Nichts was uns schützt

Buchdeckel „978-3-608-93606-3

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Eine einfache Frau zerbricht an ihrem aufopferungsvollen Engagement für illegale Immigranten. Eines Tages wird Marie durch Zufall auf ein Flüchtlingslager aufmerksam, sie schließt sich den freiwilligen Helfern an, vernachlässigt mehr und mehr ihre Familie und gerät mit der Polizei in Konflikt. Schließlich droht sie, ihre Kinder, ihren Mann und sich selbst zu verlieren - ein modernes Martyrium.

Marie lebt mit ihrem Mann, einem Schulbusfahrer, und ihren beiden Kindern in einer nordfranzösischen Vorstadt. Früher war sie Kassiererin im Supermarkt, jetzt ist sie Hausfrau und lebt selbstverloren vor sich hin, zunehmend zermürbt durch ihr eintöniges Leben. Eines Tages wird sie durch Zufall auf ein Flüchtlingslager aufmerksam, sie schließt sich den freiwilligen Helfern an und teilt an Asylbewerber Essen aus. Mehr und mehr vernachlässigt sie ihre Familie, sie wird zu einer Aktivistin der Gestrandeten und gerät mit der brutalen Polizei in Konflikt. Denen, die gar nichts haben, gibt Marie alles. Und droht schließlich, ihre Kinder, ihren Mann und sich selbst zu verlieren. Olivier Adam hat mit »Nichts was uns schützt« ein kraftvolles und einfühlendes Buch geschrieben.

