Spiegelbilder

Der Einsatz des Spiegels in der klinischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
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Der Spiegel als effizientes therapeutisches Hilfsmittel

Paulina Kernberg stellt in ihrem letzten Buch ein für die praktische Arbeit Erfolg versprechendes entwicklungspsychologisches Diagnostikverfahren vor: die Beobachtung des Verhaltens von Kindern und Jugendlichen vor einem Spiegel. Dabei gelangt sie mit verblüffend einfachen Mitteln zu aufschlussreichen Erkenntnissen über deren Selbst- und Objektpräsentation sowie über die Qualität ihrer Bindungen.

»Das Buch ist eine brillante Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten des Spiegels als erzieherisches und therapeutisches Instrument in der Behandlung jüngerer Kinder und als bemerkenswert treffsicheres für die Differentialdiagnose bei Kindern und Adoleszenten. Schon in einem kurzen diagnostischen Gespräch kann der Einsatz eines Spiegels die wichtigsten Aspekte des Selbstbildes von Kindern und Jugendlichen liefern und gibt Auskunft über ihre Erwartungen des eigenen Selbst und das anderer sowie über ihren Realitätsbezug. Allen therapeutisch und erzieherisch Tätigen sei das Buch aufs wärmste empfohlen.« Judith Wallerstein, University of California at Berkeley

»Ein Meilenstein! ... Dieses Buch ist gut geschrieben und sollte ein Grundlagenwerk für alle werden, die klinisch mit Kindern arbeiten.« Cynthia R. Pfeffer, Weill Cornell Medical College, New York

- Einzigartige Methodik von Kinderbefragungen
- Unverzichtbar für klinisch tätige Kindertherapeuten

Inhaltsverzeichnis

Dank
Einleitung: Der Spiegel in Sprache und Literatur
ERSTER TEIL
Selbstentwicklung, Verhalten vor dem Spiegel und Bindung
1. Die Mutter als Spiegel
Parallelen zwischen mütterlichen Funktionen und Spiegelfunktionen,
mütterlichen Interaktionsstilen und Interaktionen mit dem Spiegel,
Bindungsstilen und Verhalten vor dem Spiegel. Die Spiegelneuronen:
der neurologische Scanner.
2. Der Spiegel als Mutter
Spiegeleigenschaften. Kontingenz, Selbsterkennung im Spiegel;
auftauchendes Selbstgewahrsein; ethologische Studien und Verhalten
vor dem Spiegel. Geschichten aus Kinderbüchern.
3. Entwicklungsperspektive: Wahrnehmung des Selbst und der Anderen im Spiegelbild
Abfolge der Entwicklungsphasen der Spiegelerfahrung und Beziehung
zum Separations-Individuationsprozess; das Erleben des Kindes
ZWEITER TEIL
Klinische Anwendungen: Der Spiegel als klinisches Instrument
4. Der Beitrag des Spiegels zur Diagnose und Behandlung kleiner Kinder
Klinische Beispiele für Trennungsangst, Geschlechtsidentität,
narzisstische Störungen und tiefgreifende Entwicklungsstörungen
DRITTER TEIL
Beobachtung und Beurteilung des Spiegelverhaltens
5. Leitlinien für die Beurteilung des kindlichen Verhaltens vor dem Spiegel
Die »Kernberg Mirror Behavior Checklist« zur Erfassung der
Kreativität und Vielfalt der Interaktionen kleiner Kinder mit
dem Spiegel
6. Der Spiegel bei der Arbeit mit Schulkindern
Klinische Beispiele für Essstörungen, Trennungsangst und tiefgreifende
Entwicklungsstörungen. Eine systematische Studie
über die unterschiedlichen Verhaltensweisen normaler und sexuell
missbrauchter Kinder
7. Das Verhalten normaler und gestörter Jugendlicher vor dem Spiegel
Vorstellung des Spiegelinterviews von Kernberg und Buhl-Nielsen
8. Die klinische Arbeit mit dem Spiegel in der Therapie von Jugendlichen
Wie normale und gestörte Teenager den Spiegel benutzen und
sich vor dem Spiegel verhalten
9. Transkripte von Spiegelinterviews mit normalen und pathologischen Jugendlichen
Vollständige Spiegelinterviews mit normalen und mit gestörten
Jugendlichen
VIERTER TEIL
Schlussfolgerungen und Ausblick auf künftige Entwicklungen
10. Der Spiegel in der aktuellen und künftigen Arbeit
Schlussfolgerungen und Vorausschau auf die künftigen Entwicklungen
in Pädagogik, klinischer Arbeit, Neurobiologie und Ethologie.
Spiegel in Cartoons, in der Literatur und in der Kunst
Nachwort von Karen Kernberg Bardenstein
Literatur
Namen- und Sachregister
»Durch die hervorragende Nachvollziehbarkeit des theoretischen Hintergrunds, die Anschaulichkeit der Fallbeispiele und die billiant gelungene Synthese von Erkenntnisgewinnung und Empirie macht das Buch Lust darauf, den Einsatz des Spiegels selbst auszuprobieren und mit den Erfahrungen in einen kollegialen Austausch einzutreten. Dem erfahrenen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gibt es dazu genug Anleitung. Insofern wünsche ich dem Buch eine weite Verbreitung und eine kreative Kenntnisnahme im Kollegenkreis.«
Marie-Luise Althoff, Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, 3/2011

