Tod in Paris

Die Leichen der Seine 1795-1801
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Paris einmal anders gesehen: aus der Perspektive einer Wasserleiche.

Mit kriminalistischer Akribie vertieft sich Richard Cobb in die Akten eines Pariser Leichenschauhauses. Zutage kommen faszinierende Bruchstücke einer Alltagsgeschichte armer Schlucker aus dem Paris der Revolutionszeit.

Selbstmörder in Paris um 1800: Was mag einen Menschen bewogen haben, seinem Leben in der Seine ein Ende zu setzen? Und was kann ein Historiker über diese Menschen und ihre Beweggründe herausfinden, der heutzutage die Obduktionsprotokolle von Wasserleichen aus der Seine studiert? Angaben über Alter, Beruf, Familienstand, Wohnviertel, Herkunft führen mitten hinein in den Alltag der Armen und Marginalisierten in der revolutionserschütterten Großstadt. Das liest sich teilweise wie ein Krimi, und der Autor agiert wie ein Detektiv.
Ein Lehrstück darüber, wie Historiker über verstaubte Akten die Vergangenheit zum Sprechen bringen.

»Wer Cobbs Vorliebe für die sonnenabgewandte Seite der Geschichte teilt, wird an diesem liebevoll aufgemachten, sorgfältig übersetzten Büchlein sein Vergnügen haben.«
Jörg von Uthmann, Die Welt, 6.8.2011

»Man liest dieses freizügig zwischen Spurensichtung und Weltbetrachtung wechselnde Buch von Anfang bis Ende in der Ungewissheit, ob Spannung oder Rührung uns stärker fesseln.«
Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 12.7.2011

»Cobb hat ein ganz wunderbares Buch hinterlassen, und man wünscht sich, dass es in der Geschichtswissenschaft mehr solcher Exzentriker gäbe.«
Tania Martini, Die Tageszeitung, 17.3.2011

»… eine grandios eigenwillige historiografische Detektivarbeit auf der Grundlage von Protokollen, die zwischen 1795 und 1801 in dem Pariser Leichenschauhaus Basse-Geôle angefertigt wurden … Die Gedenkfeier, die die Geschichte ihren Statisten vorenthalten hat, liefert er als nüchtern-empathisches Monument ihres Lebens nach.«
Marianna Lieder, Stuttgarter Zeitung, 10.6.2011

»Das historische Dokument liest sich teilweise wie ein Krimi.«
Berliner Zeitung, 7.7.2011

»Ein spezielles Thema, ein ungewöhnliches Buch. Doch so sehr es anfänglich befremdet, so wenig lässt es einen in der Lektüre los. Hoffentlich werden viele Leser sich auf dieses besondere Lektüreerlebnis einlassen.«
Julia Diebel, Lesart. Unabhängiges Journal für Literatur, Heft 02/2011

»Richard Cobbs „Tod in Paris“ kann also auch als eine Sozialgeschichte von unten verstanden werden – so beschäftigt er sich etwa eingehend mit der „Sprache von Kleidung und Livree“ und macht so die Lebensbedingungen der Menschen sichtbar.«
Ralf Nestmeyer, Nürnberger Zeitung, 2.6.2011

»In einer stimmigen Mischung aus Exaktheit und Empathie führt Cobb den Leser auf ungewöhnlichen Pfaden durch das Paris jener Jahre.«
Augsburger Allgemeine Zeitung, 23.4.2011

»…man könnte Cobb beinahe einen Vertreter dessen nennen, was modisch eine Zeitlang "Geschichte von unten" hieß, wenn das nicht viel zu kurz greifen würde. Denn dieser Historiker wusste vor allem, dass seine Zunft durchaus etwas mit der des Erzählers zu tun hat, und es verwundert nicht, dass er sowohl großartige Essays zur französischen Literatur als auch Kurzgeschichten geschrieben hat, sowohl in englischer wie in französischer Sprache.«
Jochen Schimmang, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.3.2011
Klett-Cotta Aus dem Englisch von Gabriele Gockel und Thomas Wollermann(Orig.:Death in Paris)
1. Aufl. 2011, 201 Seiten, Leinen mit Titelschild
ISBN: 978-3-608-94694-9
autor_portrait

Richard Cobb

Richard Cobb, geboren 1917, gestorben 1996, lehrte modern history an der University of Oxford, nachdem er 15 Jahre ohne universitäre Anbindung in...



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