Leseprobe
Kapitel I
Wie fing es an? Ich vermute, so: Ich bin allein in der Küche und drücke die Nase ans Fenster, dahinter ist nichts. Nichts. Wie immer, eigentlich. Es leben so viele Menschen hier. Wir sind Millionen. Diese Orte ähneln sich so sehr, dass sie am Ende alle gleich aussehen. Sie sind über das ganze Land verteilt und wachsen zusammen, bilden ein Geflecht, ein Netz, eine Schicht, eine unbeachtete Parallelwelt. Millionen vollkommen gleicher Häuser mit blass, beige, rosa verputzten Mauern, Millionen Fensterläden mit abblätternder Farbe, schlecht eingepassten Garagentoren, hinter den Häusern versteckten Gärtchen, Schaukeln Barbecue-Grills Geranien Stiefmütterchen, Millionen laufender Fernsehgeräte in Conforama-Wohnzimmern . Millionen gesichtslose Männer und Frauen, unscheinbare, gleichförmige Existenzen. Der banale Alltag moderner Siedlungen. Gleichgültig, zurückgezogen, abgeschirmt, ohne Zusammenhang. Nichts: geparkte Autos, eine endlose Reihe von Fassaden und Kinder, die im kranken Licht spielen. Ein Irrgarten aus Straßen, die nach nicht vorhandenen Bäumen benannt sind. Die Straßenlaternen und ihre weißen Lichtkegel in der Nacht, der Asphalt und die Blumenbeete. Die Stadt, nutzlos und fern, die Stille am helllichten Tag.
Nun gut, so fängt es an: Ich lehne mit dem Bauch an der Arbeitsplatte, schaue ins Leere, ich halte eine viel zu heiße Tasse Tee in den Händen, er hat zu lange gezogen, ist fast schwarz und ungenießbar. Ich kann Tee sowieso nicht ausstehen. Vor dem Haus gegenüber unterhalten sich zwei Frauen. Sie tragen die Haare kurz oder zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, ihre Beine stecken in diesen hautengen Leggins, die es auf dem Sonntagsmarkt gibt. Sie warten darauf, dass ihre Männer von der Arbeit heimkommen und ihre Kinder von der Schule. Ich beobachte sie und sage mir: Das ist ihr Leben, den ganzen Tag auf ihre Kinder oder ihren Mann warten, und so lange beschäftigen sie sich mit irgendwas, um die Zeit totzuschlagen. Und seit ich meinen Job verloren habe, mache ich es eigentlich genauso. Es gibt Schlimmeres. Der Job im Supermarkt war ja auch nicht viel besser.
Ich trinke einen Schluck und gieße den Rest ins Spülbecken, es läuft schnell ab und durch den Sog spritzen ein paar Tropfen auf die Innenwände des Beckens. Dieser Anblick macht mir immer Angst. Das ist totaler Unsinn, ich weiß. Aber wir sind doch umgeben von Zeug, das uns ohne Erklärung und Sinn zu verfolgen scheint, uns nachschleicht. Die Stille zum Beispiel. Wie immer füllte sie die Räume aus, nahm mir die Luft. Ich konnte spüren, wie sie mir das Blut in den Adern stocken ließ und meine Lungenflügel mit einem gigantischen Vakuum vollpumpte . Ein Krater ohne Lava. Eine Wüste, ein verdammtes gefrorenes Meer.
Ich ging aus der Küche rüber ins Wohnzimmer. Oder machte ich eine Runde durch die Schlafzimmer? Ich weiß es nicht mehr, es ist ganz egal, sagen wir einfach, ich war im Wohnzimmer. Ich blieb nicht lange dort. Es ist auch kein Raum, über den es viel zu sagen gibt: dunkle Vitrinen, zwei Fernsehsessel, ein Sofa mit einem afrikanisch gemusterten Bezug und vor der Balkontür ein Wäscheständer, der vollhing mit T-Shirts, Unterhosen, Hosen und Socken. Auf dem Boden lagen Spielsachen und auf dem Couchtisch Malhefte, Filzstifte und Päckchen mit Stickern für die Sammelalben. Ich räume immer erst am Abend auf, kurz bevor Stephane nach Hause kommt. Er nennt das Unordnung. Ich finde, es bringt hier mehr Leben rein. Stephane ist Schulbusfahrer. Als wir uns kennenlernten , war er achtzehn. Er spielte Fußball. Er kam aus dem Trainingslager und war gerade in den Mannschaftskader aufgenommen worden. Ich ging jede Woche ins Stadion. Ich saß frierend auf der Zuschauertribüne und hoffte, dass er endlich spielen würde, dass man ihn wenigstens ein Mal einwechselt. In seinem rot-goldenen Trainingsanzug starrte er aufs Spielfeld und kaute an den Fingernägeln. Manchmal trafen sich unsere Blicke, dann warf ich ihm einen Kuss zu oder schnitt eine Grimasse, damit er sich entspannte oder sich ein Lächeln abrang. Er wurde nie eingewechselt. Nie. Am Ende hatte er es satt, das ist doch für'n Arsch, sagte er, ich habe den richtigen Moment verpasst, das Warten ist sinnlos, die lassen mich nicht einsteigen, ich höre auf, mache den Busführerschein, ich werde die Jungs aus der Nachbarschaft trainieren und die Kumpels schaue ich mir im Bollaert-Stadion an, damit kann ich sehr gut leben. Seitdem rührt Stephane keinen Ball mehr an, außer er spielt mal mit den Kindern am Strand oder auf den Grünflächen vor dem Haus. Ich glaube nicht, dass er es jemals vermisst hat.
