft zeigt Jörg Magenau, dass Ernst und Friedrich Georg Jünger mehr verband als nur ein familiäres Verhältnis.

Das Leben zweier Brüder: Sie jagten Käfer am Steinhuder Meer, der eine rettete dem anderen das Leben auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs, gemeinsam schockierten sie das Bürgertum in den 20er-und 30er-Jahren, durchlebten die deutsche Katastrophe in der inneren Emigration und begründeten den ökologischen Konservatismus der Bundesrepublik. Ernst und Friedrich Georg Jünger waren Geistesverwandte und politische Bündnispartner, die gemeinsam an einem großen Werk arbeiteten. Die hier erzählte Geschichte dieser außerordentlichen Schriftsteller-Beziehung ist so vielfältig wie die Zeit, von der sie handelt: zwischen Familiengeschichte und Künstlerbiographie, deutscher Katastrophengeschichte und philosophischem Disput.

Mit großer erzählerischer Kraft wirft Jörg Magenau eine originelle Perspektive auf die Jünger-Brüder und deren Verhältnis zueinander.

Bibliographische Angaben


1. Aufl. 2012, Erscheinungstermin: 21.09.2012, 315 Seiten
ISBN: 978-3-608-10317-5

Autor:innen


© Olaf Kühl

Jörg Magenau

Jörg Magenau, geboren 1961 in Ludwigsburg, studierte Philosophie und Germanistik in Berlin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Feuilleton-Jour...

Jörg Magenau, geboren 1961 in Ludwigsburg, studierte Philosophie und Germanistik in Berlin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Feuilleton-Journalisten und schrieb u. a. Biographien über Christa Wolf, Martin Walser und die Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger. Bei Klett-Cotta erschien die literarische Reportage »Princeton 66« und zuletzt sein erster Roman »Die kanadische Nacht« (2021) .

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Presse-Stimmen


»Jörg Magenau widmet diesem Brüderpaar eine längst überfällige Darstellung. Mit großem Gespür für prägnante Situationen bereitet er die Doppelbiografie der Jünger-Brüder szenisch auf... Magenau analysiert diese Brüderbeziehung erzählend ... So nahe wie hier kommt man Ernst Jünger selten.« Steffen Martus, Die Zeit, 02.05.2013 »Magenau hangelt sich eben nicht an den zahlreichen schriftlichen Quellen entlang, wie das viele Biographen tun ... Sehr angenehm an Magenaus Buch ist die Tatsache, dass es dem Leser keine Wertung aufzwingt. Der Streit über Ernst Jünger ist Geschichte der Bundesrepublik geworden, die es so nicht mehr gibt.« Kurt Kister, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.02.2013 »Bei Magenau wird das Nachdenken über Jünger familiär ... So ist diese intime Doppelportät auch ein Dokument der Abrüstung, die das Jünger-Gespräch nach allen Thesenschlachten in den letzten Jahren erfahren hat. Nun sind die Brüder endgültig im bürgerlichen Hinterland der Literatur angekommen.« Stephan Schlak, Süddeutsche Zeitung, 12.02.2013 »Jörg Magenaus Doppelbiografie der Brüder Friedrich Georg und Ernst Jünger ist ein faszinierendes Lehrstück über die Selbstbehauptungsstrategien der konservativen Intelligenz im Zeitalter der Extreme.« Michael Braun, Neue Zürcher Zeitung, 11.12.2012 »So nah wie Magenau hat sich noch keiner an die Brüder Jünger herangewagt, so ungeschützt noch keiner über sie erzählt.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 09.12.2012 »Jörg Magenau ist mit seiner erzählerisch eleganten Doppelbiografie das Kunststück gelungen, Friedrich Georg Jünger in die Literaturgeschichte zurückzuholen und darüber hinaus die Bruderbeziehung als Quelle eines bemerkenswerten Intellektuellenromans zu erschließen ... Jörg Magenau erzählt das alles als neugieriger Chronist und ohne Entlarvungsgestus. Die Schlachten der Literaturkritik um Ernst Jünger sind geschlagen, und Magenaus Zurückhaltung macht es möglich, einen neuen Blick auf das seltsame Brüderpaar zu werfen, das sich in der Bundesrepublik, die sich gewiss nicht als ihre geistige Heimat betrachteten, ganz gut eingerichtet hatten.« Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 02.01.2013 »Magenaus Biografie der Brüder Jünger setzt hohe Maßstäbe. Sie liest sich wie ein anspruchsvoller Roman, der die spannungsvolle Mentalitäts- und Ideengeschichte spannend zu machen weiß. Dazu trägt die kluge Konstruktion und Komposition bei: Die jeweilige Lebenssituation der Brüder wird in ihren zeitlichen und räumlichen Stationen so entfaltet, dass zugleich immer der zeitliche Horizont ausgeleuchtet wird.« Erhard Schütz, Der Freitag, 11.12.2012 »Eine verdienstvolle und schön geschriebene biografische Erzählung.« Stephan Wackwitz, Tageszeitung taz, 10.10.2012 »Magenau verzichtet auf abwertende Häme, wie man sie, wenn die Sprache auf Jünger kommt, ebenso häufig erlebt wie platte Beschönigung. Sein Buch besticht durch einen humanen Blick - und der schließt die von ihm porträtierten Brüder ein.« Sebastian Hammelehle, Spiegel Online, 22.11.2012 »Diese Biografie ist nun beinahe selbst ein Roman geworden: schöne Literatur, die sich schön liest ... die große Schicksalserzählung der Jünger-Brüder.« Herbert Heinzelmann, Nürnberger Zeitung, 01.12.2012 »Man merkt in diesem biographisch insofern unorthodoxen, erzählerisch aber ungemein eleganten Werk an mehr als nur einer Stelle, dass Magenau souverän nicht die (literaturgeschichtlichen) Schlachten von vorgestern schlägt, sondern beim unvoreingenommenen Blick auf das sich lange gern antibürgerlich gebende und auf Boheme machende Brüderpaar angenehmerweise gänzlich ohne aufgeregten Entlarvungshabitus auszukommen vermag.« Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten, 04.03.2013 »Jörg Magenaus Doppelbiografie der  Brüder Friedrich Georg und Ernst Jünger ist ein faszinierendes Lehrstück über die Selbstbehauptungsstrategien der konservativen Intelligenz im Zeitalter der Extreme.« Michael Braun, Die Rheinpfalz, 18.10.2012 »Diesen Dialog zweier Taktierer fängt Magenau mit großer Sensibilität ein.« Thomas Ballhausen, Falter, 03.10.2012