Jean Améry

Revolte in der Resignation
Buchdeckel „978-3-608-93539-4

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Die erste Biographie über Jean Améry (1912-1978), mit einer Fülle bisher unbekannter Zeugnisse und Dokumente.

Camus, Sartre, Adorno - in diesen Jahren werden die Biographien der einflußreichen Schriftsteller und Denker des 20. Jahrhunderts geschrieben. Hier nun liegt auch die erste Biographie über Jean Améry vor, dessen Aufsätze und Romanessays über den Holocaust und das Gewalttätigste aller Jahrhunderte noch heute Geltung haben.

»Dorfidylle (1912 -1924)« und »Zirkusgasse 48 (1924 -1935)«, so beginnt dieser biographische Bericht, der sich dann dem früh berufenen Schriftsteller und später dem eminent produktiven Journalisten Améry zuwendet. Das Leben und die Schrift, erlebte und beschriebene Realität lagen bei Améry dichter zusammen als sonst. Und so werden die Stationen dieses Lebens auch in subtilem, unauflöslichem Ineinander von Fakten und Werkzitaten vorgestellt: Der Auschwitz-Häftling, der die Folter überlebt hatte. Die frühesten Bewältigungsversuche und die Herausbildung des glänzenden Stilisten. Und, 1966, der Durchbruch mit der Veröffentlichung der Essaysammlung »Jenseits von Schuld und Sühne«, die sich später mit »Über das Altern « und den »Unmeisterlichen Wanderjahren « zu einer autobiographischen Trilogie erweiterte. In ihr verschmolzen dis kursive Strenge, Eleganz des Stils und das Insistieren auf persönlicher Erfahrung zu einer faszinierenden Form, die Améry zu einem der führenden Intellektuellen werden ließ.

Diese Biographie enthält reiches unveröffentlichtes Material. Dokumente, Lebens - zeugnisse und viele bisher unbekannte Briefe werden vorgestellt. Zusammen mit der klaren, luziden Nachzeichnung der geistigen Positionen Amérys ist dieses Buch geeignet, uns fühlen zu lassen, was eigentlich wir heute nicht mehr besitzen.

Irene Heidelberger-Leonard ist die Gesamtherausgeberin der Améry-Werkausgabe, die auch bei Klett-Cotta erscheint. Sie finden die Ausgabe unter Programme > Literatur.

Irene Heidelberger-Leonard hat im März 2004 für diese Améry-Biographie den Preis der Einhard-Stiftung in Seligenstadt für herausragende Biografik erhalten.

Leseprobe
Inhalt

1 DORFIDYLLE (1912-1924) - Bad Ischl und die Magie des Waldes

Hohenems: Heimatschein und Scheinheimat - Die Familie - Wiener Anfänge - Hans und Ernst Mayer: Freunde auf Leben und Tod - Bad Ischl - Wer oder was ist ein Jude? -Das zerrissene Herz - Winterwelt versus Sommerwelt - Die Leiden des jungen Gymnasiasten


2 ZIRKUSGASSE 48 (1924-1935) - Die Lockungen der Vernunft

Der Mentor Leopold Langhammer - Das rote Wien - Erste Begegnungen: Broch, Canetti und die österreichische Literaturszene - Hans Mayers persönliche Revolution - Annäherungen an den Wiener Kreis - Der Schriftsteller in spe - Die Brücke

3 DER ERZÄHLER HANS MAYER - Die Schiffbrüchigen 1935/1945

1935 Preludes - Der erste Roman - Autobiographie als Geschichtsschreibung - Althager, ein alter ego? - Das ´Du´: männlich, weiblich - Genophobie - "Kunst soll nicht das Leben nacherzählen, sondern Leben schaffen" - 1945: To be or not to be? - Auschwitz, ein Massenschicksal? - Vom Auschwitz-Diskurs damals und heute

