Annäherungen

Drogen und Rausch, broschierte Ausgabe
Buchdeckel „978-3-608-96063-1

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Der Klassiker zum ersten Mal im Paperback

Joschka Fischer erlebte den aphoristischen Essay über »Drogen und Rausch« in seinen jungen Jahren als »eine Art intellektuellen Geheimtipp«.

Drogen und Rausch sind für Jünger ein Mittel, dem Menschen einen Anteil an der geistigen Welt zu verschaffen. Zuerst ist der Rausch reiner Genuss mit Gewinn und Gefahren, dann wird er zum Abenteuer mit seinen fantastischen, ästhetischen und geistigen Bezirken, schließlich aber zur Annäherung. In zahlreichen Selbstversuchen u. a. mit Albert Hofmann, dem Erfinder des LSD, lotete Jünger die Dimensionen der Rauschmittel und ihren Bezug zu ihrem jeweiligen Kulturkreis aus.

»Im Rausch, gleichviel ob er betäubend oder erregend wirkt, wird Zeit vorweggenommen, anders verwaltet, ausgeliehen. Sie wird zurückgefordert; der Flut folgt Ebbe ...
Zugleich kann es zu einem prometheischen Licht- und Bildraub kommen, zum Eindringen in das Göttergehege – auch dort ist Zeit, wenngleich die Schritte weiter und mächtiger sind und gewaltige Fußstapfen zurücklassen. Auch dort sind Gefahren; das ›einmal lebt ich wie Götter‹ muss bezahlt werden.«
Ernst Jünger