Ich ging ins Wohnzimmer, das Bügelbrett lehnte an der Wand und das glühende Bügeleisen stand auf dem Boden, die Wäsche lag im grünen Plastikkorb. Wenn Stephane da gewesen wäre, hätte er mich angeschnauzt,
Das ist ja völlig verantwortungslos, dass du das Bügeleisen anlässt, die Kleine könnte sich verbrennen, hör doch , so was in der Art. Was soll denn schon passieren? Außer ich drücke mir das Bügeleisen so lange ins Gesicht, bis es mir Haut und Knochen versengt. Ich hätte ihn einfach eine Weile schimpfen lassen und so getan, als könne ich ihn kaum hören, dann hätte ich mir eine Lucky angesteckt und mit geschlossenen Augen den Rauch eingesogen . Aber er war nicht da, also hielt ich mich von Tisch und Bügeleisen fern, als wären sie wilde Tiere, irgendwie bedrohliche Bestien. Trotzdem, früher oder später würde ich anfangen müssen. Ich nahm mir eine Zeitschrift vom Couchtisch und blätterte zerstreut darin, schöne Bilder, hübsche Sängerinnen, dieser ganze Kram ist mir egal. Aber es gab nichts anderes, und mit Büchern konnte ich noch nie etwas anfangen: Ich schlage sie auf, lese ein paar Zeilen, dann schweifen meine Gedanken ab. Gala, Voici , diese ganzen Drecksblätter, die brachte Stephane mir jeden Abend stapelweise mit. Er sagte, sie sollten mich ablenken. Ganz ehrlich, ich habe nie verstanden, von was.
Ich weiß nicht, warum ich davon erzähle. Wahrscheinlich, weil das mein Leben war. Mehr nicht: einmal in der Woche das Jobcenter und die Anzeigen, die Arbeitslosenhilfe am Anfang des Monats, die Kinder baden Hausaufgaben machen Essen kochen Geschirr spülen, die Wäsche und der Haushalt, Einkaufen bei Ed oder bei Carrefour , wenn es mich bei Ed zu sehr runterzog und ein bisschen Geld übrig war, das kam aber immer seltener vor, ein- oder zweimal im Jahr ins Kino, sonst Fernsehen und damit basta, machen wir uns nichts vor, für die wenigsten Leute hat das Leben viel mehr zu bieten.
Lise stürmte ins Wohnzimmer. Wenn sie da war, wirkte sofort alles heller, Luft und Licht ein paar Grad wärmer. Mit ihren großen blauen Augen ist sie schön. Ein Engel, eine Prinzessin. Sie legte sich zu mir aufs Sofa, drückte auf die Fernbedienung und der Film fing an, Arielle die Meerjungfrau , glaube ich, ich schaute sowieso nicht richtig hin, ich versuchte es nicht einmal, ich verliere immer nach ein paar Minuten gleich den Faden.
»Mama, sei still .«
Ich summte vor mich hin. Immer öfter summte ich vor mich hin. Ohne es zu merken, im Auto, beim Essen, überall fing ich plötzlich damit an, ohne es recht zu bemerken. Lise konnte das nicht ausstehen.
»Hör auf«, sagte sie. »Das nervt ... Ich kann den Film nicht verstehen .«
Ich entschuldigte mich und küsste ihr Haar, das nach Wald, Harz und Rosen roch. Ich schlang die Arme fester um sie und versuchte mich auf die Geschichte zu konzentrieren, die munteren Fische die rote Krabbe und all das Zeug, aber sehr schnell verschwammen sie einfach zu Formen und Bewegungen, zu blauen, gelben und smaragdgrünen Flecken, dazu diese klebrigen, rührseligen Lieder. Nein, das sage ich jetzt nur so. Eigentlich mochte ich diese Lieder. Sie hatten etwas Sanftes und Versöhnliches. Ein bisschen wie Bonbons oder Schokoriegel. Manchmal wurde es zu viel, dann schaltete ich den Fernseher aus und Lise fing an zu quengeln, sie fand das unfair. Aber diesmal nervte es mich nicht. Ich ließ mich vom Kitsch und von Lises Wärme einlullen.
Als der Wecker klingelte, brauchte ich eine Ewigkeit, bis ich wieder zu mir kam, ich war eingeschlafen und die roten Ziffern der Uhr sagten mir überhaupt nichts. Der schrille Ton fiepte noch eine ganze Weile weiter. Lise sah mich komisch an, sie fragte sich bestimmt, warum ich nicht aufstand, und ich glaube, ich selbst fragte mich das auch. Schließlich hörte es auf, ein letzter Piepton und dann nichts mehr, bis auf die Stimmen des Zeichentrickfilms und das Brummen des Kühlschranks.
»Lucas kommt zu spät zu seiner Stunde«, sagte Lise.
Es fiel mir erst wieder ein, als sie mir das sagte. Es war Donnerstag, achtzehn Uhr: Lucas' Tennisunterricht. Jede Woche hatte er zur selben Zeit seinen Unter
richt, und jede Woche war es dasselbe, ich hatte es völlig vergessen. Ich habe keine Ahnung, warum ich es nie schaffte, solche Sachen in meinen Schädel zu kriegen. Das geht schon lange so: Alles löst sich auf, verschwimmt und verschwindet. Das geht schon sehr lange so.