4 MEISTERLICHE WANDERJAHRE (1938-1945) - Der Geist kennt keine Grenzen

Wien vor und nach dem Anschluß - Antwerpen 1939-1940 - St.Cyprien -Gurs 1940-1941 - Die Flucht ins besetzte Belgien - Widerstand in Brüssel - Breendonk 1943 - Die Tortur: in der Fiktion (1945) - Die Tortur: im Essay (1965) - Auschwitz / Dora-Mittelbau / Bergen-Belsen 1944-1945 - Jean Améry / Primo Levi: ein Exkurs - Die fremden Freunde - Die Heimkehr ohne Heim

5 WEITERLEBEN, aber wie und wo? (1945-1955) - Prinzip Erziehung

Urthema Selbstmord. Die Dornenkrone der Liebe: Variation 1 - Heinrich Greyt: Variation 2 - Die Selbstmörder: Variation 3 - Das Ende des Schriftstellers H. v. Kleist: Variation 4 - Die Eingemauerten: Variation 5 - Der Existentialismus in Frankreich: Revolution des Geistes? Mode? Oder Dämmerung des "esprit français"? - Zur Psychologie des deutschen Volkes. Rache? - Weder Schuld noch Sühne - Die rasenden Verbrechen - Arbeit macht unfrei - Abschiedsbrief an Knut Hamsun - Wohin? Fixpunkt Maria Leitner - Wien? Bad Ischl? Die unauflösliche Knabenfreundschaft - Köln? Genosse Kühn - Gefährliche Identitätsspiele - Lores London? - Sartres Paris? - Zürich und die Presse-Agentur Dukas - Altneues Brüssel - Sanatorium Adelboden - Journalistische Konfektionsware

6 DER PUBLIZIST JEAN AMÉRY (1955-1965) - Im Westen viel Neues

Bildnisse berühmter Zeitgenossen - Vive la science! - Jazz, Steigerung des Affekts - Sterne der Fünfziger - Ent-Tarnungen - Gerhart Hauptmann, vor allem im Schlechten -Geburt der Gegenwart -Neue Weltordnung: Inventur - Die andere Erinnerung - Der ´Motor´ einer Kultur - Frankreichs kulturelle Weltmission - Jean-Paul Sartre: 1.Exkurs - Sartre, der Erschreiber des Widerstands - Sartre, der Lehrer des Lebens - Sartre, der Lehrer des Denkens - Erster Impuls zu Charles Bovary - Sartre, das Sprachrohr der Kriegsgeneration - Le faux, c´est la mort - The God that failed - Amerikas politisches Sendungsbewußtsein - Im Namen des Kalten Krieges - Abschaffung des Todes, Inthronisierung des Sexus - Amerikas kultureller Beitrag: die Soziologie - England zwischen Europa und Amerika? - Englands nicht so ´splendid isolation´ - Deutschland: Aufschwung durch Betäubung - Erster Besuch: Hitler hat es nie gegeben - Deutschland 1945, Deutschland 1952 - Kulturwunder? - Keine Zurücknahme der Geschichte - Deutsche Denker nach 1945 -Deutsche Dichter nach 1945 - Bruch mit der Emigration - Kein Pakt zwischen Leser und Autor - Hoffnung auf die zweite Generation

7 AUTOBIOGRAPHISCHE TRILOGIE (1964-1974) -
Denk-Drama in drei Akten

Prolog - Heißenbüttel und die Folgen - Wer holt wen? - Wann, wenn nicht jetzt? - Auschwitz-Prozess - A star is born - Akt I: Jenseits von Schuld und Sühne. Auschwitz und der Intellektuelle - Der einzig brauchbare Ansatzpunkt: das Ich - Unwillkommener Beifall - An den Grenzen des Körpers - Willkommener Beifall - Merkur bis zum Ende - Adorno, Freund oder Feind? - Keine Republik der Geistigen - Kanonisierung durch Ingeborg Bachmann - Vom immerwährenden Schriftsteller-Exil - Sehnsucht nach Erlösung - Warten auf Gegenliebe - Das Gegenteil einer Symbiose - Zur Psychoanalyse des Judeseins - Jean-Paul Sartre, 2.Exkurs - Dis-similation, nicht As-similation - Grunddokument unserer Zeit - Spektakuläre Wirkung - Elias Canetti und Ernst Fischer melden sich zu Wort - Akt II: Über das Altern. Die unheilbare Krankheit - Einflüsse - Autobiographie, Teil 2? - Zwischen Selbstgewinn und Selbsverlust - Revolte und Resignation - Altern und Judesein - Altern und Tortur - Die Tortur von außen, Die Tortur von innen - Endstation Tod - Der Medienliebling - Herzinfarkt - Akt III: Unmeisterliche Wanderjahre. Selbstbefragung als Zeitbefragung - Ein Zeitalter wird besichtigt - Umgestülpter Bildungsroman - Verwandlungskünstler - Homo absconditus - Kein Ort nirgends - Zwangsverwandschaft Israel: "Ich kam, sah, verlor" - Der Kreis hat sich geschlossen