Alle Bücher von Ernst Jünger - mit den Sämtlichen Werken

Leseprobe
Die Götter staunen
Über Ernst Jüngers Drogenfahrten


Ernst Jünger hatte Angst. Eine solche Angst, wie sie an kaum einer anderen Stelle seines Werkes auftaucht. Es war Todesangst, blankes Entsetzen, der unheilvolle Blick in eine andere Welt, den er tat, nachdem er eine Überdosis Cannabis eingenommen hatte. Es war auf einer Zugfahrt, Anfang der zwanziger Jahre, Jünger war zusammen mit seiner Mutter von Sachsen nach Hannover unterwegs, als ein Bahnarbeiterstreik die beiden zu einem nächtlichen Aufenthalt in Halle zwang. Die Mutter hatte gleich nichts Gutes geahnt. Ausgerechnet Halle – »das hat uns gerade noch gefehlt«. Die beiden bekommen mit Glück noch zwei Zimmer in der Nähe des Bahnhofs und nachdem sie sich für die Nacht voneinander verabschiedet haben, öffnet der Weltkriegskämpfer und Autor der kurz zuvor erschienen »Stahlgewitter« ein Porzellangefäß mit der Aufschrift »Extr. Cannabis«. Er hatte es auf dem Dachboden der väterlichen Apotheke gefunden, der Hanfextrakt musste sehr alt sein und wie stark die Konzentration der Droge war, konnte er kaum wissen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige Drogenexperimente hinter sich. Auf den ersten Bierrausch folgten schon bald Experimente mit Äther, Chloroform, Kokain und Opium. Manchmal hatte es Schwierigkeiten gegeben, wie im Fall des Äther-Experiments, als er noch im Rauschzustand auf die Straße gegangen war, einen Vorgesetzten nicht gegrüßt hatte und sich dafür einen schweren Verweis einhandelte. Und dies wurde von Jünger später in nüchternem Zustand als durchaus angemessen empfunden, »denn jeder Umsturz fängt beim Grüßen an.« Der Umsturz kam, der Krieg ging verloren, Jünger blieb beim Militär, »ein Fehler«, wie er in diesem Buch bekennt. Auf den Äther folgte Chloroform, ein Experiment, das noch entschiedener misslang. »Auf mich wirkte es als schweres Geschütz, als Axthieb, der das Bewußtsein mit einem Schlage auslöschte. Beim Äther war das anders gewesen – dort hatte die Bogensehne geschwirrt, nicht furchterregend, sondern in rauschenden Schwingungen.« – Axthieb, schweres Geschütz und Bogensehne – Jüngers Drogenerfahrungen sind Kriegserfahrungen. Wenn er über die Wege in ein anderes, ein erweitertes Bewusstsein schreibt, schreibt er oft mit dem gleichen Vokabular wie damals, in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Hier wie dort balanciert Jünger auf einer Linie, die die hiesige Welt von jener anderen trennt. Es sind Zeitreisen ins Ungewisse, Zeitreisen jenseits der Zeit – das große Abenteuer. »Auf gute Fahrt!« ruft er dem LSD-Erfinder Albert Hofmann zu, als er mit ihm zusammen einen Trip einwirft. Und die Reise beginnt. Die Reise an die Grenze der Welt, an die Grenze der Zeit: »Der Rausch führt an die Zeit heran – nicht nur in diese oder jene ephemeren Zellen, sondern an ihr Mysterium und damit hart an den Tod. Dort ruht die Gefahr, und jede physische Gefährdung gibt nur den Hinweis darauf.«
Und dieses eine Mal, in jener Nacht in Halle, wäre Ernst Jünger beinahe zu weit gefahren. Alles fing ganz harmlos an. Die Mutter liegt im Nebenzimmer, der Sohn, immerhin schon Mitte zwanzig, berüchtigter Autor, hochdekorierter Soldat, nimmt also jenes Döschen aus Vaters Beständen hervor und außerdem ein Märchenbuch, die »Geschichten aus 1001 Nacht«. Er nimmt eine kleine Probe, streckt sich aus und – liest: »das war kein Lesen mehr. Das Märchen offenbarte eine Tiefe, die ich nicht geahnt hätte. Es öffnete Zugang zum Meer und seiner rauschenden Monotonie. Wer sie hörte, wer von ihr durchdrungen wurde, der brauchte den Text, brauchte den Buchstaben nicht mehr.« Und er fährt fort, so im Schweben zwischen Lesen, reinem Bewusstsein und reinem Glück, schreibt »jeder Atemzug ist ein Genuß«. Bis plötzlich das Pendel in die andre Richtung schwingt. Ganz ohne Übergang setzt jene Panik ein, die im Werk Ernst Jüngers wohl ohne Beispiel ist. Der Höhepunkt des Schreckens wird erreicht, als er sich selbst im Spiegel sieht. Sich selbst? Ein Monster. Einen Feind: »Ich sprang auf, sah in den Spiegel und kannte mich nicht mehr. Das bleiche, im Lachen verzerrte Gesicht dort war stärker als das meine und mir feindlich gesinnt. Der plante Unheil; ich durfte ihn nicht loslassen.«