»Das Buch schildert in gut lesbarer Sprache Paulina Kernbergs theoretische Bezüge ebenso wie die Ergebnisse aus ihrer Forschung und Praxis. Dabei greift sie auch auf Beispiele aus der Literatur und der Mythologie zurück, was das Lesen lebendiger gestaltet. Die Autorin zeigt auf, wie der Spiegel sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eingesetzt werden kann... Insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Möge es Paulina Kernberg und ihr übriges wissenschaftliches und klinisches Werk etwas bekannter machen.«
Simone Stephan, Zeitschrift für Transaktionsanalyse, 1/2010

»Paulina Kernberg erklärt uns in ihrem Buch, wie wir mit der Beobachtung des Verhaltens von Kindern und Jugendlichen vor einem Spiegel darüber hinaus ein effizientes entwicklungspsychologisches Diagnostikverfahren und therapeutisches Hilfsmittel in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung haben. Die Autorin zeigt, wie ein an sich einfaches Mittel zu aufschlussreichen Erkenntnissen über die Selbst- und Objektpräsentation sowie über die Qualität der Bindungen führt. (...) Vor einigen Jahren habe ich Paulina Kernberg an einer psychoanalytischen Tagung in einer Diskussion erleben dürfen. Ihre freche, temperamentvolle, aber auch sehr kluge Art inmitten der ehrwürdigen AnalytikerInnen war eine Freude. Ebenso ist aus meiner Sicht die Lektüre dieses Buches eine Freude.«
Agnes von Wyl (punktum, 03/2009)

»Paulina Kernberg beschreibt sowohl unauffällige Kinder und Jugendliche verschiedener Entwicklungsstufen vor dem Spiegel als auch solche mit massiven Störungen. Sie hat somit ein höchst originelles Buch zur Diagnostik und zur Therapie von Kindern und Jugendlichen verfasst. Nun sind Psychoanalytiker Übertragungs- und Abstinenzspezialisten, und ich kann mir vorstellen, dass die Einführung eines Parameters „Spiegel“ in die Diagnostik und Therapie erst einmal Misstrauen hervorrufen könnte. Auch der Titel „Einsatz des Spiegels in der klinischen Arbeit“ könnte zu-nächst eher abschrecken. Darum möchte ich vorweg betonen, dass es sich zu aller erst um ein Buch handelt, in dem man sehr viel über die Entstehung von psychischen Störungen vor dem Hintergrund von Mutter-Kind-Beziehungen erfahren kann. Mich hat es allerdings sehr gereizt, künftig genauer hinzusehen, wie sich Kinder vor einem Spiegel verhalten werden. Es ist vermutlich auch nicht schwierig, einen Garderobenspiegel auf dem Flur oder im Praxiszimmer aufzuhängen. Wie - und ob - er in das therapeutische Geschehen eingebunden wird, würde sich wohl rasch zeigen. Theorie und Praxis sind im letzten Buch von Paulina Kernberg wiederum eine überzeugende Verbindung eingegangen. Die Übersetzung von Elisabeth Vorspohl ist gelungen, die Gedanken der Autorin sind gut nachzuvollziehen, das Buch liest sich leicht. Ich kann das Buch von Paulina Kernberg jedem empfehlen, der mit Kindern arbeitet.«
Hans Hopf (AKJP, 06/2009)
Klett-Cotta Fachbuch Unter Mitarbeit von Bernadette Buhl-Nielsen und Lina Normandin. Mit einem Nachwort von Karen Kernberg Bardenstein. Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Vorspohl (Original: Beyond the refl ection. The role of the mirror paradigm in clinical practice)
1. Aufl. 2008, 201 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94501-0
autor_portrait

Paulina Kernberg

Paulina F. Kernberg, Dr. med., war Professorin für Psychiatrie an der Cornell University New York, Direktorin des Kinder- und Jugendlichenprogramms am ...

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