8 DER ERZÄHLER JEAN AMÉRY (1974-1978) - Der Alp-Traum, ein Leben

Momentaufnahmen - Ehrungen - Brüsseler Alltag - Mens sana in corpore insano - Die unmeisterlichen Wanderjahre des Zöglings Törless - Der Ästhetizismus der Barbarei - Keine Vernunft ohne Mit-Gefühl - Dichtung wagen - Wer ist Erich Schmid? - Künstlerroman mit suggestiven Bildern - Der Essayist als Romancier - Feuermann - Feuerreiter - oiseau de malheur - Die wahrere Wahrheit des Emotiven - "Lefeu oder Der Abbruch", summa der eigenen Existenz? - Sprachglaube versus Sprachauflösung - Der Abbruch des Jean Améry - Der Weg ins Un-Freie - Baader- Meinhof-Debakel - Albert Speers lukrative Reue - Werther der 70ger Jahre - Lessings erster Bruder - Sartres Scheitern - Flaubert / Sartre / Améry: Charles Bovary als Antwort auf den "Idiot der Familie" - Testament - Sartre auf der Suche nach Flaubert / Améry auf der Suche nach Charles - Plädoyer für den seelischen Proletarier Charles- Ethische Ehrenrettung=Ästhetische Ehrenrettung - C´est la faute de Flaubert - Im Namen des bürgerlichen Subjekts - Charles: Träger der liberté, égalité, fraternité - Der kurze Brief zum langen Abschied - Monsieur Bovary, c´est moi! - "Warten auf den Klang des Echos: Dumpf? Hell?" - Kein Rendezvous mehr in Oudenaarde - Letzte Liebeserklärungen - Unio mystica - Passionen des Geistes und des Fleisches

9 VON LETZTEN DINGEN - Existenz als ´essai´

Die Un-Natur des natürlichen Todes - Der Freitod, ein unveräußerliches Menschenrecht - Wem gehört der Mensch? - Wie frei ist der Weg ins Freie? - "Leben und Tod: zwei unbekannte Größen" - Kunst als Leben, Leben als Kunst - "Der Mensch denkt, die Multikausalität lenkt" - Keine Notwendigkeit - Warum? Über Zwang und Unmöglichkeit, Dichter zu sein - Der Linke ohne Heimat - "Der Mensch und sein Leib" - "Doch, die Liebe gibt es" - Wann? - Wo? - Wie? - Danach

Anmerkungen

Dank
Siglen
Abkürzungen
Werkregister
Personenregister
Liste der Abbildungen
»... Dieses Buch über das Leben und die geistigen Positionen eines großen Essayisten und gescheiterten Romanciers ist von enormem geistigem Reichtum und im Sinn des Gezeichneten.«
Jörg Später (Kommune, Dez./Jan. 2004/05)

»Der Schriftsteller Jean Améry überlebte die Shoah und nahm sich das Leben. Eine profunde Biografie von Irene Heidelberger-Leonard lädt zu seiner Wiederentdeckung ein. ...«
Ulrike Baureithel (Tagesspiegel, 30.11.2004)

»... The collective recollection of the Holocaust, more in anger than in sorrow, ist Améry´s legacy to a world in which he saw himself as a superfluous man. As this biography demonstrates, his witness has never been more necessary than today. Jean Améry´s premature exit was worse than a crime against his own humanity; it was a grievous mistake.«
Daniel Johnson (Times Literary Supplement, Oktober 2004)