Eine Jekyll-und-Hyde-Szene. Jünger hat hinübergesehen, hat sich selbst in einer anderen Welt gesehen, sich selbst als den Anderen. Das Tänzeln auf der Linie, auf der Zeitmauer, über die ihn die Drogen, die Todesahnungen im Krieg immer nur für Momente hinübergetragen haben, droht in einen tiefen, endlosen Sturz umzuschlagen. Jünger fürchtet den Tod, aber noch mehr, und das verleiht dieser Szene eine beinahe groteske Komik, mehr als den Tod fürchtet er: seine Mutter. »Ich musste eine viel zu starke Dosis geschluckt haben. Sie konnte tödlich sein. Vor allem Ruhe, damit die Mutter nicht aufwachte.« Und Jünger nimmt all seine Selbstbeherrschungskraft zusammen, wirft das verbotene Döschen aus dem Fenster in den Schnee, eilt durch das Hotel, reißt Türen auf und das alles liest sich wie eine fatal misslungene Reise von Welt zu Welt, eine Hadesfahrt, hinter der ersten Tür sitzen zwei Männer und zählen Stöße von Geld, hinter der zweiten sitzt eine Frau auf dem Bidet, ihr Mann droht dem Eindringling, doch Jünger stürzt schon weiter, ins menschenüberfüllte Foyer und wieder zurück. Es gibt keine Rettung – bis auf eine: »Es half nichts; ich musste die Mutter wecken, ich konnte die Dinge nicht mehr bändigen.« Und so geschieht es. Schnell wird die Situation aufs glücklichste geklärt. Ein herbeigerufener Arzt ist zwar ob der Symptome misstrauisch, doch da Jünger – noch in Todesangst – das Döschen aus dem Fenster geworfen hatte, lässt sich der Mediziner nach einigem Zögern auf die Erklärung, der Patient habe einen schrecklich verdorbenen »Polnischen Karpfen« gegessen, ein. Ein starker Kaffee wird gebracht, Jünger erholt sich im Nu und findet das Glück zurück: »Das war mehr als wohltätig – ein tiefes Behagen der Existenz. Das wahre Glück ist grundlos; es kommt wie eine Welle, die uns überrascht. Wir kennen die Ursache nicht. Vielleicht stürzte in der Ferne ein Meteor ins Meer.« Ja, vielleicht. Und er fährt fort, genau das sei »die Art von Glück, die immer seltener wird«.
Genau davon erzählt dieses erstaunliche Buch. Eines der schönsten, die Jünger geschrieben hat. Es ist – die »Annäherungen« erscheinen zum ersten Mal 1970 – lange her, dass er versuchte die Welt politisch oder militärisch zu verändern. Der Jünger der Annäherungen sucht das Glück, das Abenteuer, längst auf anderen Wegen. Die Drogen gaben ihm eine Ahnung jenes großen »Jenseits«. Der Cannabis-Schock in Halle ließ ihn von seinen Drogen-Fahrten allerdings für lange Zeit Abstand nehmen. Dreißig Jahre machte er Pause. Der Schrecken muss wirklich sehr groß gewesen sein. Denn das Leiden, das Leiden unter der Öde des Diesseits wuchs: »Wir fliegen zu den Polen und zum Monde und bringen die Öde mit«, schrieb er. Jünger suchte das Geheimnis. Und er findet in diesem Buch unendlich viele, schöne Bilder für jenes Geheimnis, für die Sehnsucht danach. Nicht so sehr in den Protokollen, die er – quasi im Live-Mitschnitt auf seinen LSD-Trips zum Beispiel – mitschrieb. An ihnen sieht man eher, wie wenig hochfliegend und staunenswert sich die als so erstaunlich erlebten Trips dann später nüchtern lesen. Aber selbst wieder nüchtern geworden erinnert er sich überwältigt: »explodierende Frühlingssträuße«, »Schleifen der Unendlichkeit«, »mächtiges Walten des Lichts«. Jünger ist in Hochstimmung und beschreibt es auch so: »Da staunen selbst die Götter« notiert er einmal. [...]

Volker Weidermann
»Jünger instrumentalisiert die Drogen nicht, für ihn sind sie eigenwertige Annäherungen wie die künstlerische Versenkung oder der Tanz oder die Meditation – Annäherungen an die Grenze zu etwas Unbekanntem, eine andere Welt, eine andere Zeit.«
Maja Rettig, taz, 29.11.2008

»... mäandernd und luzide, träumend und kühl.«
Katharina Döbler, kulturradio, 12.6.2009
Klett-Cotta Roman, Hintergrundillustrationen Cover: Niklas Sagebiel
1. Aufl. 2013, 450 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-96063-1
autor_portrait

Ernst Jünger

Ernst Jünger, am 29. März 1895 in Heidelberg geboren. 1901–1912 Schüler in Hannover, Schwarzenberg, Braunschweig u. a. 1913 Flucht in die...

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