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Gallien: die Geschichte einer römischen Provinz von den Anfängen bis in die Spätantike

Helga Botermann zeichnet ein farbenreiches Bild der antiken Lebenswelten von Kelten und Römern im antiken Südfrankreich: Kunst, Kultur und Urbanistik werden dabei ebenso berücksichtigt wie Religion, Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung. Eine einzigartige Synthese historischer, kulturgeschichtlicher und archäologischer Darstellung.

Die Autorin korrigiert das aus »Asterix und Obelix« vertraute Bild des antiken Gallien: Eindringlich zeigt sie, wie zumeist ohne Gewalt und Zwang aus Galliern echte Römer wurden. Noch heute zeugen die eindrucksvollen Reste der antiken Städte vom zivilisierten Leben in der römischen »Provincia Narbonensis«. Nicht die Römer bauten den Pont du Gard, sondern die Gallier fanden, daß sie zum Glanz ihrer Stadt eine Wasserleitung benötigten. Was verraten uns die zahlreichen Inschriften über die Menschen jener Zeit? Wie richteten die Römer ihre Provinzen ein? Warum waren die Gladiatorenspiele so beliebt? Wie vollzogen sich der Kaiserkult und die Kaiserverehrung?

Diesen und vielen anderen Fragen geht die Autorin in ihrem großen Standardwerk nach und breitet die ganze Fülle der vergangenen Lebenswirklichkeiten im antiken Frankreich (vor allem Provence, Languedoc und Savoyen) aus. Mit unvergleichlicher Kenntnis der archäologischen Zeugnisse und der antiken Quellen schildert sie die Geschichte einer römischen Provinz von den Anfängen bis in die Spätantike. Souverän erzählt, wird so das Leben in der Antike greifbar.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort

I Einleitung
Roma aeterna - das ewige Rom - Das Imperium Romanum und die Pax Romana - Drei Assimilationsmodelle - Die Romanisierung der Gallier - Zur Anlage des Buches

II Griechen und Kelten - Die Geschichte Südgalliens von der Gründung Massalias bis zur römischen Eroberung
Die Gründung Massalias - Die Kelten oder Gallier - Die Kelten in Südgallien - Massalia, das Handelszentrum (Emporion) Galliens - Die »Hellenisierung« Südgalliens - Das Oppidum von Entremont

III Römischer Imperialismus in Gallien
Rom und Massilia von den Anfängen bis zum Ende des Hannibalkrieges (201 v. Chr.) - Eine Inschrift aus Lampsakos - Der römische Imperialismus - Die Eroberung Südgalliens - Die Friedensregelung - Die Provincia Gallia Transalpina - Ciceros Rede Pro Fonteio - Die Eroberung Galliens durch Caesar - Die Belagerung und Eroberung Massilias im Jahre 49 v. Chr. - Der Untergang der römischen Republik

IV Die Verwaltungsstruktur der Provincia Narbonensis
Die Provinzbeschreibung des älteren Plinius - Die Einrichtung einer römischen Provinz - Der Kataster von Orange - Die civitates foederatae (verbündete Civitates) - Die Bedeutung der unterschiedlichen Rechtskategorien - Zusammenfassung

V Inschriften, Epigraphik und Prosopographie
Inschriften und Epigraphik - Grabinschriften - Personennamen und Prosopographie - Das römische Namensystem - Kelten oder italische Einwanderer? - Die römische Familie - Sklaven und Freigelassene - Weihinschriften - Heiligtümer und Kultplätze

VI Die Gegenwart des Kaisers - Kaiserkult und Kaiserverehrung
Die Verehrung eines göttlichen Menschen - Das Prinzipat: zugleich Republik und Monarchie - Arles, eine augusteische Stadt - Kaiserverehrung in Narbonne - Weitere Formen der Kaiserverehrung - Kaiserverehrung in der Civitas Vienna

VII Colonia Augusta Nemausus - die Stadt der Arekomiker
Das vorrömische Nîmes - Der Ausbau der Stadt in der Zeit des Augustus - Der Quellbezirk im Jardin de la Fontaine - Die Maison Carrée und die Verehrung der domus Augusta - Die Stadtverwaltung - Die Schauspiele - Außerordentliche Ehrungen - ein Krisenzeichen - Das Schicksal von Nîmes in der Spätantike