»... Die in Brüssel lebende Literaturwissenschafterin Irene Heidelberger-Leonard will sich nicht damit abfinden, dass Jean Améry der Vergessenheit anheim fallen könnte. Sie hat nun eine fundierte, penibel recherchierte Biografie des Schriftstellers vorgelegt sowie eine Werkausgabe mit herausgegeben. ...«
(3sat, Kulturzeit, 14.9.2004)

»... Irene Heidelberger-Leonard, deren Biografie Amérys gleichermassen überzeugt durch die Geduld, mit der sie den Lebenswegen des 1912 als Hans Mayer in Wien Geborenen nachspürt, wie die Intelligenz, mit der sie dessen Gedanken aufnimmt und fortspinnt, hat quälende Zeugnisse gerade aus den letzten, äusserlich so erfolgreichen Jahren Amérys zusammengetragen. ...«
Karl-Markus Gauss (Neue Zürcher Zeitung, 10./11.7.2004)

»... Irene Heidelberger-Leonard leistet großartige Arbeit. Sie zeichnet das Leben Jean Amérys nach, indem sie es eng an der Werkgeschichte entlang verlaufen lässt. Leben und Schreiben sind nicht zu trennen, schon gar nicht bei einem, der als Jude verfolgt, gefoltert und ins Lager gesperrt wurde. ...«
Anton Thuswaldner (Salzburger Nachrichten, 3.7.2004)

»... Mit ihrer differenzierten und vor allem werkkritisch detaillierten Biografie erschliesst sie Leben und Werk eines einzigartigen Zeitzeugen, der ein Bild des Menschen zeichnete, das so lange Aktualität beansprucht, wie Menschen foltern und demütigen, um an ihren Opfern die Grenzen des Geistes zu beweisen.«
Beat Mazenauer (Aargauer Zeitung, 15.6.2004)

»... Heidelberger-Leonard, die auch als Gesamtherausgeberin der ebenfalls bei Klett-Cotta erscheinenden Werkausgabe Amérys fungiert, hat eine rundum überzeugende Biographie vorgelegt, die sich bald als Meilenstein in der Améry-Forschung erweisen dürfte. Dies nicht nur, weil sie zahlreiche bislang unbekannte Texte Amérys heranzieht und auswertet ..., sondern auch, weil sie anhand dieser Schriften überraschende Entwicklungslinien im Oeuvre des Autors hervortreten lassen kann. Überhaupt ist das Buch nicht eben arm an überraschenden, für die Améry-Forschung geradezu sensationellen Erkenntnissen. ...«
Rolf Löchel (literaturkritik.de, Juni 2004)

»... Es ist höchste Zeit, Améry gleichermaßen als Schriftsteller, als scharfsinnigem Zeitgenossen und kritischem Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen neue Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Deshalb sind Heidelberger-Leonards wunderbare Biografie und die ebenfalls von ihr als Gesamtherausgeberin besorgte Werkausgabe Amérys so verdienstvoll - nicht zuletzt als Akt geistesgeschichtlicher Gerechtigkeit. ...«
Jan Süselbeck (die tageszeitung, 2.6.2005)

»... Irène Heidelberger-Leonard macht aus ihrer Bewunderung für diesen tapferen und klugen Mann keinen Hehl, wahrt aber die notwendige Distanz. Ihre spannende Biographie ist ein Glücksfall. Zusammen mit der Werkausgabe bietet sie beste Voraussetzungen, den Essayisten, den Literaturkritiker, den Schriftsteller Jean Améry wiederzulesen oder ganz neu zu entdecken.«
Horst Meier (Frankfurter Rundschau, 13.5.2004)
 
»... Mehr als ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod erscheint Irene Heidelberger-Leonards Biographie Jean Amérys, die zahlreiche Fäden aufnimmt und sein Werk ins Zentrum vieler weiter gehender Debatten rückt. Zuvor schon hat Klett-Cotta die ersten einer auf neun Bände angelegten Werkausgabe veröffentlicht, die auch den Erstling "Die Schiffbrüchiggen" einschließen soll. Eine solche Behandlung wird den meisten von Jean Amérys als Schriftsteller erfolgreich und glücklich gewordenen Zeitgenossen nicht vergönnt sein.«
Jürg Altwegg (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.5.2004)

