Malen als Lebensspur

Die Entwicklung kreativer bildlicher Darstellung. Ein Vergleich mit den kindlichen Loslösungs- und Individuationsprozessen
Buchdeckel „978-3-608-95401-2
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»Kinder, die in ihrer Entwicklungszeit spielen, werken und malen, geben mit ihren vielfältigen Tätigkeiten Auskunft darüber, wie es ihnen geht, womit sie sich bewußt und unbewußt auseinandersetzen und welche gefühlsbetonten Gedanken ihr Leben bestimmen. Nun hat sich Helen I. Bachmann ganz dem Malen von Kindern gewidmet und stieß in gleichzeitiger Kenntnis von entwicklungspsychologischen Gesetzmäßigkeiten auf das Phänomen, daß Kinder archetypische Symbole beim Malen wählen, um innere Erlebnisse nach außen zu tragen. Leider ist es so, daß viele Erwachsene sich aus Unkenntnis über die Entwicklung des Malens bei Kindern massiv und direkt in ihre „Lebensspuren“ einmischen und eigene Kriterien verdeutlichht sehen wollen, was ein „gutes Bild“ ist oder wie ein „gutes Bild“ auszusehen hat. Und genau diesem Umstand möchte die Autorin mit Recht einen Riegel vorschieben. Dazu beschreibt sie zunächst die Begriffe „kreativ“, „spontan“ und „Ausdruck“, um Erzieher(innen) und Eltern zu helfen, in ihrer eigenen Begrifflichkeit Sicherheit zu finden. Und genauso klar fordert sie dann für das gemeinsame Leben und Lernen mit Kindern ein Malatelier als eine konstante Bedingung für den bildlichen Ausdruck. Sie nennt Regeln, Anforderungen und Eckwerte für ein kindgerechtes, unterstützendes Malen der Kinder, stellt sich entwickelnde Malaktivität von Kindern in Beziehung zu den verschiedenen Phasen des Individuationsprozesses vor und benennt Anforderungen an Erwachsene, Kinder nicht in ihrer Entwicklung zu stören.

Bachmann schreibt ihr Buch nicht nur in einer wirklich verständlichen Sprache; sie belegt viele Aussagen mit abgedruckten Zeichnungen von Kindern und kommentiert psychologische Zusammenhänge zwischen Lebensbedingungen und gemaltem Ausdruck. Erwachsene, die mit Kindern leben und lernen, sollten sich Bachmanns Veröffentlichung leisten, um das Malen von Kindern immer mehr als das zu begreifen, was es ist: eine Lebensspur, die Kindern hilft, sich der Außenwelt zu offenbaren, So liegt es in den Händen der Erwachsenen, diese Offenbarungen zu, begreifen und zu verstehen.«
Armin Krenz (Kinderleicht, 01.03.1991)
Klett-Cotta Fachbuch
8. Aufl. 2009, 180 Seiten, broschiert, 52 Abb.
ISBN: 978-3-608-95401-2
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Helen I. Bachmann

Helen I. Bachmann studierte zunächst Grafik in Essen und leitete verschiedene Ateliers für freies Ausdrucksmalen. Nach einem Psychologiestudium an der ...

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