VIII Die gallorömische Gesellschaft
Die wirtschaftlichen Grundlagen - Die Landwirtschaft - Der Weinbau - Die Munizipalaristokratie - Sklaven und Freigelassene - Freigelassene und Vereine - Versuch einer Gesamtbetrachtung: Reichtum und Status - Die Reichsaristokratie: Ordo senatorius und ordo equester - Die Homogenität der oberen Stände und die antike Bildung

IX Kaiserkult und Christenverfolgung in Lyon (Lugdunum)
Der Altar der Roma und des Augustus (ara Romae et Augusti) in Lyon und der gallische Landtag (concilium Galliarum) - Die Ehrung des Titus Sennius Solemnis - Die Gladiatorenkämpfe (munera gladiatoria) - Die Christenverfolgung in Lyon und Vienne im Jahre 177 - Das Ende der Pax Romana

X Epilog und Ausblick: Das christliche Gallien zwischen den Germanenreichen und der Roma aeterna
Die Reform des Reiches durch Diokletian und Konstantin (284-337) - Die spätantike Stadt - Die Christianisierung - Die Germanen und das Römische Reich - Sidonius Apollinaris - Die epigraphische Überlieferung an der Grenze zwischen Altertum und Mittelalter - Ausblick: Chlodwig

Zeittafel
Glossar
Abkürzungs- und Literaturverzeichnis
Anmerkungen
Autorenregister
Inschriftenregister
Sach- und Personenregister
Bildnachweis



Leseprobe
Einleitung

Roma aeterna - das ewige Rom

Höre mich an, herrlichste Königin der Welt, die dein eigen ist, in den gestirnten Himmel aufgenommene Roma; höre mich an, Stammutter der Menschen und Stammutter der Götter. . . Denn du verteilst deine Spenden gleich den Sonnenstrahlen, bis dahin, wo der Okeanos um die Erde wogt . . . Soweit die lebenspendende Natur sich von Pol zu Pol erstreckt, soweit ist die Erde deiner Tapferkeit zugänglich. Unterschiedlichen Völkern hast du ein einziges Vaterland geschaffen; Segen hat es den Ungerechten gebracht, von dir erobert und beherrscht zu werden. Und indem du dein eigenes Recht mit den Besiegten teilst, hast du zu einer einzigen Stadt gemacht, was vordem der Erdkreis war.
Rutilius Namatianus, De reditu suo1, 47 - 66. Übersetzung E. Doblhofer

Der Dichter läßt die Segnungen des römischen Friedens an seinem Auge vorbeiziehen: Olivenkulturen, Wein- und Ackerbau, Recht und Gesetz, das die römischen Triumphe gebracht haben. »Dich, Göttin Roma, feiert man in jedem Erdenwinkel - jeder ist römisch - und trägt unter deinem friedebringenden Joch frei sein Haupt.« (79f.)

Mit diesem Gebet an die Göttin Roma verabschiedet sich Rutilius Namatianus aus der gepriesenen Stadt, die ihn, den geborenen Gallier, wie einen Einheimischen in ihren Senat aufgenommen hat. Sieben Jahre sind seit ihrer Einnahme durch Alarich vergangen, und er selbst begibt sich auf die Reise nach Aquitanien, wo die Goten seine Heimat verwüstet haben (417 n. Chr.). Trotzdem möchte er nicht daran zweifeln, daß Rom wie nach früheren Schicksalsschlägen - er nennt Gallier, Samniten, Pyrrhos und Hannibal - zu noch größerer Macht wieder aufsteigen wird.

Erhebe dein lorbeergekröntes Haupt und färbe das Altersgrau deines geheiligten Scheitels zu Jugendlocken um!. . . Lösche aus deinen traurigen Sturz, indem du das Unrecht tilgst . . . Auf kommende Jahrhunderte, die im Zeichen Roms stehen werden, dehne deine Gesetze aus . . . Deiner Zukunft ist keine Grenze gesetzt, solange die Erde steht, das Himmelsgewölbe die Sterne trägt: Dich stellt wieder her, was die übrigen Reiche zugrundgerichtet hat; das Gesetz deiner Wiedergeburt ist die Kraft, am Leide zu wachsen.
Rutilius Namatianus, De reditu suo115ff. und 133ff.

Rutilius Namatianus war Anhänger des alten Glaubens. Eher noch größere Bedeutung hatte das Römische Reich für die Christen. Für sie besaß es Heilscharakter, denn unter der Herrschaft des Augustus war Jesus geboren, unter dem Schutz der Pax Romana hatte sich das Evangelium über die ganze Welt ausgebreitet. Als auch die Christen durch die politischen Ereignisse veranlaßt wurden, am ewigen Bestand des Reiches zu zweifeln, gelangten viele zu der Gewißheit, die Schrecken der Gegenwart kündigten die Ankunft des Antichrist an, der das Ende der Geschichte, die consummatio saeculi, heraufführen würde.