Stephane kam ins Wohnzimmer. Ich musste ihn nicht sehen oder hören, um zu wissen, dass er da war, ich spürte seine Anwesenheit im Haus, im Raum. Als wäre die Luft plötzlich anders. Ich tat nichts, schaute nicht zu ihm hoch, seine Gesten kannte ich zur Genüge, in meinem Kopf liefen die Bilder ab, wie er die Krawatte löste, den obersten Knopf seines Hemdes öffnete, die Jacke über den Stuhl hängte, den Kühlschrank aufmachte und sich eine Flasche Amstel herausnahm, wie er erst Lise auf die Stirn küsste und dann mich auf den Kopf.
»Wie war dein Tag ?«
Wie jeden Abend zuckte ich mit den Schultern, ich antwortete nicht, und er antwortete auf seine eigene Frage, so als ob er sie sich selbst gestellt hätte. Ich hörte ihm genauso wenig zu wie sonst, wenn er die Ereignisse seines Tages herunterbetete, die kümmerlichen Regungen des Lebens draußen: Der Bus war stecken geblieben, die aufgedrehte Heizung ließ sich nicht herunterstellen, die schreienden Kinder und der Asthmaanfall des kleinen Gohier , der Witz über den Zyklopen, den ihm sein Kollege Paulo in der Mittagspause erzählt hatte, ein Unfall im Kreisverkehr von Chemin-Vert direkt vor seinen Augen, am Ende war es gar nicht so schlimm, ein kaputter Roller, Schürfwunden.
Er machte den Gürtel auf und blieb lange vor der Balkontür stehen. Immer wieder fuhr er sich mit der Hand über den Nacken. Wonach er wohl Ausschau hielt? Da gab es nichts zu sehen. Ein Stückchen lehmige Erde, Unkraut. Das nackte betonierte Fundament einer Terrasse, Gartenmöbel aus grünem Plastik. Ein tragbarer Grill, noch nie benutzt, kein Holz da, keine Kohle, keine Sonne, keine Lust. Mitten auf dem Grundstück stand die verrostete Wippe, die wir von einem Kollegen bekommen hatten, sie war total hinüber, die Sitze nicht mehr zu gebrauchen. Am Rand standen winzige, gelbliche Thujen. Stephane seufzte müde, und es war nicht schwer zu erraten, woran er dachte. Er brauchte kein Wort zu sagen, mir nicht den geringsten Vorwurf zu machen, ich konnte trotzdem seine Stimme hören: der Garten die Zimmer das ganze Haus nach all dieser Zeit, ich könne mich doch aufraffen, ich hätte doch sonst nichts zu tun. Und dann die Kredite, die viel zu hohe Miete, immer zu wenig Geld, die Monate, in denen wir mit Müh und Not über die Runden kamen. Verdammte Scheiße, wir waren gerade erst in dieses verfluchte Ding gezogen, was hatte mich denn geritten, warum war ich derart ausgerastet? Ich hatte dieses Häuschen doch gewollt, oder? Ich hielt es doch angeblich in der Mietwohnung nicht mehr aus, angeblich sei es besser für die Kinder, für jedes sein eigenes Zimmer einen Garten Spielkameraden, und bei all den Nachbarn in unserem Alter würden wir bestimmt Freunde finden, wir wären angeblich weniger allein, wir würden uns ein schönes Leben machen, nichts Großes, ein nettes Leben halt, abends im Freien Aperitif trinken, am Wochenende draußen Mittag essen,ein bisschen Gartenarbeit,warum nicht mit den Händen in der Erde wühlen Blumen pflanzen, sich im Sommer auf Liegestühlen fläzen und Bier trinken. Das waren die Dinge, die ihn beschäftigten. Ich stand auf und schmiegte mich von hinten an ihn. Obwohl ich eigentlich noch beleidigt war. Obwohl wir uns erst am Tag davor gestritten hatten, eigentlich grundlos, wie immer wegen irgendwelchem Blödsinn, den wir gleich wieder vergaßen. Ich vermute, soweit war es zwischen ihm und mir gekommen. Wir liebten uns, aber ein pappiger Film aus Alltag und Ärger überzog alles um uns herum. Das kennt man ja. Jedenfalls berührte ich mit meinen Lippen seinen Nacken, und meine Hände fuhren in seine dichten schwarzen Brusthaare.
»Hast du an meine Hemden gedacht ?«
Seine Hemden. Die hatte ich völlig vergessen. Dabei hatte ich an diesem Tag sonst kaum was zu erledigen gehabt. Nichts Wichtiges. Nichts, woran ich hätte denken müssen. Was hatte ich den ganzen Tag getan? Ich war durchs Haus gegangen, hatte Nägel gekaut, gegen die Angst gekämpft, die sich in meinen Bauch und meine Brust fraß, ich hatte gegen die Tränen angekämpft.
»Scheiße, Marie ... Ich verlange doch wirklich nicht viel von dir .«
«Ein kleiner Roman von großer Brisanz. Mit "Nichts was uns schützt" beweit Olivier Adam nach seinem Debut "keine Sorge, mir geht’s gut" und vier weiteren zum Teil preisgekrönten Büchern einmal mehr, dass er zu den wichtigen Schriftstellern der französischen Gegenwartsliteratur gehört.«
Gerhild Wissmann, Die Rheinpfalz, 6.10.2009

