Die phantastische Macht des Geldes

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Wie Geld und Psyche zusammenhängen

Geld ist Wertäquivalent, Zahlungsmittel und noch viel mehr – es stiftet Beziehungen, kann sie jedoch auch (zer-)stören: Familiäre Beziehungen, Tauschbeziehungen, Arbeitsverhältnisse und auch Partnerschaften werden von finanziellen Umständen bestimmt. Das Buch zeigt, dass die Psychoanalyse Licht in dieses ökonomisch-soziale Gefüge bringen kann.

»... eine anregende, für die klinische Arbeit wertvolle und erhellende Lektüre zu einem sträflich vernachlässigten, äußerst wichtigen Thema.«
Helena Glatt, punktum, November 2013

Die Autoren fragen, was die psychoanalytische Theorie zum allgemeinen Verständnis ökonomischer Strukturen wie den Turbolenzen im Euroraum beitragen kann. Denn die Entscheidungen im Bankensektor und an der Börse werden auch von psychischen Faktoren bestimmt. Sie befassen sich mit der Gefühlswelt der Patienten, die zunehmend von finanziellen Sorgen geprägt ist. Sie greifen das heikle Thema auf, dass Psychoanalyse selbst ein Geldgeschäft ist: Der Patient muss den Analytiker stundenweise dafür bezahlen, dass dieser ihm Interesse und Zuwendung entgegenbringt.Hierdurch entstehen auch in dieser „Beziehung“ nicht selten Spannungen.

Aus der Einleitung der Herausgeber:
In verschiedensten Lebensbereichen setzt sich derzeit eine zunehmend ökonomische Sichtweise durch. Obwohl besonders das Gesundheitssystem und damit auch psycho-analytisches Arbeiten betroffen ist, wurde die Frage nach der Bedeutung des Geldes und seiner Macht bisher rätselhafterweise selten gestellt. Auch in der psychoanalytischen Literatur ist das Thema Geld wenig bearbeitet worden. Wie kann diese „Unterschlagung“ eines so bedeutsamen Themas erklärt und verstanden werden? Ist es die „Gleich-Gültigkeit“ des Geldes (Wellendorf), oder der ewige Zusammenhang von Geld und Schuld (Türcke), die eine Annäherung an das Thema erschwert?
Als allgemeines Äquivalent erfasst das Geld alle Lebensbereiche. Es zeitigt nicht nur im gesellschaftspolitischen Diskurs Wirkung, sondern prägt auch die bewussten und unbewussten Strukturen von Paarbeziehungen (Haubl), von Arzt-Patienten-Beziehungen (Grabska), letztlich – als eigentliches beziehungsstiftendes Medium – von jeder Beziehung. Dieser Zusammenhang wird gern verleugnet, wie sich im therapeutischen Raum am Beispiel der Auseinandersetzungen über Ausfallhonorare zeigen lässt. Andererseits scheint alles käuflich zu werden und dem Geld wird die Qualität eines narzisstisch gefärbten Allheilmittels gegen Alterung und Vergänglichkeit zugeschrieben (Teising). Auch die konkreten Entscheidungen der Akteure an den Finanzmärkten lassen sich am besten als Ausdruck einer unbewussten Dynamik verstehen (Tuckett). Die psychoanalytische Betrachtung des Bresson-Filmes „L’argent“ (Zwiebel) erweitert den Blick auf das Thema Geld um den Aspekt der angewandten Psychoanalyse.

Das Buch wendet sich an:
- PsychoanalytikerInnen
- PsychotherapeutInnen
- SozialwissenschaflterInnen
- Ökonomen
- PhilosophInnen

Klett-Cotta Fachbuch Herausgegeben von Uta Scheferling.
1. Aufl. 2013, 304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94785-4
autor_portrait

Ingo Focke

Ingo Focke, Dr. med., ist Nervenarzt und Lehranalytiker (DPG, IPV, DGPT) in eigener Praxis in Stuttgart, Vorsitzender der DPG von 2011 bis 2017.

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Mattias Kayser

Dr. med. Mattias Kayser ist Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker (DPG, IPV, DGPT) und Lehranalytiker (DPG, ÄKN) in Hannover.

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Uta Scheferling

Uta Scheferling ist Diplom-Psychologin, Psychoanalytikerin (DGPT) und Lehranalytikerin (DPG) in Hannover.

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