Ungefähr im selben Jahr, als Rutilius Namatianus seine Reise von Rom nach Gallien beschrieb, verfaßte dort Sulpicius Severus, ein vornehmer Mann, in dessen Leben sich die Bekehrung zu einem asketischen Christentum vollzogen hatte, eine Chronik. Darin berechnete er die Zeit der Geschichte auf 6000 Jahre und konstatierte, die gesetzte Frist sei fast abgelaufen, denn im Ansturm der Germanen kündige sich das nahe Weltende an.

Zum Ausgangspunkt nahm Sulpicius Severus den Traum des Nebukadnezar und seine Deutung durch den Propheten Daniel auf vier Weltreiche. »Der Koloß auf tönernen Füßen« hatte ein Haupt aus Gold (das Reich der Chaldäer), seine Brust und seine Arme waren aus Silber (das Perserreich), sein Bauch war aus Kupfer (das Alexanderreich). »Seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. Das ist das vierte Reich, das der Römer: Und das vierte wird hart sein wie Eisen . . . Daß Du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: das wird ein zerteiltes Königreich sein . . .« (Daniel 2,31ff.).

Nach der Interpretation des Sulpicius Severus hat sich diese Prophezeiung schon erfüllt. Mehrere Kaiser bekriegen sich gegenseitig. Die Vermischung von Ton und Eisen, Stoffen, die sich niemals verbinden, kündigt das Weltende an.

Ist es doch offenkundig, daß der römische Boden, von ausländischen Stämmen entweder, nachdem sie zum Kriege sich erhoben, besetzt oder, nachdem sie sich in einem Scheinfrieden unterworfen haben, ihnen überwiesen worden ist, und sehen wir doch, wie barbarische Völker . . . in unseren Heeren, Städten und Provinzen mit uns vermischt leben, ohne daß sie darum unsere Kultur annähmen. Und diese Zeiten künden die Propheten als die letzten an.
Sulpicius Severus, Chronik 2,3,6

Die Zitate zeigen: Für einen Gallier des beginnenden 5. Jhs. gab es keine gallische Identität. Er war Römer, und das Römische Reich bildete den Bezugsrahmen seines politischen Denkens. Dazu gab es keine Alternative - es sei denn das Ende der Geschichte.

Das Imperium Romanum und die Pax Romana

Das Imperium Romanum umfaßte die Länder und Völker rings ums Mittelmeer. Seit Augustus hatte es natürliche Grenzen: im Westen den Atlantik, im Norden Rhein und Donau, im Osten den oberen Euphrat und jenseits von Syrien die Wüste, im Süden ebenfalls die Wüste. Man sprach auch vom orbis terrarum oder orbis Romanus, dem römischen Erdkreis, oder, griechisch, von der Oikouméne: der bewohnten Erde, im Sinne der von zivilisierten Menschen bewohnten Erde. In diesem Begriff spiegelt sich das Bewußtsein wider, daß der gesamte griechisch-römische Kulturkreis von diesem Weltreich umschlossen war. Jenseits seiner Grenzen war als einziger von den vorher vorhandenen Staaten das Partherreich übrig geblieben. Sonst konnten alle, die nicht dazu gehörten, als Barbaren betrachtet werden, die nicht zur zivilisierten Welt gerechnet wurden.

Man kann das Römische Reich mit zwei Gegensatzpaaren charakterisieren: Es war ein autokratisch regierter Staat, vertreten durch den Kaiser, senatorische und ritterliche Beamte und die Legionen. Aber dies war nur der Überbau über etwa 2000 lokalen Selbstverwaltungseinheiten, die wir Städte, póleis oder civitates nennen. In Städten zu leben machte den zivilisierten Menschen aus.

Das andere Gegensatzpaar ist das von Einheit und Vielfalt. Mit den beiden Sprachen Griechisch und Latein konnte man sich überall verständigen. Die Städte des Römischen Reiches glichen sich in hohem Maße. Sie verfügten über die grundlegenden kommunalen Einrichtungen: Straßen, Brunnen, Märkte, Theater, Tempel und Stätten für die Freizeitgestaltung, und hatten eine vergleichbare politische Organisation: Volksversammlung, Rat und Beamte. Die politische Gemeinschaft war zugleich Kultgemeinschaft. So wie die Götter einander ähnlich waren, war auch das durch Erziehung und Bildung geformte Ideal vom Menschen gleich. Denn die römische Aristokratie hatte sich seit dem 2. Jh. v. Chr. der griechischen Kultur geöffnet, so daß in allen westlichen Provinzen die römische Herrschaft der griechisch-römischen Symbiose den Weg bahnte.