Im Juni auf Platz 5 der Sachbuch-Bestenliste von NDR, Buchjournal und Süddeutsche Zeitung

»... Glücklicherweise widersteht Heidelberger-Leonhard der fatalen Idolisierung. Ohne Zweifel ist ihr Buch auch eine gereift wissenschaftliche Publikation. Aber es ist zudem die Arbeit einer kritisch-sympathisierenden Frau über einen Mann, der nie umhin konnte, die Frauen zu lieben - bis zus seinem Freitod am 16.10.1978. Und es ist eben nicht zuletzt eine Biografie, die an die Stelle des Nimbus das Lebensbild und das (publizistische, essayistische und literarische) Werk hellwach und vorsichtig analysiert. Wer Améry wieder entdeckt hat, der bekommt Lust weiterzudenken.«
Christian Schulz (Südwestpresse, Ulm, 23.4.2004)

Die Biographie ist der persönliche Tipp von Konstanze Fliedl in der ORF-Bestenliste März 2004.

»... Die erste umfassende Biografie zeichnet den glänzenden Stilisten auch als strengen Epochenrichter - in seiner Unerbittlichkeit, seinem Pessimismus, seinem Ressentiment und seiner Destruktivität, konsequent bis zum Freitod am 17. Oktober 1978.«
Sigrid Löffler (Literaturen, 4/2004)

»Nun hat Irene Heidelberger-Leonard, Professorin an der Université Libre de Bruxelles, auch Gesamtherausgeberin der seit dem letzten Jahr erscheinenden "Gesammelten Werke" Amérys, die erste umfassende Biografie dieses luziden Denkers vorgelegt. Mit großem Einfühlungsvermögen und basierend auf genauen (schwierigen) Recherchen beschreibt sie das Leben eines Zerrissenen, eines "Schiffbrüchigen" (Titel eines Jugendromans, der ihn zwanzig Jahre umgetrieben hat, ohne dass er ihn veröffentlichen konnte).«
Hermann Glaser (Nürnberger Nachrichten, 24.3.2004)

»... Die Literaturwissenschaftlerin Irene Heidelberger-Leonard schrieb eine sehr einfühlsame, überaus kenntnisreiche Biografie.«
(Rheinische Post, 17.03.2004)

»Der Schriftsteller Jean Améry überlebte die Shoah und nahm sich das Leben. Eine profunde Biografie von Irene Heidelberger-Leonard lädt zu seiner Wiederentdeckung ein. ...«
Ulrike Baureithel (Tagesspiegel, 30.11.2004)

Im Juni auf Platz 5 der Sachbuch-Bestenliste von NDR, Buchjournal und Süddeutsche Zeitung

»... Ihre spannende Biographie ist ein Glücksfall.«
Horst Meier (Frankfurter Rundschau, 13.5.2004)
Klett-Cotta Biographie, 2., durchgesehene Aufl. 2005, gebunden mit Schutzumschlag, mit 48 s/w Abbildungen
408 Seiten,
ISBN: 978-3-608-93539-4
autor_portrait

Irene Heidelberger-Leonard

Irene Heidelberger-Leonard, geboren 1944 in der Emigration in Frankreich. Professorin an der Université Libre de Bruxelles. Zahlreiche ...

Weitere Bücher von Irene Heidelberger-Leonard(als Herausgeber)

Werke, Band 2

Jenseits von Schuld und Sühne. Unmeisterliche Wanderjahre. Örtlichkeiten

Werke, Band 5

Aufsätze zur Literatur und zum Film

Werke, Band 3

Über das Altern. Revolte und Resignation. Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod

Werke, Band 7

Aufsätze zur Politik und Zeitgeschichte

Werke, Band 4

Charles Bovary, Landarzt. Portrait eines einfachen Mannes

Werke, Band 1

Die Schiffbrüchigen. Lefeu oder Der Abbruch


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