»Olivier Adam ist ein Boxer mit Samthandschuhen. Der 1974 geborene Autor aus der Pariser Banlieu versteht es wie kaum ein zweiter, sich in die verstecktesten Winkel der Seelen seiner Figuren einzufühlen - um sie dann umso härter und genauer an ihren empfindlichsten Stellen zu treffen. ... Sowohl in der Schilderung des Alltags der Flüchtlinge als auch im Protokollieren der tiefen Verletzungen, die sich Mutter und Kinder - ohne es zu wollen - zufügen, beweist der Autor in "Nichts was uns schützt" seine Meisterschaft im Fach der zärtlichen Grausamkeit. Wer ein Buch von Olivier Adam aufschlägt, muss sich auch als Leser au punktgenaue Treffer in die Magengrube gefasst machen.«
Georg Renöckl, Neue Zürcher Zeitung, 25.9.2009

»Adam macht das Normale fremd und das Sichere unsicher.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 07.08.2009

»Es ist ein leises, aber wütendes Buch, das Olivier Adam geschrieben hat. Seine schnurgeraden Sätze bilden die Wahrnehmung der Ich-Erzählerin Marie konsequent ab. Schockiert folgt ihr der Leser in einen "Alptraum aus Elend und Exil" - direkt an den Rand der Legalität.«
Julia Bonstein, Der Spiegel, 02.06.2009

»Ein Roman über eine Frau, die sich für Flüchtlinge engagiert - und dabei ihre eigene Familie vergisst
Der 35-jährige Romancier Olivier Adam gilt in Frankreich als Chronist des Lebens in den Vorstädten. "Nichts was uns schützt" erzählt - aus Sicht einer Frau - die Geschichte eines seelischen Durcheinanders.«
DeutschlandFunk, 4.8.2009, www.dradio.de

»Man entzieht sich diesem Sog nicht, ein starkes Buch.«
Stuttgarter Nachrichten, 5.5.2009

»... ein berührendes und einfühlsamen Buch.«
Tiroler Tageszeitung, 15.3.2009
Klett-Cotta Roman Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz (Orig.: A l'abri de rien)
1. Aufl. 2009, 208 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93606-3
autor_portrait

Olivier Adam

Olivier Adam, geboren 1974 und in der Pariser Banlieue aufgewachsen, hat zahlreiche Romane, Jugendbücher und Erzählbände veröffentlicht. Viele seiner ...

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