Aber es gab auch fundamentale Unterschiede. In der östlichen Reichshälfte war der römischen Herrschaft die griechische Geschichte vorangegangen. Zunächst die der freien Polisstaaten mit ihrer stolzen Geschichte. Alexander der Große (336-323) hatte dann der griechischen Kultur den gesamten vorderen Orient unterworfen, und in den hellenistischen Staaten waren auch die rechtlichen und praktischen Formen für das Verhältnis des Herrschers zu den freien und autonomen Städten schon entwickelt worden, die von den Römern übernommen werden konnten.

In der westlichen Reichshälfte hatten die Römer zunächst Italien unterworfen, dann das karthagische Afrika, Spanien und schließlich Gallien in ihren Herrschaftsbereich eingegliedert. Wenn man sie dauerhaft beherrschen wollte, mußten die militärisch unterworfenen Gebiete politisch strukturiert werden. Dazu wurden steuerpflichtige Herrschaftsbezirke (provinciae) eingerichtet, in denen ein römischer Oberbeamter das militärische Kommando und die höhere Rechtsprechung ausübte und private Unternehmer (publicani) die Tribute einzogen. Alles andere überließ man den Untertanen. Sie konnten oder sollten sich selbst verwalten. In Spanien und Gallien waren die lokalen Einheiten zunächst Stämme, aber sobald der Entwicklungsstand der einheimischen Gesellschaften es zuließ, veranlaßten die Römer nach mediterranem Vorbild die Gründung von Städten, Tarragona oder Merida, Nîmes oder Vienne, zuletzt Köln oder Xanten.

Voraussetzung war, daß die ehemaligen Feinde sich die griechisch-römische Kultur aneigneten und sich willig zu Mitträgern der römischen Herrschaft machten. Das Experiment gelang. Das ist das Geheimnis der Erfolgsgeschichte des Imperium Romanum. Jahrhundertelang konnte es im Innern ohne nennenswerte militärische Präsenz den Frieden aufrechterhalten, und selbst als ab der Mitte des 3. Jhs. die Grenzen unsicher wurden, war der innere Zusammenhalt nicht gefährdet.

[...]
»Jedem Frankreich-Reisenden ins Gepäck!«
Elisabeth von Thadden (Die Zeit, 25.5.2005)
 
»eine glänzende Provinzialgeschichte«
Karl Christ (SZ, 22.4.2005)
 
»Ein aufregendes Buch.«
Uwe Walter (FAZ, 16.3.2005)

»... Mit bildreicher Anschaulichkeit, die diese historische Studie einem Reiseführer verwandt sein lässt, erzählt die Althistorikerin Helga Botermann von der Romanisierung der Gallier ... Selten gehen farbige Detailfülle und Information eine derart lehrreiche Symbiose ein. Jedem Frankreich-Reisenden ins Gepäck!«
Elisabeth von Thadden (Die Zeit, 25.5.2005)

»... Frau Botermann ist eine glänzende Provinzialgeschichte gelungen, ein Buch, das jeder anspruchsvolle Reisende in die Provence studieren sollte, ein ausgereiftes Werk, das der Region sicher neue Freunde gewinnen wird.«
Karl Christ (Süddeutsche Zeitung, 22.4.2005)

»... Die Romanisierung, längst zur Handbuch- und Reiseführerformel erstarrt und zugleich strittiger Orientierungsrahmen für vielfältige Spezialforschungen, gewinnt in dem ungewöhnlichen Buch der Göttinger Althistorikerin auf einmal Farbe und Kontur. ...
Die Verfasserin vermittelt vielmehr alle Voraussetzung dafür, zu erkennen, was die (römische) Welt im Innersten zusammenhielt. Ein aufregendes Buch.«
Uwe Walter (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.3.2005)
Klett-Cotta 2005, gebunden mit Schutzumschlag, mit Lesebändchen, 139 Abb. und Karten im Text und Vorsatzkarte
474 Seiten,
ISBN: 978-3-608-94048-0
autor_portrait

Helga Botermann

Helga Botermann studierte Geschichte und lateinische Philologie in Göttingen und Freiburg. 1998 Habilitation. Sie lehrt Alte Geschichte an der ...



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