Das Inzest-Tagebuch

Buchdeckel „978-3-608-96188-1 NEU
Dieses Buch erwerben
17,00 EUR
gebunden mit Schutzumschlag (Alternative: E-Book)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; in D, A inkl. Mwst., in CH evtl. zzgl. in CH anfallender Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel

»In den Märchen über Inzest zwischen Vater und Tochter – ›Das Mädchen ohne Hände‹, ›Allerleirauh‹, in der Originalversion von ›Aschenputtel‹ und den Geschichten der Heiligen Dymphna, der Patronin aller Inzest-Opfer – verhalten sich die Töchter immer genauso, wie man es von ihnen erwarten würde: Sie sind entsetzt über die sexuellen Annäherungen ihrer Väter. Sie tun alles, was in ihrer Macht steht, um zu entkommen. Ich nicht. Ein Kleinkind kann nicht entkommen. Und später, als ich es konnte, war es zu spät.«

»Ja man darf solche Geschichten erzählen und veröffentlichen. Man muss es sogar, wenn man beschreiben will, wie perfide sexueller Missbrauch funktioniert.«
Kerstin Herrnkind, stern.de, 09.2017

Eine junge Frau wird mehr als zwanzig Jahre lang von ihrem Vater sexuell missbraucht. Tiefsitzende Ängste prägen ihr Sein, ihr Weltbild, ihr Verständnis von Familie. Unter dem Deckmantel einer intakten Familie wächst das Kleinkind zum Mädchen und schließlich zur Frau heran. Doch selbst im Erwachsenenalter lässt sie sich auf immer wieder neue Spielformen der Abhängigkeit, der Unterwerfung und der Gewalt ein. In diesem Memoir ruft die Erzählerin ihre Kindheitstraumata und deren Folgen wieder auf. Sie spürt der Frage nach, wie die jahrzehntelangen Vergewaltigungen durch ihren Vater sie geprägt haben und inwiefern sie den erlernten Abhängigkeiten immer noch unterworfen ist. Ihr Tatsachenbericht legt offen, dass ein Leben, welches als Sexualobjekt statt als Kind begonnen wird, kein Leben ist. Die körperlichen und psychischen Zwänge, denen die Erzählerin jahrelang ausgesetzt war, münden in eine Abwärtsspirale, aus der es kein Entkommen gibt.

»Ja man darf solche Geschichten erzählen und veröffentlichen. Man muss es sogar, wenn man beschreiben will, wie perfide sexueller Missbrauch funktioniert.«
Kerstin Herrnkind, stern.de, 09.2017

»Das ist das schockierende Moment am "Inzest-Tagebuch": nicht einfach der Missbrauch selbst, sondern wie die Autorin Sequenz für Sequenz ihr unklares Gefühlsgemisch auf die Seite wirft, ohne sich dabei selbst zu tabuisieren. Ihre Erfahrung von Lust wird irgendwann paradoxerweise zur einzig möglichen Form des Überlebens; eine Art, sich selbst vor der totalen Auflösung zu bewahren.«
Mara Delius, Die Literarische Welt, 05.08.2017

»Grell, verstörend ... lesenswert.«
Arno Orzessek, Deutschlandfunk Kultur, 17.08.2017
Klett-Cotta Aus dem amerikanischen Englisch von Christa Schuenke (Orig.: The Incest Diary)
1. Aufl. 2017, 142 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96188-1

Anonyma



Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
 
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, CH, A

in D und A inkl. MwSt.,
evtl. zzgl. in CH anfallende MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de